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EU AI Act: Nicht Hochrisiko

Lohnbuchhaltungs-Agent

Aus jeder Entgeltabrechnung wird ein FiBu-Buchungssatz, der zeigt, wer ihn verantwortet - Regelwerk, KI-Vorschlag oder menschliche Freigabe, unveränderbar protokolliert.

Lohn-FiBu-Buchungen GoBD-konform: deterministische Kontierung, KI nur als Vorschlag, menschliche Freigabe - über DATEV und SAP, prüfungssicher Zeile für Zeile.

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Wer bucht hier eigentlich - und kann er es dem Prüfer beweisen?

Lohnbuchungen zu automatisieren ist gelöst; nachweisen zu können, wer jede Buchung verantwortet hat, ist es nicht. Der Agent trennt die Kontierung in drei klar getrennte Quellen: deterministisches Regelwerk, KI-Vorschlag und menschliche Freigabe - und protokolliert jede Buchung unveränderbar.

Ergebnis: Fehlt eine nachvollziehbare Verfahrensdokumentation, darf das Finanzamt die Buchführung verwerfen und nach Paragraph 162 AO schätzen - selbst wenn jede Buchung sachlich korrekt war. Der Agent lässt diese Dokumentation zur Laufzeit entstehen, statt sie nachträglich zu schreiben.

56% Regelwerk
22% KI-Agent
22% Mensch

Die Architektur folgt daraus, dass jede Buchung genau einer dieser drei Quellen zugeordnet und unveränderbar protokolliert sein muss:

Die Lohnbuchung ist gelöst. Die Frage des Prüfers nicht.

Jede Lohnsoftware bucht. Keine beweist, wer sie verantwortet.

DATEV, SAP, Personio - aus jeder Entgeltabrechnung wird per Knopfdruck eine Sammelbuchung in der Finanzbuchführung. Das ist seit Jahren Standard. Die Frage, an der ein Monatsabschluss und eine Betriebsprüfung wirklich hängen, beantwortet keines dieser Systeme: Wer hat diese eine Zuordnung verantwortet, auf welcher Grundlage - und können Sie beweisen, dass sie seitdem nicht unbemerkt geändert wurde?

Dieser Agent folgt dem Decision Layer-Prinzip: Jede Buchung ist entweder regelbasiert, ein KI-Vorschlag oder eine menschliche Freigabe - klar getrennt und unveränderbar protokolliert. Nach EU AI Act ist er kein Hochrisiko-System, weil er keine Menschen bewertet. Seine Anforderungen kommen aus dem Steuer- und Handelsrecht, und die sind hart genug.

Lohnkontierung automatisieren: wo der Monatsabschluss klemmt

Die Hälfte der Finance-Teams braucht laut APQC-Benchmarks länger als eine Woche für den Monatsabschluss, und The Hackett Group zeigt, dass ein substanzieller Teil der Buchhalter-Arbeitszeit in manuelle Low-Value-Prozesse fließt. Die Lohnbuchung ist so ein wiederkehrender Block kurz vor Periodenschluss - und sie klemmt an drei Stellen:

  • Kontierung. Aus einer Lohnauswertung wird ein Buchungssatz mit oft zehn bis zwanzig Splits: Lohnaufwand, Arbeitgeber-Anteil zur Sozialversicherung, Verbindlichkeiten gegenüber Finanzamt, Krankenkassen und Mitarbeitenden, dazu Kostenstellen. Die Brutto-Methode läuft über ein Lohnverrechnungskonto (SKR04 3790, SKR03 1755), dessen Saldo am Ende null sein muss. Die Zuordnung ist wiederkehrend und regelhaft - aber heute Handarbeit.
  • Abstimmung. Stimmen die gebuchten Lohnverbindlichkeiten gegen die tatsächlichen Zahlungsausgänge? Ein typischer Fehler dabei sind Personalkosten auf der falschen Kostenstelle (Haufe Finance Office).
  • Verfahrensdokumentation. Sie veraltet, bis der Prüfer danach fragt.

