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Die § 203-Vertragskette hinter Ihrer eigenen Software

Eine OpenAI-kompatible API mit Verschwiegenheits-Vertragskette und Redaktions-Gateway - für Legal-Tech, Software-Häuser und Kanzleien, die KI in eigene Tools einbinden.

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Eine OpenAI-kompatible API mit Verschwiegenheits-Vertragskette und Redaktions-Gateway - für Legal-Tech, Software-Häuser und Kanzleien, die KI in eigene Tools einbinden. Sie erkennen sich hier wieder, wenn Sie Software bauen oder betreiben - Legal-Tech, Kanzlei-Software, interne Tools - und die § 203-Vertragskette samt Redaktion als API beziehen wollen, statt sie selbst zu verhandeln.

Token/API ist Stufe 2a der Bezugsweg-Treppe. Der Wert liegt nicht im Protokoll - OpenAI-kompatible Endpunkte gibt es viele -, sondern in dem, was hinter dem Endpunkt hängt: EU-Inferenz über CLOUD-Act-freie Bezugswege und eine Vertragskette, die bis zum letzten Subunternehmer dokumentiert ist. Die acht Glieder erklärt die 203er-Kette.

Was Sie bekommen

OpenAI-kompatibler API-Zugang zu EU-Inferenz

Ihre Software spricht das Format, das sie schon kennt - die Aufrufe laufen zu EU-Inferenz offener Modelle über Bezugswege ohne US-Konzernmutter. Damit entfällt die CLOUD-Act-Frage strukturell, und die berufsrechtliche Auslandsschranke wird nicht berührt. Welche Modell-Bezugsweg-Kombinationen gedeckt sind, zeigt der Modell-Katalog - der 203er-Status ist eine Eigenschaft der Kombination, nie des Modells allein.

Die Vertragskette als Teil des Produkts

§ 203-Zusatzvereinbarung (Verpflichtung zur Geheimhaltung nach Abs. 4 Satz 2 Nr. 1; Textform und Belehrung über die strafrechtlichen Folgen nach § 43e BRAO / § 62a StBerG / § 50a WPO), AVV-Baustein und Subprozessor-Dokumentation - Sie beziehen die Kette mit dem API-Vertrag, statt sie mit jedem Inferenz-Anbieter einzeln zu verhandeln. Genau diese Verhandlung ist für einzelne Software-Häuser der teuerste Teil des konformen Wegs.

Redaktions-Gateway als Standard-Architektur

Vor dem Modell-Aufruf ist die PII-Redaktion als Standard-Architektur vorgesehen: Pseudonymisierung hin, Wieder-Einsetzung zurück, protokollierte Ausnahmen. Sie ist Datenminimierung nach Art. 5 DSGVO und zweite Verteidigungslinie - die Verschwiegenheits-Absicherung trägt die Vertragskette. Blockierte Modell-Bezugsweg-Kombinationen werden blockiert, nie still durchgereicht.

Klartextfreier Audit-Trail und Budgets pro Mandant

Jeder Aufruf ist einem Mandanten-Kontext zuordenbar, Verbrauchs-Grenzen sind pro Mandant setzbar, und der Audit-Trail dokumentiert Nutzung ohne Mandats-Klartext. Die Frage der Berufsaufsicht nach dem Datenfluss beantwortet Ihr Kunde mit einem Protokoll, nicht mit einer Vermutung.

Das Preismodell - offen erklärt

Sie zahlen eine Grundgebühr für die Vertragskette und den Audit-Trail plus die Token zum vereinbarten Satz. Konkret:

Baustein Rahmen Was er abdeckt
Grundgebühr99 bis 299 € im Monat, je nach Volumen und Support-UmfangBereitstellung der Vertragskette (§ 203-Zusatzvereinbarung, AVV, Subprozessor-Doku), Audit-Trail, Support-Grundlast - unabhängig vom Verbrauch
TokenEinkauf plus vereinbarter AufschlagDie Inferenz selbst plus den Mehrwert in der Kette: Vertragskette, Redaktions-Architektur, klartextfreier Audit-Trail

