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203er-Modellkatalog

Pharia für Kanzleien und Berufsgeheimnisträger

Modell von Aleph Alpha. Der 203er-Status hängt an der Kombination aus Modell und Bezugsweg, nie am Modell allein - diese Seite weist ihn je Bezugsweg aus, mit Datenregion, Drittland-Exposition und Preisklasse.

Was ist Pharia?

Pharia ist das Modell von Aleph Alpha, dem bekanntesten deutschen Anbieter für souveräne KI. Sein Alleinstellungsmerkmal ist nicht die Spitzenleistung, sondern das Betriebsmodell: Kunden bekommen Modell und Laufzeitumgebung ausgeliefert und betreiben beides selbst. Für Kanzleien mit eigenem Rechenzentrum ist das die durchdachteste Souveränitäts-Option; für kleine Einheiten ist sie wirtschaftlich außer Reichweite.

Den Vergleich über alle geführten Modelle zeigt der 203er-Modellkatalog; die berufsgruppenübergreifende Rechtslage ordnet die Übersichtsseite KI für Berufsgeheimnisträger.

203er-Status je Bezugsweg

Jede Statuszeile gilt für genau eine Kombination aus Modell und Bezugsweg. Grundlage ist die Bezugsweg-Betrachtung nach der DAV-Linie (SN 32/2025) - gerichtlich ist die Frage nicht abschließend geklärt.

Bezugsweg 203er-Status Bedingung und Einordnung Datenregion Drittland-Exposition
Eigenbetrieb in der Kanzlei (offene Gewichte) gedeckt

Läuft das Modell auf Hardware der Kanzlei in ihren eigenen Räumen, wirkt kein Dritter mit - die Offenbarungsfrage des § 203 stellt sich dann nicht. Sobald gemietete Fremdhardware oder ein Rechenzentrum eines Dritten im Spiel ist, braucht es wieder eine Verschwiegenheitsverpflichtung des Betreibers, weil physische Zugriffsmöglichkeiten bestehen.

Die Auslandsschranke stellt sich nicht, weil kein Dienstleister eingeschaltet wird.

Kanzlei-eigene Infrastruktur Nein

Preisklasse: auf Anfrage - die Konditionen laufen über den Vertrieb bzw. die Vertragslage des jeweiligen Bezugswegs.

Bezug über Gosign - verfügbare Kombinationen

Dieser Abschnitt führt ausschließlich Kombinationen, die in der Katalog-Datenquelle den Status „gedeckt" oder „bedingt" tragen.

  • gedeckt Eigenbetrieb in der Kanzlei (offene Gewichte)

    Datenregion: Kanzlei-eigene Infrastruktur - Drittland-Exposition: Nein

    Läuft das Modell auf Hardware der Kanzlei in ihren eigenen Räumen, wirkt kein Dritter mit - die Offenbarungsfrage des § 203 stellt sich dann nicht. Sobald gemietete Fremdhardware oder ein Rechenzentrum eines Dritten im Spiel ist, braucht es wieder eine Verschwiegenheitsverpflichtung des Betreibers, weil physische Zugriffsmöglichkeiten bestehen.

Stärken und Grenzen im Kanzlei-Einsatz

Stärken

  • Auslieferung samt Modellgewichten - die Offenbarungsfrage entsteht im Eigenbetrieb gar nicht
  • Training auf kuratierten, urheberrechtlich geprüften Daten - ein belastbares Argument gegenüber Mandanten
  • Auf deutsche, französische und spanische Sprache hin optimiert
  • Auslieferung des vollständigen Stapels: Modell und Laufzeitumgebung laufen in der Infrastruktur der Kanzlei

Grenzen

  • Kompakte Modellklasse - Leistungsabstand zu den großen Modellen bei anspruchsvoller Analyse
  • Eigenbetrieb verlangt Hardware, Betrieb und Zuständigkeit in der Kanzlei
  • Seit April 2026 mehrheitlich in kanadischem Eigentum - für die Lieferantenbewertung relevant, für den Eigenbetrieb ohne Belang
nicht im Instanz-Angebot

Und im Produkt?

Dieses Modell ist nicht Teil des Modellangebots der Kanzlei-Instanz auf veryai.de; der hier geprüfte Bezugsweg steht über die Gosign-Angebotsstufen offen.

Auf veryai.de: was Pharia in Ihrer Kanzlei-Instanz leistet veryai.de ist das Produkt der Gosign GmbH - Sie bleiben im selben Haus. Die berufsrechtliche Einordnung bleibt auf dieser Seite.

Quellen und Abrufdaten

  1. Aleph Alpha, Produktdokumentation zu Pharia: Auslieferung des vollständigen Stapels inklusive Modellgewichten, Betrieb beim Kunden (docs.aleph-alpha.com) (Abruf 2026-07-25)
  2. Berichterstattung zur Übernahme von Aleph Alpha durch Cohere (24.04.2026) (cnbc.com) (Abruf 2026-07-25)

Häufige Fragen zu Pharia

Ist Pharia für Kanzleien und Berufsgeheimnisträger zulässig?

Über Eigenbetrieb in der Kanzlei (offene Gewichte) trägt die Kombination aus Modell und Bezugsweg den Status „gedeckt". Grundlage ist die Bezugsweg-Betrachtung nach der DAV-Linie (SN 32/2025) - gerichtlich ist die Frage nicht abschließend geklärt.

Über welchen Bezugsweg beziehen Kanzleien Pharia?

Pharia beziehen Kanzleien über Eigenbetrieb in der Kanzlei (offene Gewichte) (Status „gedeckt", Datenregion: Kanzlei-eigene Infrastruktur). Die Bedingungen je Bezugsweg stehen in der Statustabelle dieser Seite; jede Aussage gilt für die konkrete Kombination aus Modell und Bezugsweg, nie für das Modell allein.

Was kostet Pharia für Kanzleien?

Für Pharia gilt die Preisklasse „auf Anfrage": Die Konditionen laufen über den Vertrieb bzw. stehen mit der Vertragslage des jeweiligen Bezugswegs fest. Die Paketpreise unserer Angebots-Stufen veröffentlichen wir zusammen mit den Angebots-Seiten; bis dahin nennen wir sie transparent im Gespräch, abhängig von Nutzerzahl und Bezugsweg.

Bleibt bei Pharia eine Drittland-Exposition?

Die Drittland-Exposition ist je Bezugsweg ausgewiesen. Eigenbetrieb in der Kanzlei (offene Gewichte): Nein - Die Auslandsschranke stellt sich nicht, weil kein Dienstleister eingeschaltet wird.

Welche Kombination passt zu Ihrer Kanzlei?

Wir zeigen Bezugsweg und Modellwahl an Ihrem konkreten Setup - Größe, IT-Lage, Mandatsstruktur - als technisch-organisatorische Einordnung, nicht als Rechtsberatung.

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