Der Einsatz ist real: Allein der Prüfdienst der Rentenversicherung kontrollierte 2024 rund 386.000 Betriebe und forderte dabei 710 Millionen Euro an Beiträgen nach (EY). Diese Prüfung ist keine Frage des Ob, sondern des Wann - sie kommt im Vier-Jahres-Takt.

Drei Quellen, klar getrennt: wer bucht was

Die meisten Anbieter sagen, ein Mensch bleibe “im Prozess”, und kleben ein GoBD-Siegel daneben. Beides bleibt eine schwarze Box. Der Agent macht stattdessen für jede Buchung sichtbar, aus welcher von drei Quellen die Entscheidung stammt:

QuelleWas sie entscheidetBeispiel aus der Lohn-FiBu
Regelwerk (R)Alles Deterministische, kein ErmessenLohnart auf Konto und Kostenstelle, Soll/Haben-Aufbau, Fristen nach Paragraph 41a EStG
KI-Vorschlag (A)Markiert Unsicheres, entscheidet nieKontovorschlag bei neuer Lohnart, Anomalie in der Abstimmung
Mensch (H)Freigabe und rechtliche BeurteilungVier-Augen-Freigabe des Stapels, strittige SV-Pflicht einer Vergütung

Der Agent ist also überwiegend ein deterministischer Buchungsmotor, mit KI nur als Vorschlag an den Rändern und einem festen menschlichen Freigabe-Gate. Das ist die ehrliche Antwort auf den naheliegenden Einwand “darf eine KI überhaupt buchen?” - und genau das, was das Vier-Augen-Prinzip verlangt. Wichtig dabei: Wer freigibt, sieht jede KI-vorgeschlagene Zuordnung als solche markiert - mit Konfidenz und Quelle -, bevor er sie freigibt. Das Vier-Augen-Prinzip greift damit auf den KI-Anteil, nicht an ihm vorbei. Wie diese Schicht architektonisch durchgreift, zeigt der Decision Layer.

GoBD entsteht zur Laufzeit, nicht im Nachhinein

Ein Buchungsvorschlag, der aus einem KI-Modell ohne integrierten Nachweis kommt, ist für eine Prüfung wertlos: Er ist nicht reproduzierbar, und es ist nicht dokumentiert, welche Eingaben ihn erzeugt haben. Die GoBD verlangt aber genau das Gegenteil - Nachvollziehbarkeit, Vollständigkeit, Richtigkeit und Unveränderbarkeit.

Deshalb trägt beim Agenten jede Buchung ihren Nachweis bei sich: Quelle, Eingabe, Begründung, Zeitstempel und die angewandte Regelversion - append-only, nicht nachträglich änderbar. Die Verfahrensdokumentation wächst mit jeder Buchung mit, statt als separates Schriftstück gepflegt zu werden. Und die Belege bleiben aufbewahrt, solange das Gesetz es verlangt: Buchungsbelege steuerlich seit dem Vierten Bürokratieentlastungsgesetz acht Jahre (Paragraph 147 AO), Bücher und Jahresabschlüsse zehn Jahre.

Der Hebel dahinter: Fehlt die nachvollziehbare Dokumentation, darf das Finanzamt die Buchführung verwerfen und nach Paragraph 162 AO schätzen - auch wenn jede einzelne Buchung sachlich korrekt war. Eine zur Laufzeit entstehende Dokumentation nimmt dieser Eskalation die Grundlage.

Über DATEV und SAP, nicht statt ihnen

Der Agent konkurriert nicht mit Ihrer Lohnsoftware. Gegen DATEV und SAP auf der Buchungs-Achse anzutreten wäre aussichtslos - dort entscheidet Marktanteil und Integration. Der Agent legt sich als Entscheidungs- und Nachweis-Schicht darüber: Sie behalten Ihren Buchungslauf, und er macht ihn prüfbar.

