KI im eigenen Cloud-Tenant - mit Governance statt Bauchgefühl
Ihre Cloud, Ihre Schlüssel, unsere Begleitung: das 203er-Setup im eigenen Microsoft- oder Google-Tenant mit Antrags-Begleitung, Governance-Dokumentation und Compliance-Retainer.
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Ihre Cloud, Ihre Schlüssel, unsere Begleitung: das 203er-Setup im eigenen Tenant mit Antrags-Begleitung, Governance und Compliance-Retainer. Sie erkennen sich hier wieder, wenn Ihre Kanzlei einen eigenen Microsoft- oder Google-Tenant betreibt und die Frage nicht lautet, ob KI kommt, sondern wer die Schlüssel hält, wo die Inferenz läuft und was im Audit-Trail steht.
Das Tenant-Setup ist Stufe 2b der Bezugsweg-Treppe: Die Kette bleibt im eigenen Haus, die Kanzlei zeichnet gegenüber Mandanten selbst - und Gosign liefert das, was in Eigenregie am häufigsten scheitert: die Governance-Struktur, die Antrags-Strecke beim Cloud-Anbieter und die laufende Pflege der Rechts- und Modell-Lage.
Was Sie bekommen
Antrags-Begleitung beim Cloud-Anbieter
Auf dem Microsoft-Weg: Begleitung der Amendment-Strecke (Microsoft bietet ein Professional Secrecy Amendment über CSP-Partner) und des Antrags auf Modified Abuse Monitoring. Auf dem Google-Weg: Begleitung des Ausnahme-Antrags für das Abuse Monitoring Ihres Projekts - Google gewährt keine § 203-Verschwiegenheits-Zusatzvereinbarung, deshalb ist die Ausnahme-Strecke plus kompensierende Vertrags- und Technik-Kette hier der Weg. Die Hintergründe zum Azure-Weg vertieft die Seite zum Azure-Engpass.
Governance-Setup und EU-Data-Zone-Deployment
Rollen und Zugriffe, Freigabe-Matrix pro Mandats-Klasse, Deployment in einer EU Data Zone, dokumentierte Konfiguration - als geprüfte Struktur statt gewachsener Einstellungen. Ergebnis ist eine Governance-Dokumentation, mit der die Fragen von Berufsaufsicht, Mandant oder Versicherer beantwortbar sind: Wer hält die Schlüssel, wo läuft die Inferenz, wer darf was.
Gateway-Anbindung als Standard-Architektur
Die Redaktion vor dem Modell-Aufruf mit klartextfreiem Audit-Trail ist auch im Tenant-Setup als Standard-Architektur vorgesehen: Pseudonymisierung hin, Wieder-Einsetzung zurück, protokollierte Ausnahmen. Sie ist Datenminimierung und zweite Verteidigungslinie - die Verschwiegenheits-Absicherung trägt die Vertragskette, deren Glieder die 203er-Kette erklärt.
DATEV- und DMS-Konnektoren als Festpreis-Add-ons
Einzel-Konnektoren zu DATEV und gängigen Dokumenten-Management-Systemen sind paketierte Add-ons dieser Stufe - zum Festpreis pro Konnektor, den wir im Gespräch nennen. Eigene Agenten und individuelle Integrationen wohnen bewusst eine Stufe höher, im Managed Stack - so bleibt das Tenant-Setup kalkulierbar.
Ehrlichkeit vor dem Vertrag: was bei Microsoft und Google liegt
Zwei Dinge auf dieser Stufe kann kein Dienstleister zusagen - und wer es tut, verspricht fremde Unterschriften: Erstens die Eligibility. Die Abschaltung des Abuse-Monitorings setzt nach der Microsoft-Dokumentation Microsoft-managed- beziehungsweise EA-Status voraus, und die Reichweite des Amendments ist eine Microsoft-Entscheidung je Setup; bei Google braucht jedes Kunden-Projekt eine eigene Abuse-Monitoring-Exception. Zweitens der Kalender. Freigabezeiten liegen beim Anbieter - wir begleiten den Antrag mit Erfahrung und vollständigen Unterlagen, aber wir versprechen keinen fremden Zeitplan.
Deshalb beginnt jedes 2b-Projekt mit einer Eligibility-Prüfung vor der Beauftragung: Passt Ihr Vertragsstatus, welcher Weg (Microsoft oder Google) trägt Ihr Setup, was ist realistisch - und wenn die Voraussetzungen fehlen, sagen wir das vorher und zeigen die Alternative auf der Treppe, meist die dedizierte Kanzlei-Instanz oder die Token/API-Stufe. Die rechtliche Grundlage bleibt auf allen Wegen dieselbe: ein berufsrechts- und § 203-konformer Bezugsweg nach der DAV-Linie (SN 32/2025), gerichtlich nicht abschließend geklärt - die konservativere BRAK-Linie (Möglichkeit der Kenntnisnahme) nennen wir transparent mit; die berufsgruppen-spezifischen Pflichten stehen auf den Seiten für Rechtsanwälte sowie Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, den Gesamt-Einstieg gibt die Übersichtsseite KI für Berufsgeheimnisträger.
