Compensation-Benchmarking-Agent
Aus jedem Gehalts-Benchmark wird eine nachprüfbare Pay-Entscheidung, die zeigt, wer sie verantwortet - Regelwerk, KI-Indikator oder Mensch, auf belastbarer Rechtsgrundlage.
Pay-Equity-Benchmark mit Decision Layer: Regelwerk rechnet, KI liefert den Gap-Indikator, der Mensch entscheidet jedes Gehalt - belegbar vor Gericht.
Prozess analysieren lassenAuswahl aus über 5.000 Projekten in 25 Jahren Softwareentwicklung
Im Streitfall trägt der Arbeitgeber die Beweislast - kann Ihre Dokumentation sie tragen?
Einen Gehalts-Benchmark zu rechnen ist gelöst; beweisen zu können, wer jede Pay-Entscheidung verantwortet hat, ist es nicht. Der Agent trennt die Vergütungs-Arbeit in drei klar getrennte Quellen: deterministisches Regelwerk, KI-Indikator und menschliche Letztentscheidung - und protokolliert jede Entscheidung mit ihrer Rechtsgrundlage.
Ergebnis: Trägt ein Beschäftigter Indizien für eine geschlechtsbedingte Entgeltlücke vor, kehrt sich nach Paragraph 22 AGG die Beweislast um - dann muss der Arbeitgeber belegen, dass nicht das Geschlecht den Unterschied erklärt. Wer das nicht zeilengenau dokumentiert hat, verliert (Stand: Mai 2026). Der Agent lässt diesen Nachweis zur Laufzeit entstehen, statt ihn im Streitfall rekonstruieren zu müssen.
Die Architektur folgt daraus, dass jede Pay-Entscheidung genau einer dieser drei Quellen zugeordnet und mit ihrer Rechtsgrundlage protokolliert sein muss:
Der Pay Gap ist berechenbar. Wer das Gehalt entscheidet, muss ein Mensch bleiben.
Jedes Tool rechnet den Gap. Keines beweist, wer das Gehalt verantwortet.
Mercer, WTW, Personio, beqom - jedes dieser Systeme berechnet Ihnen eine Gehaltsspanne und einen Gender Pay Gap und generiert einen Report. Das ist seit Jahren der Markt. Die Frage, an der eine Entgeltdiskriminierungs-Klage und ein Mitbestimmungs-Verfahren wirklich hängen, beantwortet keines dieser Dashboards: Wer hat diese eine Entgelt-Entscheidung verantwortet, auf welcher Rechtsgrundlage - und können Sie das einem Arbeitsgericht zeilengenau belegen?
Dieser Agent folgt dem Decision Layer-Prinzip: Jede Pay-Entscheidung ist entweder regelbasiert, ein KI-Indikator oder eine menschliche Letztentscheidung - klar getrennt und mit ihrer Rechtsgrundlage protokolliert. Nach EU AI Act ist er kein Hochrisiko-System, weil er kein Gehalt über einen Menschen entscheidet. Seine Anforderungen kommen aus dem Arbeits- und Datenschutzrecht, und die sind hart genug.
Gehalts-Benchmarking: wo die Pay-Equity-Prüfung wirklich klemmt
Der Anlass ist messbar und politisch zugleich. Der unbereinigte Gender Pay Gap in Deutschland lag 2024 bei 16 Prozent - Frauen verdienten im Schnitt 22,24 Euro brutto je Stunde, Männer 26,34 Euro. Selbst bereinigt um Qualifikation, Tätigkeit und Erwerbsbiografie bleiben laut Destatis rund 6 Prozent unerklärt. Dieser bereinigte Rest ist genau der Bereich, in dem rechtliches Risiko entsteht - und er klemmt an drei Stellen:
- Die Berechnung. Den unerklärten Anteil eines Entgeltunterschieds sauber zu isolieren, verlangt eine multivariate Regression über Erfahrung, Funktion, Region und Leistung. Das ist Statistik, keine Excel-Pivot - und heute oft Handarbeit eines externen Beraters einmal im Jahr.