Der fertige Buchungsstapel fließt unverändert und ohne Doppelbuchung in die Zielsysteme - ob DATEV Lohn und Gehalt im Lohnbüro oder SAP FI im Konzern mit mehreren Gesellschaften. Was hinzukommt, ist nicht ein weiteres System, sondern die Antwort auf die Prüfer-Frage: Für jede Zeile lässt sich sagen, wer sie verantwortet hat, und es ist unveränderbar belegt.

Der nächste Schritt ist keine Software-Einführung, sondern eine Bestandsaufnahme: Wo in Ihrem Lohn-FiBu-Prozess sitzt heute die manuelle Kontierung, und wie prüfungsfest ist die Dokumentation dahinter?

Auf einen Blick

  • Was er tut: erzeugt aus jeder Entgeltabrechnung einen FiBu-Buchungssatz nach klaren Regeln und protokolliert jede Buchung unveränderbar
  • Klassifikation: kein EU-AI-Act-Hochrisiko-System (regelbasiert, keine Bewertung von Menschen)
  • Entscheidungslogik: überwiegend Regelwerk, KI nur als Vorschlag, Freigabe beim Menschen (Vier-Augen-Prinzip)
  • Compliance-Anker: GoBD (Fassung 2024), Aufbewahrung nach Paragraph 257 HGB und Paragraph 147 AO, Lohnsteuer nach Paragraph 41a EStG, Prüfung nach Paragraph 28p SGB IV
  • Integration: Schicht über DATEV, SAP FI, Personio, Lexware oder Sage - kein Ersatz
  • Prüfungsfall: jede Buchung bis zur Quell-Lohnart rückverfolgbar, Stichprobe direkt belegbar

Micro-Decision-Tabelle

Wer entscheidet bei diesem Agent?

9 Entscheidungsschritte, aufgeteilt nach Decider

56%(5/9)
Regelwerk
deterministisch
22%(2/9)
KI-Agent
modellbasiert mit Confidence
22%(2/9)
Mensch
explizit zugewiesen
Mensch
Regelwerk
KI-Agent
Jede Zeile ist eine Entscheidung. Aufklappen zeigt die Entscheidungsakte und ob man anfechten kann.
Lohnart zu Sachkonto und Kostenstelle zuordnen Auf welches Konto (SKR03 oder SKR04) und welche Kostenstelle wird eine Lohnart gebucht? Regelwerk

Die Kontierung folgt einer einmal definierten, versionierten Regel; Konten und Schlüssel stammen aus einer konfigurierbaren Registry, nicht aus fest verdrahteten Werten.

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Sammelbuchung in Soll und Haben aufbauen Wie verteilen sich Aufwand, Arbeitgeber-Anteile und Verbindlichkeiten auf Soll und Haben? Regelwerk

Aufwand, Arbeitgeber-Anteile und Verbindlichkeiten gegenüber Finanzamt, Krankenkassen und Mitarbeitenden ergeben in Summe null - eine deterministisch prüfbare Bilanzgleichung.

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Lohnsteuer-Fristen und Periodenzuordnung bestimmen In welche Periode fällt die Buchung und wann ist die Lohnsteuer fällig? Regelwerk

Anmeldungszeitraum und der Stichtag am 10. Tag des Folgemonats nach Paragraph 41a EStG sind feste Datums- und Schwellenregeln.

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Unklare oder neue Lohnart einem Konto vorschlagen Welches Konto passt zu einer neuen oder mehrdeutigen Lohnart? KI-Agent WP/BP

Bei mehrdeutiger Zuordnung schlägt das Modell ein Konto samt Konfidenz vor; der Vorschlag wird validiert und nie direkt gebucht.