Warum „auf Anfrage" statt einer Zahl: Die § 203-Zusatzvereinbarung des EU-Inferenz-Anbieters AKI.IO liegt Gosign signierfertig vor (Stand 22.07.2026); der Reseller-Vertrag ist in Zeichnung. Feste Token-Sätze veröffentlichen wir erst, wenn unsere Einkaufskonditionen unterschrieben sind - eine vorher genannte Zahl wäre Schein-Präzision, und dieser Funnel lebt davon, dass jede Aussage ihren Status ehrlich trägt. Bis dahin gilt: Preismodell öffentlich, Ihre konkrete Kondition transparent im Gespräch, mit ausgewiesenem Stand.

Zur Einordnung des Aufschlags: Regions- und Compliance-Aufschläge sind am Markt etabliert - große Cloud-Anbieter bepreisen EU-Daten-Zonen und Compliance-Zusatzleistungen mit eigenen Aufschlägen, ohne dass darin eine § 203-Leistung steckt. Unser Aufschlag trägt die Vertragskette, die Redaktions-Architektur und den Audit-Trail; er wird pro Vertrag vereinbart und im Angebot ausgewiesen, nicht versteckt.

Für den Betrieb des Gateways streben wir eine ISO-27001-Zertifizierung an - beworben wird sie erst, wenn sie erteilt ist. Auch das ist Teil der Status-Ehrlichkeit dieses Angebots.

Die Bezugswege hinter der API: zwei CLOUD-Act-freie Säulen

Eine API-Zusage ist nur so belastbar wie die Inferenz dahinter. Die Token/API-Stufe stützt sich auf die beiden CLOUD-Act-freien Säulen der Treppe:

AKI.IO - EU-Inferenz offener Modelle

EU-Inferenz offener Modelle bei einem europäischen Anbieter ohne US-Konzernmutter - die CLOUD-Act-Frage entfällt strukturell, die berufsrechtliche Auslandsschranke wird nicht berührt. Die § 203-Zusatzvereinbarung des Anbieters liegt Gosign signierfertig vor (Stand 22.07.2026); der Reseller-Vertrag ist in Zeichnung.

T-Systems / Open Telekom Cloud - deutsche Rechenzentren

T-Systems bietet seit 2021 eine standardisierte § 203-Verschwiegenheitsvereinbarung aus deutschen Rechenzentren; dort läuft unter anderem DeepSeek R1 managed mit explizitem Berufsgeheimnisträger-Bezug in der Anbieter-Dokumentation (Quelle: open-telekom-cloud.com, Abruf 2026-07-22).

Welches Modell für welche Aufgabe über welchen Weg gedeckt ist, hält der Modell-Katalog aktuell - inklusive der Kombinationen, die für Berufsgeheimnisträger gesperrt sind. Gesperrte Kombinationen werden vom Bezugsweg blockiert, nie still durchgereicht.

Für wen die API der richtige Einstieg ist - und für wen nicht

Die API trägt drei Profile: Legal-Tech-Anbieter, die ihren Kanzlei-Kunden einen konformen Unterbau geben wollen. Software-Häuser, die Kanzlei-Software oder interne Tools um KI erweitern. Und Kanzleien mit eigener Entwicklung, die den Bezugsweg nicht selbst verhandeln wollen. Die rechtliche Grundlage ist dieselbe wie auf der ganzen Treppe: ein berufsrechts- und § 203-konformer Bezugsweg nach der DAV-Linie (SN 32/2025), gerichtlich nicht abschließend geklärt - die konservativere BRAK-Linie (Möglichkeit der Kenntnisnahme) nennen wir transparent mit. Die berufsgruppen-spezifische Tiefe steht auf den Seiten für Rechtsanwälte sowie Steuerberater und Wirtschaftsprüfer; den Gesamt-Einstieg gibt die Übersichtsseite KI für Berufsgeheimnisträger.