- Die Auskunft. Der individuelle Auskunftsanspruch nach Paragraph 12 EntgTranspG besteht in Betrieben mit in der Regel mehr als 200 Beschäftigten und entfällt, wenn die Vergleichsgruppe weniger als sechs Personen des anderen Geschlechts umfasst; die Auskunft ist nach Paragraph 15 Abs. 3 EntgTranspG binnen drei Monaten zu erteilen. Jede dieser Bedingungen ist eine Regel, die heute manuell geprüft wird.
- Der Nachweis. Die Dokumentation, wer welchen Gap wie bewertet hat, veraltet - bis ein Beschäftigter oder ein Gericht danach fragt.
Der Einsatz ist real: Legt eine beschäftigte Person Indizien für eine geschlechtsbedingte Benachteiligung dar, kehrt sich nach Paragraph 22 AGG die Beweislast um. Das Bundesarbeitsgericht hat 2023 bestätigt, dass ein höheres Gehalt eines männlichen Kollegen für gleiche Arbeit als Indiz genügt - Verhandlungsgeschick rechtfertigt die Lücke nicht (BAG, Urteil vom 16. Februar 2023, 8 AZR 450/21). Diese Klage ist keine Frage des Ob, sondern des Wann.
Drei Quellen, klar getrennt: wer entscheidet was
Die meisten Anbieter sagen, ein Mensch bleibe “im Prozess”, und kleben ein Compliance-Siegel daneben. Beides bleibt eine schwarze Box. Der Agent macht stattdessen für jede Entscheidung sichtbar, aus welcher von drei Quellen sie stammt:
| Quelle | Was sie entscheidet | Beispiel aus dem Pay Benchmarking |
|---|---|---|
| Regelwerk (R) | Alles Deterministische, kein Ermessen | Schwelle nach Paragraph 12 EntgTranspG, Median-Vergleichsentgelt, Mindestlohn-Prüfung |
| KI-Indikator (A) | Markiert Unerklärtes, entscheidet nie | unerklärter Rest-Gap aus der Regression, Vorschlag für eine Vergleichsgruppe |
| Mensch (H) | Letztentscheidung und Rechtsbeurteilung | konkrete Gehaltsanpassung, Rechtfertigung eines Gaps, Einigung mit dem Betriebsrat |
Der Agent ist also überwiegend ein deterministischer Auskunfts- und Prüfmotor, mit KI nur als Indikator an den Rändern und einem festen menschlichen Entscheidungs-Gate. Das ist die ehrliche Antwort auf den naheliegenden Einwand “darf eine KI über Gehalt entscheiden?” - und genau das, was Art. 22 DSGVO verlangt. Wichtig dabei: Wer eine Anpassung freigibt, sieht jeden KI-Indikator als solchen markiert, mit Konfidenz und zugrunde liegenden Faktoren, bevor er entscheidet. Die menschliche Letztentscheidung greift damit auf den KI-Anteil, nicht an ihm vorbei. Wie diese Schicht architektonisch durchgreift, zeigt der Decision Layer.
Die Beweislast entsteht zur Laufzeit, nicht im Nachhinein
Ein Gap-Befund, der aus einem Modell ohne integrierten Nachweis kommt, ist im Streitfall wertlos: Er ist nicht reproduzierbar, und es ist nicht dokumentiert, welche Faktoren und Daten ihn erzeugt haben. Die Beweislastumkehr nach Paragraph 22 AGG verlangt aber genau das Gegenteil - den belastbaren Nachweis, dass nicht das Geschlecht einen Unterschied erklärt.