Entscheidungsakte

Modell-Version und Confidence Score
Eingabedaten und Klassifikationsergebnis
Entscheidungsgrund (Erklärbarkeit)
Audit Trail mit vollständiger Nachvollziehbarkeit

Anfechtbar: Ja - vollständig dokumentiert, durch Menschen überprüfbar, Einspruch über formalen Prozess.

Anfechtbar durch: WP/BP

Abstimmungsdifferenz und Monats-Anomalie erkennen Weicht eine gebuchte Verbindlichkeit auffällig vom Zahlungsausgang oder vom Vormonat ab? KI-Agent WP/BP

Abweichungen zwischen gebuchter Verbindlichkeit und tatsächlichem Zahlungsausgang werden markiert und zur Prüfung eskaliert, nicht selbst korrigiert.

Entscheidungsakte

Modell-Version und Confidence Score
Eingabedaten und Klassifikationsergebnis
Entscheidungsgrund (Erklärbarkeit)
Audit Trail mit vollständiger Nachvollziehbarkeit

Anfechtbar: Ja - vollständig dokumentiert, durch Menschen überprüfbar, Einspruch über formalen Prozess.

Anfechtbar durch: WP/BP

Buchungsstapel freigeben (Vier-Augen-Prinzip) Wird der Buchungsstapel zur Verbuchung freigegeben? Mensch

Wer erfasst, gibt nicht allein frei; eine zweite Person prüft Plausibilität, und den Status freigegeben setzt nie ein Modell.

Entscheidungsakte

Entscheider-ID und Rolle
Begründung der Entscheidung
Zeitstempel und Kontext

Anfechtbar: Ja - über Vorgesetzten, Betriebsrat oder formalen Einspruch.

Rechtliche Grauzone beurteilen Wie wird ein strittiger Sachverhalt wie die SV-Pflicht einer Vergütung behandelt? Mensch

Eine Rechtsbeurteilung mit Haftungsfolge bleibt beim Steuerberater; die KI darf mit Indikator und Quellen zuarbeiten, aber nicht entscheiden.

Entscheidungsakte

Entscheider-ID und Rolle
Begründung der Entscheidung
Zeitstempel und Kontext

Anfechtbar: Ja - über Vorgesetzten, Betriebsrat oder formalen Einspruch.

Unveränderbaren Buchungssatz und Audit-Eintrag schreiben Wie wird die freigegebene Buchung revisionssicher festgeschrieben? Regelwerk

Jeder Schreibvorgang ist append-only und trägt Quelle, Eingabe, Begründung, Zeitstempel und Regelversion.

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Verfahrensdokumentation fortschreiben Wie bleibt die GoBD-Verfahrensdokumentation aktuell? Regelwerk

Aus jeder Buchung entsteht der Dokumentations-Eintrag automatisch, statt nachträglich gepflegt zu werden.

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Entscheidungsakte und Anfechtbarkeit

Jede Entscheidung, die dieser Agent trifft oder vorbereitet, wird in einer vollständigen Entscheidungsakte dokumentiert. Betroffene Mitarbeitende können jede einzelne Entscheidung einsehen, nachvollziehen und anfechten.

Welche Regel in welcher Version wurde angewandt?
Welche Daten lagen der Entscheidung zugrunde?
Wer (Mensch, Regelwerk oder KI) hat entschieden - und warum?
Wie kann die betroffene Person Einspruch einlegen?
So setzt der Decision Layer das architektonisch um →

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Governance-Hinweise

EU AI Act: Nicht Hochrisiko
Dieser Agent ist kein Hochrisiko-System nach EU AI Act: Er bewertet keine Bewerber oder Mitarbeitenden, sondern erzeugt Buchungen nach festen Regeln. Die hohen Anforderungen kommen aus dem Steuer- und Handelsrecht. Eine Buchführung, deren Verfahrensdokumentation ein Prüfer nicht nachvollziehen kann, verliert ihre Beweiskraft - dann darf das Finanzamt nach Paragraph 162 AO schätzen, unabhängig davon, ob die Buchungen korrekt waren. Der Agent begegnet dem strukturell: Die Kontierung läuft über ein versioniertes Regelwerk, die KI liefert nur Vorschläge und markiert Auffälligkeiten, und die Freigabe bleibt beim Menschen im Vier-Augen-Prinzip. Jede Buchung trägt einen unveränderbaren Audit-Eintrag mit Quelle, Eingabe, Begründung, Zeitstempel und Regelversion. Den Status freigegeben setzt nie ein Modell.