Zwei Nachbar-Profile gehören auf andere Stufen: Wer nur einen Kanzlei-Chat mit Datei-Upload braucht, startet schneller mit der dedizierten Kanzlei-Instanz. Wer einen eigenen Microsoft- oder Google-Tenant betreibt und die Schlüssel im eigenen Haus halten will, vergleicht die API mit dem Setup im eigenen Tenant - beide Wege stellen wir im Gespräch nebeneinander.

Der Weg zum Start

1 - Gespräch und Vertrags-Einsicht

Wir zeigen die Kette im Dokument, nicht im Prospekt: § 203-Zusatzvereinbarung, AVV-Baustein, Subprozessor-Dokumentation - plus das Preismodell mit Ihrer konkreten Kondition und deren Stand.

2 - Test-Integration gegen Angebot

Ihr Team bindet die API in einer definierten Test-Strecke an - OpenAI-kompatibel, gegen EU-Inferenz, mit Budget-Deckel. So prüfen Sie Antwortqualität und Integrationsaufwand an Ihren echten Anwendungsfällen, bevor Sie sich binden.

3 - Produktiver Betrieb

Vertragskette gezeichnet, Budgets pro Mandant konfiguriert, Audit-Trail aktiv. Einen Self-Service-Checkout gibt es auf dieser Stufe bewusst nicht - eine Vertragskette, die man versteht, ist Teil des Produkts.

Häufige Fragen zu Token und API

Wie aufwendig ist die Integration in unsere bestehende Software?

Die API ist OpenAI-kompatibel: Bestehende Integrationen, die gegen das Chat-Completions-Format sprechen, wechseln über die Base-URL und den API-Schlüssel - ohne Umbau der Aufruf-Logik. Der Unterschied liegt nicht im Protokoll, sondern dahinter: Die Aufrufe laufen über die Gosign-Vertragskette zu EU-Inferenz, mit dem Redaktions-Gateway als vorgesehener Standard-Architektur davor. Welche Modelle über welchen Bezugsweg verfügbar und gedeckt sind, hält der Modell-Katalog für Berufsgeheimnisträger aktuell.

Können wir die Vertragsdokumente vor der Entscheidung einsehen?

Ja - Durchsprache und Einsicht der Kette (§ 203-Zusatzvereinbarung, AVV-Baustein, Subprozessor-Dokumentation) gehören in jedes Angebots-Gespräch, bevor Sie unterschreiben. Die freie Veröffentlichung des kompletten 203er-Vertragskits zum Download folgt, sobald eine externe Kanzlei es geprüft und freigegeben hat - ein Vertragsmuster ohne anwaltliche Freigabe wäre genau die Sorte Zusicherung, vor der dieser Funnel warnt.

Wie werden die Mandanten unserer Kunden getrennt?

Die API führt Budgets und Auswertung pro Mandant: Sie ordnen jeden Aufruf einem Mandanten-Kontext zu, setzen Verbrauchs-Grenzen und sehen den Verbrauch getrennt - ohne dass der Audit-Trail Mandats-Klartext enthält. Protokolliert wird, wer wann welches Modell über welchen Bezugsweg genutzt hat; die Inhalte selbst bleiben draußen. So bleibt die Trennung nachweisbar, auch wenn Ihre Software viele Mandate über dieselbe Integration bedient.

Warum nennt diese Seite keine festen Token-Preise?

Weil wir keine Zahlen veröffentlichen, die wir noch nicht zusagen können. Das Preismodell ist offen: Grundgebühr zwischen 99 und 299 € im Monat plus Token-Einkauf mit vereinbartem Aufschlag. Der Reseller-Vertrag mit dem EU-Inferenz-Anbieter ist in Zeichnung; erst wenn unsere Einkaufskonditionen unterschrieben sind, sind feste Sätze seriös - vorher wäre jede Zahl Schein-Präzision. Bis dahin nennen wir Ihre Kondition transparent im Gespräch, als Angebot mit ausgewiesenem Stand.

Sprechen wir über Ihre Integration

Wir zeigen die Vertragskette, das Preismodell und den Weg von der ersten Anfrage bis zum produktiven Betrieb - inklusive Einsicht in die Vertragsdokumente.

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