Deshalb trägt beim Agenten jede Entscheidung ihren Nachweis bei sich: die angewandte Regelversion oder der Indikator, die zugrunde liegenden Daten, die Begründung, der Zeitstempel und die Rechtsgrundlage - protokolliert und nicht nachträglich änderbar. Für eine Auskunft nach dem Entgelttransparenzgesetz ist belegt, dass die Vergleichsgruppe die Mindestgröße von sechs Personen nach Paragraph 12 Abs. 3 EntgTranspG erfüllte und der Median korrekt berechnet wurde. Für eine Pay-Equity-Prüfung ist dokumentiert, welche objektiven Faktoren in die Regression eingingen und welcher Mensch den Rest-Gap fachlich bewertet hat.
Der Hebel dahinter: Fehlt dieser Nachweis im Prozess, trägt der Arbeitgeber die Beweislast - und verliert sie, wenn er die objektiven Gründe nicht belegen kann (Stand: Mai 2026). Eine zur Laufzeit entstehende Dokumentation nimmt dieser Eskalation die Grundlage.
Ehrlicher Umsetzungsstand statt Fristen-Marketing
Wettbewerber-Marketing suggeriert pauschal eine neue Pflicht “ab Juni 2026”. Das hält einer juristischen Prüfung nicht stand. Korrekt ist: Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie 2023/970 setzt die Umsetzungsfrist auf den 7. Juni 2026, doch die deutsche Umsetzung ist verspätet - ein Umsetzungsgesetz ist noch nicht in Kraft (Stand: Mai 2026). Bis dahin wenden Gerichte das bestehende Recht richtlinienkonform an; die gestaffelten Reporting-Pflichten greifen ab dem 7. Juni 2027, beginnend bei Organisationen ab 250 Beschäftigten.
Der Agent bildet genau diesen Stand ab. Er behauptet keine geltende Pflicht, die rechtlich noch nicht greift, sondern unterscheidet zwischen heute geltendem Recht (Entgelttransparenzgesetz, AGG, BetrVG, DSGVO) und künftigen Stichtagen, die er als geplant kennzeichnet. Diese Präzision ist der Vertrauens-Hebel: Wer vor dem Betriebsrat und dem Vorstand besteht, kann sich keine Marketing-Behauptung leisten, die einer Prüfung nicht standhält.
Über Mercer und SAP, nicht statt ihnen
Der Agent konkurriert nicht mit Ihrem Compensation-System. Gegen die etablierten Marktdaten- und HCM-Anbieter auf deren Achse anzutreten wäre aussichtslos - dort entscheiden Datentiefe und Integration. Der Agent legt sich als Entscheidungs- und Nachweis-Schicht darüber: Job-Architektur und Vergütungsdaten bleiben in SAP SuccessFactors, Workday oder Personio, die Marktdaten kommen weiter von Mercer oder WTW, und er macht die Pay-Entscheidungen darüber prüfbar.
Was hinzukommt, ist nicht ein weiteres Dashboard, sondern die Antwort auf die Frage, an der die Mitbestimmung und die Beweislast hängen: Für jede Entscheidung lässt sich sagen, wer sie verantwortet hat, und es ist mit Rechtsgrundlage belegt. Das ist die Aussage, die ein Betriebsrat unterschreiben kann, bevor sie dem Vorstand präsentiert wird.
Der nächste Schritt ist keine Software-Einführung, sondern eine Bestandsaufnahme: Wo in Ihrem Vergütungsprozess sitzt heute die manuelle Pay-Equity-Prüfung, und wie belastbar ist die Dokumentation dahinter, wenn morgen eine Auskunft oder eine Klage kommt?
