very-ai: das KI-Portal im eigenen Haus
Ihre Leute nutzen längst KI. Die Frage ist nur, ob über ein Fenster, das Sie kennen, oder über eines, das Sie nicht sehen. Drei Betriebsformen, ein Rechte- und Protokollkonzept.
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Die Ausgangslage ist in den meisten Häusern dieselbe: Es gibt keine Entscheidung für KI, aber es gibt Nutzung. Beschäftigte kopieren Textbausteine in ein Chatfenster, das ihnen niemand freigegeben hat, weil es die Arbeit schneller macht. Ein Verbot ändert daran wenig - es verlagert die Nutzung nur auf private Geräte, wo Sie sie endgültig nicht mehr sehen.
Der Weg heraus ist kein Verbot, sondern ein besseres Fenster: ein Portal, das Ihrem Haus gehört - mit den Modellen, die Sie freigegeben haben, den Rollen, die Ihr Verzeichnis kennt, und einem Protokoll, das dem Betriebsrat standhält. Dieses Portal heißt very-ai.
Es baut auf chatbot-ui auf, einem offenen Projekt unter MIT-Lizenz, und ergänzt es um 16 Funktionen, die den Unterschied zwischen einem Chatfenster und einem Unternehmens-Werkzeug ausmachen. Den Quellcode bekommen Sie mit - Sie sind nicht davon abhängig, dass es uns in fünf Jahren noch gibt.
Drei Betriebsformen
Dieselbe Oberfläche, drei Orte. Der Unterschied ist nicht der Funktionsumfang, sondern wer den Betrieb verantwortet und wo die Schlüssel liegen.
| Form | Wo sie läuft | Was Ihre IT leistet | Wofür sie steht |
|---|---|---|---|
| Gehostet | Eigene Instanz auf unserer Infrastruktur, eigene Datenbank, eigene Subdomain | Anbindung an Ihr Verzeichnis, sonst nichts. Kein Server, keine Wartung | In Tagen arbeitsfähig statt in Monaten |
| Im eigenen Cloud-Tenant | In Ihrem Microsoft-, Google- oder AWS-Konto, in einer EU-Region Ihrer Wahl | Tenant, Freigabeprozess beim Anbieter, Schlüsselverwaltung. Betrieb nach Absprache | Die Daten bleiben in Ihrem Konto und Ihrer Abrechnung |
| In der eigenen IT | In Ihrem Rechenzentrum, auf Wunsch mit in Europa betriebenen offenen Modellen | Beschaffung, Betrieb, Aktualisierungen, Modell-Ablösung, Bereitschaft. Dauerhaft | Kein Datenweg verlässt das Haus |
Die dritte Zeile hat eine Eigenschaft, die die anderen nicht haben: Ihre Kosten hören nicht auf. Wer Modelle selbst betreibt, trägt Betrieb, Sicherheitsaktualisierungen und die Ablösung abgekündigter Modelle. Das ist kein Argument dagegen - es ist das Argument dafür, sie nicht als Sparmaßnahme zu planen. Was der Eigenbetrieb an Hardware und laufenden Kosten bedeutet, rechnet die Seite Was KI in der eigenen Kanzlei kostet mit konkreten Zahlen durch; die Größenordnungen gelten unabhängig von der Branche.
Was very-ai mitbringt
Nicht die Chat-Funktion unterscheidet ein Unternehmens-Werkzeug von einem Konsumenten-Produkt, sondern was darum herum liegt. Sechzehn Funktionen kommen zur offenen Basis dazu; das sind die, nach denen am häufigsten gefragt wird.
Anmeldung über Ihr Verzeichnis
Azure Entra ID mit Gruppensync: Rechte kommen aus den Gruppen, die Ihre IT ohnehin pflegt. Wer das Haus verlässt, verliert den Zugang - ohne dass jemand daran denken muss.
Erkennung und Rückführung von Personendaten
Namen, Adressen und Personalnummern werden vor dem Modell-Aufruf ersetzt und in der Antwort zurückgeschrieben. Das Modell sieht die Struktur, nicht die Person - und der Beschäftigte merkt nichts davon.
Assistenten je Gruppe
Wiederkehrende Aufgaben als benannter Assistent, den eine Abteilung teilt - statt als Prompt, den jeder neu erfindet und niemand pflegt.
Vollständiger Audit Trail
Jeder Vorgang nachvollziehbar - für Revision, Aufsicht und Betriebsrat. Was darüber hinaus gespeichert wird, entscheiden Sie und nicht die Voreinstellung.
Statistiken ohne Personenbezug
Auswertungen, die zeigen, was das Haus mit KI tut, ohne einzelne Beschäftigte auswertbar zu machen. Das ist der Unterschied zwischen Kennzahl und Verhaltenskontrolle - und genau der Punkt, an dem Betriebsvereinbarungen scheitern.
Anschluss an Ihre Abläufe
Über eine Workflow-Anbindung lassen sich Schritte auslösen, die über die Antwort hinausgehen - der Übergang vom Chatfenster zum Agenten, ohne die Oberfläche zu wechseln.
Der Rest der sechzehn betrifft den Betrieb: Steuerung der Antworttiefe je Aufgabe, Modellwahl, Verwaltung der Freigaben. Was davon Sie brauchen, hängt an Ihrem Haus - wir gehen es in der Discovery durch, statt eine Merkmalsliste abzuhaken.
Die Basis ist offen. very-ai baut auf chatbot-ui auf, das unter MIT-Lizenz steht. Den Quellcode der Erweiterungen bekommen Sie mit - Sie sind nicht davon abhängig, dass es uns in fünf Jahren noch gibt. Das ist der Unterschied zu einem Portal, das Sie mieten.
Die Reihenfolge, die sich bewährt hat
Der häufigste Fehler ist nicht die Technik, sondern die Reihenfolge. Häuser, die mit einem Freigabe-Prozess für alle 5.000 Beschäftigten starten, bevor irgendjemand die Oberfläche benutzt hat, diskutieren ein Jahr über Regeln für eine Nutzung, die es noch nicht gibt.
Was trägt: eine Abteilung, ein Anwendungsfall, ein begrenztes Budget. Was dabei entsteht - das Rollenmodell, die Protokolltiefe, die Betriebsvereinbarung, die Erfahrung, welche Aufgaben wirklich Zeit sparen - trägt danach den Rollout. Und die Betriebsvereinbarung, die Sie für eine Abteilung verhandeln, ist ungleich einfacher als die für ein ganzes Haus, das noch nichts ausprobiert hat.
Was in die Vereinbarung gehört und welche drei Normen des Betriebsverfassungsgesetzes dabei regelmäßig übersehen werden, führt die Seite zur Mitbestimmung bei KI-Systemen. Welche Modelle für welche Aufgabe taugen und wie ihr Datenweg aussieht, führt der Modell-Bezug.
Häufige Fragen zur eigenen Oberfläche
Was kostet das?
Warum nicht einfach ChatGPT Enterprise?
Was passiert mit den Eingaben unserer Beschäftigten?
Braucht das eine Betriebsvereinbarung?
Können wir klein anfangen?
Betriebsform klären
Wir sehen uns an, wie viele Menschen die Oberfläche nutzen sollen, welche Systeme daran hängen und was Ihre IT tragen kann - und beziffern danach Umfang, Preis und Zeitplan.
Gespräch vereinbaren