Workforce-Planning-Agent
Der Agent zerlegt Personalplanung in einzelne Entscheidungen und zeigt für jede, wer sie auf welcher Rechtsgrundlage verantwortet - regelbasiert, KI-Indikator oder Mensch.
Personalplanung mit prüfbarer Entscheidungskette: Sozialauswahl als Rechnung, BetrVG-Konsultation als Gate - über SAP und Workday, gerichtsfest.
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Wer hat anhand welcher Regel entschieden, welche Stellen wegfallen?
Headcount zu prognostizieren ist gelöst; nachweisen zu können, wer die Auswahl auf welcher Rechtsgrundlage getroffen hat, ist es nicht. Der Agent trennt jeden Workforce-Schritt in drei klar getrennte Quellen - deterministisches Regelwerk, KI-Indikator und menschliche Entscheidung - und hält jede Entscheidung in einem Decision-Record fest.
Ergebnis: Eine nicht erklärbare Sozialauswahl ist nach KSchG (Paragraph 1 Abs. 3) sozial ungerechtfertigt und damit unwirksam, und eine fehlende Massenentlassungs-Anzeige macht ausgesprochene Kündigungen nach ständiger Rechtsprechung des BAG unwirksam - vom EuGH zuletzt mit Urteil vom 30.10.2025 (C-134/24) bestätigt. Der Agent lässt die nachvollziehbare Auswahl-Begründung zur Laufzeit entstehen, statt sie nach der ersten Klage zu rekonstruieren.
Die Architektur folgt daraus, dass jeder Schritt genau einer dieser drei Quellen zugeordnet sein muss - und jede Entscheidung mit Rechtswirkung am Menschen bleibt:
Die Prognose ist gelöst. Die Sozialauswahl-Begründung nicht.
Jede Suite liefert eine Prognose. Keine eine prüfbare Entscheidung.
SAP SuccessFactors, Workday, Anaplan, Visier - sie alle prognostizieren Headcount-Bedarfe und zeichnen Dashboards. Das ist seit Jahren Standard. Die Frage, an der ein Restrukturierungs-Plan vor dem Arbeitsgericht und am Verhandlungstisch mit dem Betriebsrat wirklich hängt, beantwortet keine dieser Suiten: Wer hat anhand welcher Regel entschieden, dass genau diese Stellen wegfallen - und hält das vor Gericht?
Dieser Agent folgt dem Decision Layer-Prinzip: Jeder Workforce-Schritt ist entweder regelbasiert, ein KI-Indikator oder eine menschliche Entscheidung - klar getrennt und als Decision-Record festgehalten. Im Default-Modus ist er nach EU AI Act kein Hochrisiko-System, weil er Mengen rechnet und keine Einzelpersonen bewertet. Seine Anforderungen kommen aus dem Arbeitsrecht, und die sind hart genug.
Mitbestimmung ist ein hartes Gate, kein nachgelagerter Haken
Personalplanung ist nach BetrVG Paragraph 92 mitbestimmungspflichtig: Der Arbeitgeber muss den Betriebsrat rechtzeitig und umfassend unterrichten und mit ihm beraten. Das ist nicht verhandelbar - der Betriebsrat kann die Unterrichtung im Beschlussverfahren erzwingen, und bei einer verknüpften Betriebsänderung ohne Interessenausgleich droht Nachteilsausgleich. Das eigentliche operative Risiko ist also nicht ein abstraktes Bußgeld, sondern ein Plan, der am Veto des Betriebsrats hängenbleibt.
Der Agent macht die Konsultation deshalb zur Vorbedingung, nicht zum Protokoll-Anhang. Bei einer Headcount-Änderung oberhalb der vereinbarten Schwelle löst er automatisch den Konsultations-Workflow aus: Der Betriebsrat erhält die Plan-Daten, eine vereinbarte Frist läuft, und der Verlauf wird im Decision-Record festgehalten. Ohne dokumentierte Konsultation gibt der Agent die Plan-Freigabe nicht frei - die Mitbestimmung ist by design erfüllt, statt nachträglich behauptet (“wir haben den Betriebsrat informiert”). Bei einer Betriebsänderung nach BetrVG Paragraph 111 aktiviert er zusätzlich die Verhandlungs-Phase für Interessenausgleich und Sozialplan, die bei Nichteinigung in die Einigungsstelle nach BetrVG Paragraph 76 eskaliert.