Auf einen Blick
- Was er tut: liefert deterministische Pay-Auskünfte und einen statistischen Gap-Indikator und protokolliert jede Pay-Entscheidung mit ihrer Rechtsgrundlage
- Klassifikation: kein EU-AI-Act-Hochrisiko-System (entscheidet kein Gehalt, unterstützt die Prüfung)
- Entscheidungslogik: überwiegend Regelwerk, KI nur als Indikator, Letztentscheidung beim Menschen (Art. 22 DSGVO)
- Compliance-Anker: Auskunftsanspruch nach Paragraph 12 EntgTranspG, Beweislast nach Paragraph 22 AGG, Mitbestimmung nach Paragraph 87 BetrVG, EU-Richtlinie 2023/970 (Stand: Mai 2026)
- Integration: Schicht über SAP SuccessFactors, Workday, Personio sowie Mercer- und WTW-Marktdaten - kein Ersatz
- Streitfall: jede Auskunft und jeder Gap-Befund bis zu Faktoren und Rechtsgrundlage rückverfolgbar
Micro-Decision-Tabelle
Wer entscheidet bei diesem Agent?
14 Entscheidungsschritte, aufgeteilt nach Decider
Lohnuntergrenze pro Stelle prüfen Erreicht jede Vergütung den gesetzlichen Mindestlohn und einen einschlägigen Branchen-Mindestlohn? Regelwerk
Der gesetzliche Mindestlohn von 13,90 Euro je Stunde seit dem 1. Januar 2026 (Stand: Mai 2026, BMAS; 14,60 Euro ab 1. Januar 2027) ist eine feste Schwelle, die deterministisch gegen jeden Stundensatz geprüft wird.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Auskunftsanspruch-Schwelle bestimmen Besteht im Betrieb überhaupt ein individueller Auskunftsanspruch zum Vergleichsentgelt? Regelwerk
Der Anspruch nach Paragraph 12 EntgTranspG greift nur bei in der Regel mehr als 200 Beschäftigten beim selben Arbeitgeber - eine reine Schwellenwert-Regel.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Vergleichsgruppe auf Mindestgröße prüfen Darf zu einer angefragten Tätigkeit überhaupt eine Vergleichsauskunft erteilt werden? Regelwerk
Paragraph 12 Abs. 3 EntgTranspG verbietet die Auskunft, wenn die Vergleichsgruppe weniger als sechs Beschäftigte des anderen Geschlechts umfasst.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Median-Vergleichsentgelt berechnen Welches Median-Entgelt der Vergleichsgruppe wird als Auskunft ausgewiesen? Regelwerk
Die Berechnung des Median-Vergleichsentgelts nach den Paragraphen 11 und 12 EntgTranspG ist eine feste statistische Rechenvorschrift ohne Ermessen.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Antwortfrist auf den Auskunftsanspruch führen Bis wann muss die Auskunft beantwortet sein? Regelwerk
Die Drei-Monats-Frist für die Auskunft nach Paragraph 15 Abs. 3 EntgTranspG ist ein festes Datum, das deterministisch überwacht wird (Stand: Mai 2026).
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Reporting-Pflicht der EU-Richtlinie zuordnen Welche Berichtspflicht greift ab welcher Beschäftigtenzahl und welchem Stichtag? Regelwerk
Die gestaffelten Schwellen der EU-Entgelttransparenzrichtlinie 2023/970 sind feste Datums- und Größenregeln, kein Ermessensspielraum (Stand: Mai 2026).
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Pay Range für eine Stellenausschreibung erzeugen Welche Gehaltsspanne wird vorab für eine ausgeschriebene Stelle ausgewiesen? Regelwerk
Die Spanne wird regelbasiert aus interner Verteilung und Marktdaten der angebundenen Anbieter abgeleitet, wie es Art. 5 der Richtlinie 2023/970 künftig verlangt (mit nationaler Umsetzung der RL 2023/970; Stand: Mai 2026).