Bewertung

Agent Readiness 84-91%
Governance-Komplexität 78-85%
Economic Impact 81-88%
Leuchtturm-Wirkung 81-88%
Implementation Complexity 38-45%
Transaktionsvolumen Monatlich

Voraussetzungen

  • Eine gepflegte Zuordnung von Lohnarten zu Sachkonten und Kostenstellen (SKR03 oder SKR04)
  • Eine Schnittstelle zur Finanzbuchführung (DATEV, SAP FI, Personio, Lexware oder Sage)
  • Ein definierter Freigabe-Workflow mit Vier-Augen-Prinzip
  • Wo ein Betriebsrat besteht: eine Betriebsvereinbarung zur eingesetzten Lohn-IT (Paragraph 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG)
  • Eine Verfahrensdokumentation als lebendes Dokument, nicht als einmalige Ablage

Infrastruktur-Beitrag

Die Kontierungs-Registry - welche Lohnart auf welches Konto und welche Kostenstelle geht - wird einmal gepflegt und von angrenzenden Agenten mitgenutzt, etwa für Reisekosten- und Spesen-Buchungen. Die Audit-Engine, die jeden Buchungssatz unveränderbar protokolliert, bildet dieselbe Grundlage für alle Agenten mit Übergabe an die Finanzbuchführung. Und die zur Laufzeit entstehende Verfahrensdokumentation wird zum gemeinsamen Standard, sobald mehrere Agenten in dieselbe Buchhaltung schreiben.

Was diese Erstbewertung enthält: 9 Slides für Ihr Führungsteam

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  1. 1

    Titelfolie - Prozessname, Entscheidungspunkte, Automatisierungspotenzial

  2. 2

    Executive Summary - FTE-Freisetzung, Kosten pro Vorgang vorher/nachher, Break-Even-Datum, Kosten des Wartens

  3. 3

    Ausgangslage - Transaktionsvolumen, Fehlerkosten, Wachstumsszenario mit FTE-Vergleich

  4. 4

    Lösungsarchitektur - Mensch - Regelwerk - KI-Agent mit konkreten Entscheidungspunkten

  5. 5

    Governance - EU AI Act, Betriebsrat (§87 BetrVG), Audit Trail - mit Ampelstatus

  6. 6

    Risikoanalyse - 5 Risiken mit Eintrittswahrscheinlichkeit, Auswirkung und Gegenmaßnahme

  7. 7

    Roadmap - 3-Phasen-Plan mit konkreten Kalenderdaten und Go/No-Go

  8. 8

    Business Case - 3-Szenarien-Vergleich (Nichtstun/Neueinstellung/Automatisierung) plus 3×3-Sensitivitätsmatrix

  9. 9

    Diskussionsvorschlag - Konkrete nächste Schritte mit Zeitplan und Verantwortlichkeiten

Enthält: 3-Szenarien-Vergleich

Nichtstun vs. Neueinstellung vs. Automatisierung - mit Ihrem Gehaltsniveau, Ihrer Fehlerquote und Ihrem Wachstumsplan. Die eine Slide, die Ihr CFO als erstes sehen will.

