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203er-Modellkatalog

Gemini-Familie für Kanzleien und Berufsgeheimnisträger

Modell von Google. Der 203er-Status hängt an der Kombination aus Modell und Bezugsweg, nie am Modell allein - diese Seite weist ihn je Bezugsweg aus, mit Datenregion, Drittland-Exposition und Preisklasse.

Was ist Gemini-Familie?

Gemini ist die Modellfamilie von Google mit großem Kontextfenster und Multimodalität für Akten- und Beleg-Arbeit. Der Bezugsweg läuft über die Google-EU-Plattform in der No-Persistence-Konfiguration (EU-Endpunkt, Caching deaktiviert, kein Abuse Monitoring); da Google keine § 203-Verschwiegenheitsurkunde stellt, schließt die Gosign-Kette mit eigener Abs.-4-Urkunde die Vertragslücke. Je Kunden-Projekt ist eine eigene Abuse-Monitoring-Exception zu beantragen - der Status dieser Kombination ist deshalb bedingt.

Den Vergleich über alle geführten Modelle zeigt der 203er-Modellkatalog; die berufsgruppenübergreifende Rechtslage ordnet die Übersichtsseite KI für Berufsgeheimnisträger.

203er-Status je Bezugsweg

Jede Statuszeile gilt für genau eine Kombination aus Modell und Bezugsweg. Grundlage ist die Bezugsweg-Betrachtung nach der DAV-Linie (SN 32/2025) - gerichtlich ist die Frage nicht abschließend geklärt.

Bezugsweg 203er-Status Bedingung und Einordnung Datenregion Drittland-Exposition
Google-EU-Plattform (Gemini Enterprise, vormals Vertex AI) bedingt

Je Kunden-Projekt ist eine eigene Exception von der Prompt-Logging-Policy (Abuse Monitoring) erforderlich - die Antrags-Begleitung ist Teil der Setup-Leistung; für das Gosign-Projekt liegt die Genehmigung vor (2026-07-22). Referenz-Konfiguration bindend: nur Google-eigene Gemini-Modelle (keine Partnermodelle), EU-Endpunkt, Caching deaktiviert, kein Abuse Monitoring. Google stellt keine § 203-Verschwiegenheits-Zusatzvereinbarung (nur CDPA) - die Vertragslücke kompensiert die Gosign-Kette (eigene Abs.-4-Urkunde, PII-Gateway, klartextfreier Audit-Trail).

Auslandsschranke bleibt eigene Prüfung; CLOUD-Act-/Drittland-Exposition ist von der Exception unberührt - Art.-44-Baustein Pflicht.

EU (EU-Endpunkt) Ja

Preisklasse: nutzungsbasiert - API-Preismodell des jeweiligen Plattform-Anbieters.

Bezug über Gosign - verfügbare Kombinationen

Dieser Abschnitt führt ausschließlich Kombinationen, die in der Katalog-Datenquelle den Status „gedeckt" oder „bedingt" tragen.

  • bedingt Google-EU-Plattform (Gemini Enterprise, vormals Vertex AI)

    Datenregion: EU (EU-Endpunkt) - Drittland-Exposition: Ja

    Je Kunden-Projekt ist eine eigene Exception von der Prompt-Logging-Policy (Abuse Monitoring) erforderlich - die Antrags-Begleitung ist Teil der Setup-Leistung; für das Gosign-Projekt liegt die Genehmigung vor (2026-07-22). Referenz-Konfiguration bindend: nur Google-eigene Gemini-Modelle (keine Partnermodelle), EU-Endpunkt, Caching deaktiviert, kein Abuse Monitoring. Google stellt keine § 203-Verschwiegenheits-Zusatzvereinbarung (nur CDPA) - die Vertragslücke kompensiert die Gosign-Kette (eigene Abs.-4-Urkunde, PII-Gateway, klartextfreier Audit-Trail).

Stärken und Grenzen im Kanzlei-Einsatz

Stärken

  • Großes Kontextfenster und Multimodalität für Akten-, Tabellen- und Beleg-Arbeit
  • Maximale No-Persistence-Konfiguration am EU-Endpunkt konfigurierbar (kein Caching, kein Abuse Monitoring)
  • Für das Gosign-Projekt liegt die Abuse-Monitoring-Exception bereits vor

Grenzen

  • Google stellt keine § 203-Verschwiegenheitsurkunde - die Lücke schließt die Gosign-Kette, nicht der Anbieter-Vertrag
  • Exception ist projektgebunden - je Kunden-Projekt neu zu beantragen
  • CLOUD-Act-Exposition bleibt - Drittland-Baustein ist Pflicht

Quellen und Abrufdaten

  1. Google-Cloud-Doku: Data Governance und Abuse Monitoring auf der Gemini Enterprise Agent Platform, vormals Vertex AI (docs.cloud.google.com) (Abruf 2026-07-22)
  2. Genehmigungs-Mail des Google-Teams Generative AI Services zur Prompt-Logging-Exception für das Gosign-Projekt - liegt dem PO vor (Abruf 2026-07-22)
  3. Google-Cloud-Doku: CDPA und AI/ML-Privacy-Commitment - keine § 203-spezifische Zusatzvereinbarung (services.google.com) (Abruf 2026-07-22)

Häufige Fragen zu Gemini-Familie

Ist Gemini-Familie für Kanzleien und Berufsgeheimnisträger zulässig?

Über Google-EU-Plattform (Gemini Enterprise, vormals Vertex AI) gilt der Status „bedingt" - die jeweilige Bedingung steht in der Statustabelle dieser Seite. Grundlage ist die Bezugsweg-Betrachtung nach der DAV-Linie (SN 32/2025) - gerichtlich ist die Frage nicht abschließend geklärt.

Über welchen Bezugsweg beziehen Kanzleien Gemini-Familie?

Gemini-Familie beziehen Kanzleien über Google-EU-Plattform (Gemini Enterprise, vormals Vertex AI) (Status „bedingt", Datenregion: EU (EU-Endpunkt)). Die Bedingungen je Bezugsweg stehen in der Statustabelle dieser Seite; jede Aussage gilt für die konkrete Kombination aus Modell und Bezugsweg, nie für das Modell allein.

Was kostet Gemini-Familie für Kanzleien?

Gemini-Familie wird nutzungsbasiert über das API-Preismodell des jeweiligen Plattform-Anbieters abgerechnet; preisrelevante Bedingungen einzelner Bezugswege stehen in der Statustabelle. Die Paketpreise unserer Angebots-Stufen veröffentlichen wir zusammen mit den Angebots-Seiten; bis dahin nennen wir sie transparent im Gespräch, abhängig von Nutzerzahl und Bezugsweg.

Bleibt bei Gemini-Familie eine Drittland-Exposition?

Die Drittland-Exposition ist je Bezugsweg ausgewiesen. Google-EU-Plattform (Gemini Enterprise, vormals Vertex AI): Ja - Auslandsschranke bleibt eigene Prüfung; CLOUD-Act-/Drittland-Exposition ist von der Exception unberührt - Art.-44-Baustein Pflicht.

Welche Kombination passt zu Ihrer Kanzlei?

Wir zeigen Bezugsweg und Modellwahl an Ihrem konkreten Setup - Größe, IT-Lage, Mandatsstruktur - als technisch-organisatorische Einordnung, nicht als Rechtsberatung.

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