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203er-Modellkatalog

Diktat und Transkription für Kanzleien und Berufsgeheimnisträger

Modell von Google. Der 203er-Status hängt an der Kombination aus Modell und Bezugsweg, nie am Modell allein - diese Seite weist ihn je Bezugsweg aus, mit Datenregion, Drittland-Exposition und Preisklasse.

Was ist Diktat und Transkription?

Der Transkriptionsdienst der Plattform wandelt Sprache in Text; der Anbieter führt ihn als Chirp, aktuell in der Stufe `chirp_3` und in der Vorgängerstufe `chirp_2`. In der Kanzlei betrifft er die heikelste Datenkategorie überhaupt - Diktate, Mandantengespräche, Besprechungsmitschnitte. Über uns läuft er über EU-Endpunkte der Plattform, unter der gezeichneten Verschwiegenheitsvereinbarung und der eigenen Abs.-4-Urkunde der Gosign GmbH. Wer Sprache ohne jeden Dritten in der Kette verarbeiten will, findet in diesem Katalog die Modelle mit offenen Gewichten auf dedizierter Hardware als zweiten Weg.

Den Vergleich über alle geführten Modelle zeigt der 203er-Modellkatalog; die berufsgruppenübergreifende Rechtslage ordnet die Übersichtsseite KI für Berufsgeheimnisträger.

203er-Status

Der Status gilt für den Bezug über uns. Grundlage ist die Bezugsweg-Betrachtung nach der DAV-Linie (SN 32/2025) - gerichtlich ist die Frage nicht abschließend geklärt.

Status über uns
gedeckt
Verarbeitung
Drittland
Berufsrechtliche Einordnung
Auslandsschranke bleibt eigene Prüfung; CLOUD-Act-/Drittland-Exposition bleibt - Art.-44-Baustein Pflicht.

Preisklasse: nutzungsbasiert - API-Preismodell des jeweiligen Plattform-Anbieters.

Stärken und Grenzen im Kanzlei-Einsatz

Stärken

  • Managed-Transkription über den EU-Endpunkt der Plattform, ohne eigene Hardware
  • Verarbeitung in der EU zugesagt; aktuelle Stufe über die EU-Multiregion aufrufbar
  • Von derselben dienstgebundenen § 203-Vereinbarung erfasst wie die Sprachmodelle der Plattform

Grenzen

  • Die Vorgängerstufe ist nur über eine einzelne EU-Region geführt und ohne EU-Multiregion-Markierung - bei ihr entscheidet die Regionswahl allein über die Verarbeitungsjurisdiktion
  • Reichweite der projektbezogenen Protokollierungs-Ausnahme über die Gemini-Dienste hinaus ist schriftlich zu klären; solange sie offen ist, gilt das Standard-Regime mit bis zu 90 Tagen
  • Protokolle der Missbrauchs-Überwachung sind laut Anbieter-Doku nicht mit kundenverwalteten Schlüsseln verschlüsselt
  • Ein Mitschnitt erfasst alle Anwesenden - die Einwilligungs- und Belehrungsfrage ist vor dem ersten Einsatz zu klären, nicht danach

Typische Aufgaben - Einstieg über die Fähigkeitsklasse

Wer über die Aufgabe statt über den Modellnamen einsteigt, findet auf den Fähigkeitsklassen-Seiten alle dafür geführten Modelle im Vergleich.

auf Anfrage als dedizierte Instanz

Und im Produkt?

Dieses Modell steht nicht im Standard-Angebot der Kanzlei-Instanz, wir richten es auf Anfrage als dedizierte Instanz ein - auf Hardware, die ausschließlich Ihrer Kanzlei zur Verfügung steht.

Auf veryai.de: was Diktat und Transkription in Ihrer Kanzlei-Instanz leistet veryai.de ist das Produkt der Gosign GmbH - Sie bleiben im selben Haus. Die berufsrechtliche Einordnung bleibt auf dieser Seite.

Woher die Einordnung stammt

Jede Aussage auf dieser Seite ist gegen die Dokumentation des jeweiligen Herstellers und Plattform-Anbieters geprüft, mit Fundstelle und Abrufdatum. Stand der Bewertung: 2026-08-17. Die Belege je Aussage legen wir gegenüber der Kanzlei vollständig offen - das ist die Prüfbarkeit, die § 203 Abs. 4 vor der Beauftragung verlangt.

Diese Übersicht ist keine Rechtsberatung.

Häufige Fragen zu Diktat und Transkription

Ist Diktat und Transkription für Kanzleien und Berufsgeheimnisträger zulässig?

Ja, beim Bezug über uns: Die Verpflichtungskette ist geschlossen - Verschwiegenheitsverpflichtung nach § 203 Abs. 4 StGB in Textform mit Belehrung, Kettenverpflichtung auf die Subunternehmer, Auftragsverarbeitungsvertrag und die technischen Zusagen zur Nicht-Speicherung. Direkt beim Hersteller bezogen ist das eine andere Lage. Grundlage ist die Bezugsweg-Betrachtung nach der DAV-Linie (SN 32/2025) - gerichtlich ist die Frage nicht abschließend geklärt.

Wie beziehen Kanzleien Diktat und Transkription?

Über die Gosign-Kette: Vertragspartner ist die Gosign GmbH, die Verpflichtung nach § 203 Abs. 4 StGB zeichnen wir Ihnen gegenüber, und wir verpflichten jedes weitere Glied in gleicher Weise. Welche Kette Ihr Setup konkret trägt - wer mitwirkt, wo verarbeitet wird, welches Instrument greift - legen wir vor der Beauftragung vollständig offen. Das ist die Prüfbarkeit, die § 203 Abs. 4 verlangt.

Was kostet Diktat und Transkription für Kanzleien?

Diktat und Transkription wird nutzungsbasiert über das API-Preismodell des Plattform-Anbieters abgerechnet. Was der Zugang kostet, steht offen auf den Angebots-Seiten: Paketpreise für die dedizierte Kanzlei-Instanz, Konditionen für Kunden-Tenant und Token-API - ohne Anfrage einsehbar.

Bleibt bei Diktat und Transkription eine Drittland-Exposition?

Ja. Für dieses Modell führt kein Weg an einer Drittland-Exposition vorbei; der Drittland-Baustein ist dann Pflichtbestandteil Ihrer Dokumentation.

Welche Kombination passt zu Ihrer Kanzlei?

Wir zeigen Bezugsweg und Modellwahl an Ihrem konkreten Setup - Größe, IT-Lage, Mandatsstruktur - als technisch-organisatorische Einordnung, nicht als Rechtsberatung.

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