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Mitbestimmungs-Pflicht bei Entgeltänderung erkennen Löst eine Änderung an Pay Bands oder Bonus-Logik die Mitbestimmung des Betriebsrats aus? Regelwerk
Ob Paragraph 87 Abs. 1 Nr. 10 oder Nr. 11 BetrVG greift, ergibt sich aus dem Gegenstand der Änderung und ist eine eindeutige Subsumtions-Regel.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Interne Stelle einer Vergleichsgruppe zuordnen Zu welcher Job-Familie und Vergleichsgruppe gehört eine interne Stellenbezeichnung? KI-Agent WP/BP
Das Modell schlägt bei uneindeutigen Titeln eine Vergleichsgruppe samt Konfidenz vor; der Vorschlag wird geprüft und nie ungeprüft übernommen.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - vollständig dokumentiert, durch Menschen überprüfbar, Einspruch über formalen Prozess.
Anfechtbar durch: WP/BP
Unerklärten Gender Pay Gap identifizieren Welcher Anteil eines gemessenen Entgeltunterschieds bleibt nach objektiven Faktoren unerklärt? KI-Agent WP/BP
Die multivariate Regression liefert einen Indikator für einen möglicherweise diskriminierenden Rest-Gap, nicht eine fertige Bewertung der Rechtslage.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - vollständig dokumentiert, durch Menschen überprüfbar, Einspruch über formalen Prozess.
Anfechtbar durch: WP/BP
Bonus-Pool-Verteilung vorschlagen Wie ließe sich ein Bonus-Pool unter Berücksichtigung von Leistung und Pay-Equity verteilen? KI-Agent WP/BP
Das Modell erstellt einen Verteilungs-Vorschlag mit Pay-Equity-Hinweisen; die Festlegung trifft die Führungskraft, nicht der Algorithmus.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - vollständig dokumentiert, durch Menschen überprüfbar, Einspruch über formalen Prozess.
Anfechtbar durch: WP/BP
Gemessenen Gap fachlich rechtfertigen oder anpassen Ist ein gemessener Entgeltunterschied durch objektive Kriterien gerechtfertigt - oder muss korrigiert werden? Mensch
Diese Bewertung trägt die Beweislast nach Paragraph 22 AGG und ist eine juristisch-fachliche Letztentscheidung, die kein Modell übernehmen darf.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - über Vorgesetzten, Betriebsrat oder formalen Einspruch.
Konkrete Gehaltsanpassung für eine Person festlegen Wird das Gehalt oder der Bonus einer bestimmten Person tatsächlich angepasst? Mensch
Eine Entgelt-Entscheidung mit erheblicher Wirkung darf nach Art. 22 DSGVO nicht allein automatisiert ergehen - der Mensch entscheidet.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - über Vorgesetzten, Betriebsrat oder formalen Einspruch.
Einigung mit dem Betriebsrat herbeiführen Wie wird die Einigung über Entgeltgrundsätze mit dem Betriebsrat erzielt? Mensch
Die Mitbestimmung nach Paragraph 87 BetrVG ist Gremien-Sache; der Agent liefert die Datengrundlage, die Einigung verhandeln Menschen.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - über Vorgesetzten, Betriebsrat oder formalen Einspruch.
Entscheidungsakte und Anfechtbarkeit
Jede Entscheidung, die dieser Agent trifft oder vorbereitet, wird in einer vollständigen Entscheidungsakte dokumentiert. Betroffene Mitarbeitende können jede einzelne Entscheidung einsehen, nachvollziehen und anfechten.
Passt dieser Agent zu Ihrem Prozess?
Wir analysieren Ihren konkreten HR-Prozess und zeigen, wie dieser Agent in Ihre Systemlandschaft passt. 30 Minuten, keine Vorbereitung nötig.
