203er-Modellkatalog
Claude Mythos für Kanzleien und Berufsgeheimnisträger
Modell von Anthropic. Der 203er-Status hängt an der Kombination aus Modell und Bezugsweg, nie am Modell allein - diese Seite weist ihn je Bezugsweg aus, mit Datenregion, Drittland-Exposition und Preisklasse.
Was ist Claude Mythos?
Die zweite Ausbaustufe der neuesten Claude-Generation von Anthropic, ausgelegt auf besonders anspruchsvolle Analyse- und Entwurfsarbeit und in der Praxis noch wenig erprobt. Für Berufsgeheimnisse steht kein Weg zur Verfügung: Die Plattformen führen diese Stufe in einer eigenen Modellklasse, und dieser Status bringt eine verpflichtende Aufbewahrung der Eingaben über 30 Tage sowie ein zwingendes Daten-Sharing mit dem Modellhersteller mit sich - eine Speicherfreiheit ist nicht wählbar. Das gilt über Google Vertex AI, über Azure und über Amazon Bedrock gleichermaßen, auf Azure zusätzlich mangels belegter EU-Verarbeitung. Für Mandanten-, Patienten- und Personaldaten scheidet diese Stufe damit unabhängig von jeder Vertragsgestaltung aus.
Den Vergleich über alle geführten Modelle zeigt der 203er-Modellkatalog; die berufsgruppenübergreifende Rechtslage ordnet die Übersichtsseite KI für Berufsgeheimnisträger.
Nicht für Berufsgeheimnisträger verfügbar
Claude Mythos führen wir nicht: Für Berufsgeheimnisse steht kein Weg zur Verfügung: Die Plattformen führen diese Stufe in einer eigenen Modellklasse, und dieser Status bringt eine verpflichtende Aufbewahrung der Eingaben über 30 Tage sowie ein zwingendes Daten-Sharing mit dem Modellhersteller mit sich - eine Speicherfreiheit ist nicht wählbar.
Die Begründung je geprüftem Bezugsweg steht in der Statustabelle weiter unten - die Zeilen bleiben bewusst sichtbar, damit die Einordnung nachvollziehbar ist.
Verfügbare Alternativen im Katalog: Claude Opus , Claude Sonnet , Claude Haiku
203er-Status
Der Status gilt für den Bezug über uns. Grundlage ist die Bezugsweg-Betrachtung nach der DAV-Linie (SN 32/2025) - gerichtlich ist die Frage nicht abschließend geklärt.
- Status über uns
- ungedeckt
- Verarbeitung
- Drittland
- Berufsrechtliche Einordnung
- Menschliche Kenntnisnahme ist nicht ausgeschlossen - nach beiden Verbandslinien der kritische Fall.
Preisklasse: nicht angeboten - dieses Modell führen wir nicht.
Stärken und Grenzen im Kanzlei-Einsatz
Stärken
- Frontier-Stufe der Claude-Familie - von den Plattformen in einer eigenen Modellklasse geführt
Grenzen
- Verpflichtende 30-Tage-Prompt-Aufbewahrung und Pflicht-Daten-Sharing mit Anthropic (Trust & Safety) - keine Speicherfreiheit wählbar
- Für Berufsgeheimnisträger-Workloads auf allen geprüften Bezugswegen ausgeschlossen
Wofür wir Claude Mythos empfehlen
Claude Mythos ist keiner der sieben geführten Aufgabenklassen zugeordnet — die decken die Büroarbeit einer Kanzlei ab, von der Vertragsanalyse bis zum Schriftsatz-Entwurf. Was dieses Modell leistet, steht oben in der Beschreibung; ob und über welchen Weg es zu beziehen ist, sagt der Produkt-Status auf dieser Seite.
Und im Produkt?
Dieses Modell ist nicht Teil des Modellangebots der Kanzlei-Instanz auf veryai.de; der hier geprüfte Bezugsweg steht über die Gosign-Angebotsstufen offen.
Auf veryai.de: was Claude Mythos in Ihrer Kanzlei-Instanz leistet veryai.de ist das Produkt der Gosign GmbH - Sie bleiben im selben Haus. Die berufsrechtliche Einordnung bleibt auf dieser Seite.
Woher die Einordnung stammt
Jede Aussage auf dieser Seite ist gegen die Dokumentation des jeweiligen Herstellers und Plattform-Anbieters geprüft, mit Fundstelle und Abrufdatum. Stand der Bewertung: 2026-07-25. Die Belege je Aussage legen wir gegenüber der Kanzlei vollständig offen - das ist die Prüfbarkeit, die § 203 Abs. 4 vor der Beauftragung verlangt.
Diese Übersicht ist keine Rechtsberatung.
Häufige Fragen zu Claude Mythos
Ist Claude Mythos für Kanzleien und Berufsgeheimnisträger zulässig?
Wie beziehen Kanzleien Claude Mythos?
Was kostet Claude Mythos für Kanzleien?
Welche Kombination passt zu Ihrer Kanzlei?
Wir zeigen Bezugsweg und Modellwahl an Ihrem konkreten Setup - Größe, IT-Lage, Mandatsstruktur - als technisch-organisatorische Einordnung, nicht als Rechtsberatung.
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