Der Compliance-Retainer: Pflege statt Projekt-Ende
Ein Tenant-Setup veraltet ohne Pflege - Kammer-Linien bewegen sich, Anbieter ändern Bedingungen, Modelle kommen und fallen aus der Deckung. Der Retainer hält das Setup aktuell, mit einem definierten Leistungsschnitt:
Quartalsweise: Rechtslage-Review auf Ihr Setup
Was sich bei Kammer-Linien, Anbieter-Bedingungen und Rechtsprechung geändert hat - und was das konkret für Ihre Konfiguration bedeutet, als schriftliche Review mit Handlungs-Punkten.
Laufend: Modell- und Katalog-Updates
Welche Modell-Bezugsweg-Kombinationen neu gedeckt oder gesperrt sind, gepflegt gegen den Modell-Katalog für Berufsgeheimnisträger - damit die Freigabe-Matrix Ihrer Kanzlei dem Markt folgt, nicht hinterherläuft.
Auf Anlass: Audit-Bereitstellung und Kontingent
Aufbereitete Nachweise, wenn Berufsaufsicht, Mandant oder Versicherer fragen, plus Subprozessor-Monitoring und ein definiertes Stunden-Kontingent für Anpassungen. Was über das Kontingent hinausgeht, wird separat beauftragt - der Retainer bleibt ein standardisiertes Produkt, deshalb trägt er seinen Preis.
Preis-Rahmen
| Baustein | Preis | Hinweis |
|---|---|---|
| Setup | ab 5.000 € | Standardisierter Umfang (definierte Checkliste, ein Anbieter, Standard-Deployment); zzgl. Freigabezeit des Cloud-Anbieters |
| Compliance-Retainer | 500 bis 1.500 € im Monat | Je nach Setup-Umfang und Kontingent; Leistungsschnitt wie oben beschrieben |
| DATEV-/DMS-Konnektor | Festpreis pro Konnektor | Paketierte Add-ons; Preis im Gespräch, abhängig vom Zielsystem |
Alle Preise zzgl. USt. Der ab-Preis ist erreichbar, kein Lockangebot - er setzt den standardisierten Umfang voraus; was darüber hinausgeht, wird vor der Beauftragung beziffert.
Für Frühentscheider: Für die ersten Kanzleien auf dieser Stufe führt Gosign ein Design-Partner-Programm - vergünstigte Konditionen gegen Referenz-Recht und Feedback-Mitwirkung, mit bewusst kleiner Teilnehmerzahl. Die Bedingungen stehen auf der Seite Design-Partner-Programm.
Der Weg zum produktiven Tenant
1 - Eligibility-Prüfung
Vor jeder Beauftragung: Vertragsstatus, Anbieter-Weg (Microsoft oder Google), realistische Erwartung. Ergebnis ist eine ehrliche Einschätzung - inklusive der Empfehlung einer anderen Stufe, wenn die Voraussetzungen fehlen.
2 - Antrags-Strecke beim Anbieter
Wir bereiten die Amendment- beziehungsweise Ausnahme-Anträge vollständig vor und begleiten die Strecke. Die Freigabe selbst ist die Entscheidung des Anbieters - dieser Abschnitt läuft mit Status-Transparenz statt Datum.
3 - Setup und Übergabe
Governance-Struktur, EU-Data-Zone-Deployment, Freigabe-Matrix, Dokumentation - abgenommen mit Ihrer IT, übergeben mit einem Betriebs-Handbuch statt eines Zugangs und guter Wünsche.
4 - Laufender Betrieb mit Retainer
Ab Übergabe hält der Compliance-Retainer Rechtslage, Modell-Deckung und Nachweise aktuell - mit dem oben beschriebenen Leistungsschnitt. Ihre Kanzlei betreibt, wir pflegen die Konformität.
Häufige Fragen zum Setup im eigenen Tenant
Welche Voraussetzungen muss unser Tenant erfüllen?
Wie lange dauert es bis zum produktiven Betrieb?
Was deckt der Compliance-Retainer konkret ab?
Warum ein Setup-Preis „ab 5.000 €“ - wovon hängt der Endpreis ab?
Sprechen wir über Ihren Tenant
Wir prüfen Eligibility und Amendment- beziehungsweise Ausnahme-Weg für Ihr Setup - ehrlich, bevor Sie beauftragen.
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