Sozialauswahl ist eine Rechnung, keine ML-Empfehlung
Die schärfste Einzelfolge der ganzen Disziplin steckt in KSchG Paragraph 1 Abs. 3: Eine betriebsbedingte Kündigung ist sozial ungerechtfertigt und damit unwirksam, wenn die Auswahl die Kriterien Betriebszugehörigkeit, Lebensalter, Unterhaltspflichten und Schwerbehinderung nicht erkennbar berücksichtigt. Eine Auswahl, die niemand erklären kann, hält im Kündigungsschutzprozess nicht - egal wie präzise das zugrunde liegende Forecasting war.
Der Agent rechnet die Sozialauswahl deshalb deterministisch nach einer vorab mit dem Betriebsrat abgestimmten Punkte-Tabelle und liefert eine sortierte, begründete Liste. Der entscheidende Unterschied: Er empfiehlt nicht, er rechnet. Eine ML-gestützte Sozialauswahl ist gerichtlich nicht haltbar, weil sie genau die Nachvollziehbarkeit verfehlt, die das Gesetz verlangt - eine dokumentierte Punkte-Rechnung ist es. Den gesetzlichen Sonderschutz Schwerbehinderter bildet die Tabelle als feste Mehrpunkte-Position ab. Die finale Auswahl trifft anschließend die Personalleitung gemeinsam mit dem Betriebsrat; der Agent liefert die nachvollziehbare Grundlage, nicht den Akt.
Bei größeren Vorhaben greift KSchG Paragraph 17 mit harten Schwellen, jeweils binnen 30 Kalendertagen: 6 Kündigungen bei 21 bis 59 Beschäftigten, 10 Prozent oder 26 bei 60 bis 499 und 30 ab 500 Beschäftigten (Schwellenwerte nach Haufe). Der Agent prüft diese Schwellen kontinuierlich, startet bei Erreichen die Betriebsrats-Konsultation und bereitet die Anzeige bei der Bundesagentur für Arbeit mit Konsultations-Nachweis vor. Die Reihenfolge - erst Konsultation und Anzeige, dann Kündigung - geht auf die EuGH-Junk-Entscheidung (C-188/03) zurück; ohne ordnungsgemäße Anzeige sind die ausgesprochenen Kündigungen nach ständiger BAG-Rechtsprechung unwirksam, vom EuGH zuletzt mit Urteil vom 30.10.2025 (C-134/24) bestätigt.
Dieselbe Auswahl ist zugleich diskriminierungs-anfällig: Trifft ein Plan überproportional ältere Beschäftigte, Frauen in der Familienphase oder Schwerbehinderte, kehrt sich nach AGG Paragraph 22 bei entsprechenden Indizien die Beweislast um, und das Unternehmen muss beweisen, dass die Auswahl nicht auf einem geschützten Merkmal beruht. Der Einsatz ist real: Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes verzeichnete 2024 mit 11.405 Beratungsanfragen einen Rekord, rund ein Drittel davon aus dem Arbeitsleben (Jahresbericht 2024). Der Agent führt dazu optional einen statistischen disparate-impact-Audit nach der 80-Prozent-Regel durch und markiert auffällige Verteilungen - aber als KI-Indikator, der ein Prüf-Signal liefert, nicht als Entscheidung. Die Bewertung und jede Maßnahme bleibt beim Menschen. Die Entschädigung bei Nicht-Einstellung begrenzt AGG Paragraph 15 Abs. 2 Satz 2 dabei nur dann auf drei Monatsgehälter, wenn der Bewerber auch bei benachteiligungsfreier Auswahl nicht eingestellt worden wäre - wäre er ohne die Benachteiligung eingestellt worden, greift die Grenze nicht.
Der Hochrisiko-Schalter ist eine bewusste Entscheidung
Im Default-Modus ist der Agent kein Hochrisiko-System nach EU AI Act. Operatives Forecasting und Capacity-Planning fallen nicht unter Anhang III Nr. 4 der VO 2024/1689, weil sie Mengen je Cost-Center rechnen und keine Einzelpersonen bewerten. Hochrisiko wird der Agent erst, wenn das optionale Modul für KI-Kündigungs-Empfehlungen aktiviert wird - dann greift Anhang III Nr. 4 mit Datenschutz-Folgenabschätzung, Risikomanagement und verpflichtender menschlicher Aufsicht. Verstöße gegen diese Hochrisiko-Pflichten kosten bis 15 Mio. Euro oder 3 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes (Art. 99 AI Act); die Hochrisiko-Pflichten gelten nach aktuellem Recht ab dem 2. August 2026, voraussichtlich verschoben auf den 2. Dezember 2027 (Digital Omnibus, vorläufige Einigung Mai 2026, formale Verabschiedung ausstehend).
