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203er-Modellkatalog

Codestral für Kanzleien und Berufsgeheimnisträger

Modell von Mistral AI. Der 203er-Status hängt an der Kombination aus Modell und Bezugsweg, nie am Modell allein - diese Seite weist ihn je Bezugsweg aus, mit Datenregion, Drittland-Exposition und Preisklasse.

Aktuelle Fassung beim Hersteller codestral-2508 Stand 29.08.2026

Was ist Codestral?

Die Code-Stufe des europäischen Herstellers Mistral AI für Programmier- und Automatisierungsarbeit. Für die Arbeit an Mandats-, Patienten- oder Personalakten ist sie kein Werkzeug; sie steht im Katalog, weil eigene Auswertungen, Makros und Schnittstellen gebaut werden und dabei echte Daten in Beispiele und Fehlermeldungen geraten können. Genau dafür ist die Lage geklärt: Über Google Vertex AI ist die Vertragskette geschlossen, denn die dort gezeichnete Verschwiegenheitsvereinbarung nach § 203 StGB ist dienstgebunden und gilt ausdrücklich auch für Modelle Dritter auf dieser Plattform. Ein US-Konzern bleibt als Plattformbetreiber in der Kette; Produktivdaten gehören ohnehin nicht in Entwicklungs-Eingaben.

Den Vergleich über alle geführten Modelle zeigt der 203er-Modellkatalog; die berufsgruppenübergreifende Rechtslage ordnet die Übersichtsseite KI für Berufsgeheimnisträger.

203er-Status

Der Status gilt für den Bezug über uns. Grundlage ist die Bezugsweg-Betrachtung nach der DAV-Linie (SN 32/2025) - gerichtlich ist die Frage nicht abschließend geklärt.

Status über uns
gedeckt
Verarbeitung
Drittland
Berufsrechtliche Einordnung
Auslandsschranke bleibt eigene Prüfung: europäischer Modellhersteller, US-Konzern als Plattform-Betreiber - Art.-44-Baustein Pflicht.

Preisklasse: nutzungsbasiert - API-Preismodell des jeweiligen Plattform-Anbieters.

Stärken und Grenzen im Kanzlei-Einsatz

Stärken

  • Code- und Automatisierungsarbeit innerhalb derselben Plattform und Vertragskette - kein weiterer Dienstleister für Entwicklungsdaten
  • Verarbeitung in der EU und in den Niederlanden zugesagt, europäischer Modellhersteller
  • Von der dienstgebundenen § 203-Vereinbarung des Plattform-Betreibers erfasst

Grenzen

  • Bedient keine der sieben Fähigkeitsklassen dieses Katalogs - der Eintrag dokumentiert die Deckungslage für Entwicklungsarbeit, er ist keine Arbeitsempfehlung für Mandate
  • Der Plattform-Betreiber ist ein US-Konzern - die CLOUD-Act-Exposition bleibt trotz europäischen Modellherstellers
  • Produktivdaten gehören nicht in Entwicklungs-Prompts - für Beispieldaten ist synthetisches Material zu verwenden
  • Reichweite der Protokollierungs-Ausnahme für Modelle Dritter ist aus öffentlich abrufbaren Dokumenten nicht belegbar (Stand 2026-08-17)
  • Der globale Endpunkt der Plattform gibt keine Residenz-Garantie - dieselben Modelle sind dort ebenfalls aufrufbar. Die EU-Bindung ist deshalb eine Konfigurations-Auflage: Der globale Endpunkt wird per Organisationsrichtlinie gesperrt, sonst ist die EU-Zusage eine Einstellungsfrage statt einer Eigenschaft.

Wofür wir Codestral empfehlen

Codestral ist keiner der sieben geführten Aufgabenklassen zugeordnet — die decken die Büroarbeit einer Kanzlei ab, von der Vertragsanalyse bis zum Schriftsatz-Entwurf. Was dieses Modell leistet, steht oben in der Beschreibung; ob und über welchen Weg es zu beziehen ist, sagt der Produkt-Status auf dieser Seite.

auf Anfrage als dedizierte Instanz

Und im Produkt?

Dieses Modell steht nicht im Standard-Angebot der Kanzlei-Instanz, wir richten es auf Anfrage als dedizierte Instanz ein - auf Hardware, die ausschließlich Ihrer Kanzlei zur Verfügung steht.

Auf veryai.de: was Codestral in Ihrer Kanzlei-Instanz leistet veryai.de ist das Produkt der Gosign GmbH - Sie bleiben im selben Haus. Die berufsrechtliche Einordnung bleibt auf dieser Seite.

Woher die Einordnung stammt

Jede Aussage auf dieser Seite ist gegen die Dokumentation des jeweiligen Herstellers und Plattform-Anbieters geprüft, mit Fundstelle und Abrufdatum. Stand der Bewertung: 2026-08-17. Die Belege je Aussage legen wir gegenüber der Kanzlei vollständig offen - das ist die Prüfbarkeit, die § 203 Abs. 4 vor der Beauftragung verlangt.

Diese Übersicht ist keine Rechtsberatung.

Häufige Fragen zu Codestral

Ist Codestral für Kanzleien und Berufsgeheimnisträger zulässig?

Ja, beim Bezug über uns: Die Verpflichtungskette ist geschlossen - Verschwiegenheitsverpflichtung nach § 203 Abs. 4 StGB in Textform mit Belehrung, Kettenverpflichtung auf die Subunternehmer, Auftragsverarbeitungsvertrag und die technischen Zusagen zur Nicht-Speicherung. Direkt beim Hersteller bezogen ist das eine andere Lage. Grundlage ist die Bezugsweg-Betrachtung nach der DAV-Linie (SN 32/2025) - gerichtlich ist die Frage nicht abschließend geklärt.

Wie beziehen Kanzleien Codestral?

Über die Gosign-Kette: Vertragspartner ist die Gosign GmbH, die Verpflichtung nach § 203 Abs. 4 StGB zeichnen wir Ihnen gegenüber, und wir verpflichten jedes weitere Glied in gleicher Weise. Welche Kette Ihr Setup konkret trägt - wer mitwirkt, wo verarbeitet wird, welches Instrument greift - legen wir vor der Beauftragung vollständig offen. Das ist die Prüfbarkeit, die § 203 Abs. 4 verlangt.

Was kostet Codestral für Kanzleien?

Codestral wird nutzungsbasiert über das API-Preismodell des Plattform-Anbieters abgerechnet. Was der Zugang kostet, steht offen auf den Angebots-Seiten: Paketpreise für die dedizierte Kanzlei-Instanz, Konditionen für Kunden-Tenant und Token-API - ohne Anfrage einsehbar.

Bleibt bei Codestral eine Drittland-Exposition?

Ja. Für dieses Modell führt kein Weg an einer Drittland-Exposition vorbei; der Drittland-Baustein ist dann Pflichtbestandteil Ihrer Dokumentation.

Welche Kombination passt zu Ihrer Kanzlei?

Wir zeigen Bezugsweg und Modellwahl an Ihrem konkreten Setup - Größe, IT-Lage, Mandatsstruktur - als technisch-organisatorische Einordnung, nicht als Rechtsberatung.

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