Prozess analysieren lassenGovernance-Hinweise
Bewertung
Voraussetzungen
- Eine gepflegte Job-Architektur mit Job-Familien, Leveln und einer Zuordnung interner Titel zu Vergleichsgruppen
- Lesezugriff auf Vergütungs- und Stammdaten aus dem führenden System (etwa SAP SuccessFactors, Workday oder Personio)
- Eine lizenzierte externe Marktdaten-Quelle als Vergleichsbasis, datenschutzkonform angebunden
- Wo ein Betriebsrat besteht: ein Mitbestimmungs-Prozess für Entgeltgrundsätze nach Paragraph 87 Abs. 1 Nr. 10 BetrVG
- Eine Datenschutz-Folgenabschätzung für die Pay-Equity-Auswertung nach Art. 35 DSGVO
Infrastruktur-Beitrag
Was diese Erstbewertung enthält: 9 Slides für Ihr Führungsteam
Personalisiert mit Ihren Zahlen. Generiert in 2 Minuten direkt im Browser. Kein Upload, kein Login.
- 1
Titelfolie - Prozessname, Entscheidungspunkte, Automatisierungspotenzial
- 2
Executive Summary - FTE-Freisetzung, Kosten pro Vorgang vorher/nachher, Break-Even-Datum, Kosten des Wartens
- 3
Ausgangslage - Transaktionsvolumen, Fehlerkosten, Wachstumsszenario mit FTE-Vergleich
- 4
Lösungsarchitektur - Mensch - Regelwerk - KI-Agent mit konkreten Entscheidungspunkten
- 5
Governance - EU AI Act, Betriebsrat (§87 BetrVG), Audit Trail - mit Ampelstatus
- 6
Risikoanalyse - 5 Risiken mit Eintrittswahrscheinlichkeit, Auswirkung und Gegenmaßnahme
- 7
Roadmap - 3-Phasen-Plan mit konkreten Kalenderdaten und Go/No-Go
- 8
Business Case - 3-Szenarien-Vergleich (Nichtstun/Neueinstellung/Automatisierung) plus 3×3-Sensitivitätsmatrix
- 9
Diskussionsvorschlag - Konkrete nächste Schritte mit Zeitplan und Verantwortlichkeiten
Enthält: 3-Szenarien-Vergleich
Nichtstun vs. Neueinstellung vs. Automatisierung - mit Ihrem Gehaltsniveau, Ihrer Fehlerquote und Ihrem Wachstumsplan. Die eine Slide, die Ihr CFO als erstes sehen will.
Berechnungsmethodik anzeigen
Stundensatz: Jahresgehalt (Ihre Eingabe) × 1,3 AG-Anteil ÷ 1.720 Jahresarbeitsstunden
Einsparung: Vorgänge × 12 × Automatisierungsrate × Minuten/Vorgang × Stundensatz × Economic Factor
Qualitäts-ROI: Fehlerreduktion × Vorgänge × 12 × EUR 260/Fehler (APQC Open Standards Benchmarking)
FTE: Eingesparte Stunden ÷ 1.720 Jahresarbeitsstunden
Break-Even: Benchmark-Investition ÷ monatliche Gesamteinsparung (Effizienz + Qualität)
Neueinstellung: Jahresgehalt × 1,3 + EUR 12.000 Recruiting pro FTE
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Merit-Cycle-Governance-Agent
Jede Gehaltsrunde wird zur auditierbaren Entscheidungskette: Compa-Ratio-Validierung und Equity-Audit machen Ungleichbehandlung sichtbar, während die finale Vergütungs-Entscheidung beim Menschen bleibt - statt Spreadsheet-Ping-Pong, das den Gender-Pay-Gap erst im Klagefall offenlegt.
Häufige Fragen
Entscheidet die KI über Gehälter?
Warum ist das kein EU-AI-Act-Hochrisiko-System?
Ab wann gilt die EU-Entgelttransparenzrichtlinie in Deutschland?
Was bedeutet die Beweislastumkehr nach Paragraph 22 AGG für uns?
Greift der Betriebsrat bei der Einführung mit?
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Erstgespräch
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Produktiver Agent in Ihrer Infrastruktur. Governance, Audit Trail, prüfungsfähig ab Tag 1.
12-18 Monate
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Voller Zugang zu Quellcode, Prompts und Regelversionen. Kein Vendor Lock-in.
Diesen Agent implementieren?
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