Berechnungsmethodik anzeigen

Stundensatz: Jahresgehalt (Ihre Eingabe) × 1,3 AG-Anteil ÷ 1.720 Jahresarbeitsstunden

Einsparung: Vorgänge × 12 × Automatisierungsrate × Minuten/Vorgang × Stundensatz × Economic Factor

Qualitäts-ROI: Fehlerreduktion × Vorgänge × 12 × EUR 260/Fehler (APQC Open Standards Benchmarking)

FTE: Eingesparte Stunden ÷ 1.720 Jahresarbeitsstunden

Break-Even: Benchmark-Investition ÷ monatliche Gesamteinsparung (Effizienz + Qualität)

Neueinstellung: Jahresgehalt × 1,3 + EUR 12.000 Recruiting pro FTE

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Lohnbuchhaltungs-Agent

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Governance: 74-81%
Micro-Decisions: 15
Monatlich

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Steuer- und SV-Stammdaten sauber gepflegt, bevor die Lohnabrechnung läuft: ELStAM nach §39e EStG, Krankenkassen-Wahl mit Wahlrechts-Beratung, Steuerklassen-Wechsel nach §38b EStG und Konfession samt Kirchensteuer nach §51a EStG. Die monatliche Lohnsteuer-Anmeldung §41a EStG und der DEÜV-Datentransfer laufen im Lohnsteuer-Agent.

W D
Readiness: 84-91%
Economic: 81-88%
Governance: 76-83%
Micro-Decisions: 15
Monatlich

Häufige Fragen

Bucht der Agent autonom?

Nein. Die Kontierung folgt einem versionierten Regelwerk, die KI liefert nur Vorschläge für unklare Fälle und markiert Auffälligkeiten. Gebucht wird erst nach menschlicher Freigabe im Vier-Augen-Prinzip - den Status freigegeben setzt nie ein Modell.

Warum ist das kein EU-AI-Act-Hochrisiko-System?

Der Agent bewertet keine Bewerber oder Mitarbeitenden, sondern erzeugt Buchungen nach festen Regeln. Die Compliance-Last kommt aus GoBD, HGB und Abgabenordnung, nicht aus dem EU AI Act. Weil Lohndaten besonders sensibel sind, läuft die Verarbeitung auf EU-Infrastruktur, auf Wunsch im eigenen Haus; bei integrierter Anomalie-Erkennung empfiehlt sich zusätzlich eine Datenschutz-Folgenabschätzung.

Auf welches Konto bucht der Agent - SKR03 oder SKR04?

Beides. Die Zuordnung der Lohnarten zu Sachkonten und Kostenstellen liegt in einer konfigurierbaren Registry; die Brutto-Methode läuft über das Lohnverrechnungskonto (SKR04 3790, SKR03 1755), dessen Saldo am Ende null ergibt. Welcher Kontenrahmen gilt, entscheidet Ihre Buchhaltung, nicht das Modell.

Wie entsteht die GoBD-Konformität konkret?

Jede Buchung trägt einen unveränderbaren Audit-Eintrag mit Quelle, Eingabe, Begründung, Zeitstempel und Regelversion, und die Verfahrensdokumentation wächst mit jeder Buchung mit. Damit ist für den Prüfer Zeile für Zeile nachvollziehbar, wer was auf welcher Grundlage entschieden hat.

Ersetzt das unsere DATEV- oder SAP-Lohnbuchhaltung?

Nein. Der Agent legt sich als Entscheidungs- und Nachweis-Schicht über den bestehenden Buchungslauf. Der Buchungsstapel fließt unverändert und ohne Doppelbuchung nach DATEV oder SAP FI - Sie behalten Ihr System und machen es prüfbar.

Was passiert bei einer Betriebs- oder Sozialversicherungsprüfung?

Die Deutsche Rentenversicherung prüft im Vier-Jahres-Takt nach Paragraph 28p SGB IV, das Finanzamt jederzeit. Weil jede Buchung bis zur Quell-Lohnart rückverfolgbar und unveränderbar protokolliert ist, lässt sich jede Stichprobe direkt belegen - ohne nachträgliche Rekonstruktion.

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