Diese Trennung ist der Gegenpol zur Vermarktung der Wettbewerber, bei der scheinbar alles zu KI wird. Wer transparent macht, ab wann er die Hochrisiko-Zone betritt, behält die Kontrolle über den Compliance-Aufwand. In der Praxis aktivieren die meisten Unternehmen das Modul bewusst nicht: Die menschliche Letztentscheidung ist nach DSGVO Art. 22 ohnehin zwingend, ein vollautomatisierter Kündigungs-Akt also rechtlich ausgeschlossen - das ML-Modell liefert damit bestenfalls eine zweite Meinung, deren Hochrisiko-Last den Nutzen meist übersteigt. Ein Verstoß gegen Art. 22 selbst wäre zudem mit Bußgeldern bis 20 Mio. Euro oder 4 Prozent des weltweiten Konzern-Jahresumsatzes bewehrt (Art. 83 Abs. 5 DSGVO).
Eine Schicht über der Planung, nicht statt ihr
Der Agent konkurriert nicht mit Ihrer Workforce-Planning-Suite. Gegen SAP, Workday oder Anaplan auf der Forecasting-Achse anzutreten wäre aussichtslos - dort entscheiden Datentiefe und Integration. Der Agent legt sich als Entscheidungs- und Nachweis-Schicht darüber: Die Forecasting-Zahlen fließen weiter wie bisher, und er ergänzt die prüfbare Entscheidungskette.
Was hinzukommt, ist kein weiteres Planungs-System, sondern die Antwort auf die Frage am Verhandlungstisch und vor Gericht. Wenn der Betriebsrat den Restrukturierungs-Plan blockiert, weil die Sozialauswahl nicht plausibel ist, liefert der Agent binnen Stunden die regelbasierte Punkte-Tabelle mit Begründung und den dokumentierten Konsultations-Verlauf - statt einer Black-Box-Zahl, die niemand erklären kann. Im Kern geht es genau darum: eine Lösung, die der Betriebsrat mitträgt, bevor sie dem Vorstand präsentiert wird.
Der nächste Schritt ist keine Software-Einführung, sondern eine Prozess-Analyse: Wo in Ihrer Personalplanung fällt heute eine Auswahl-Entscheidung, ohne dass die Begründung prüfbar mitläuft - und wie betriebsrats-fest ist die Konsultation dahinter?
Auf einen Blick
- Was er tut: zerlegt Personalplanung in einzelne Entscheidungen und hält für jede fest, wer sie auf welcher Rechtsgrundlage verantwortet
- Klassifikation: im Default-Modus kein EU-AI-Act-Hochrisiko-System (operatives Forecasting); Hochrisiko nur mit aktiviertem KI-Kündigungs-Modul (Anhang III Nr. 4)
- Entscheidungslogik: überwiegend Regelwerk, KI nur als Indikator an den Rändern, jede rechtswirkende Entscheidung beim Menschen
- Compliance-Anker: BetrVG Paragraph 92, KSchG Paragraph 1 Abs. 3 und Paragraph 17, DSGVO Art. 22, EU AI Act Anhang III Nr. 4, AGG Paragraph 22
- Integration: Schicht über SAP, Workday, Anaplan oder Visier - kein Ersatz
- Streitfall: Sozialauswahl als nachvollziehbare Rechnung und Konsultation als Decision-Record, gerichts- und betriebsrats-fest
Micro-Decision-Tabelle
Wer entscheidet bei diesem Agent?
13 Entscheidungsschritte, aufgeteilt nach Decider
Headcount-Forecasting und Capacity-Planning je Cost-Center Wie viele Stellen werden je Cost-Center aus Auftragsbestand, Saisonalität und Fluktuation prognostiziert? Regelwerk
Die Prognose folgt einem deterministischen Modell aus Auftragsbestand, Saisonalität, Fluktuationsrate und Soll-Produktivität ohne generatives Modell in der Rechnung.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Skills-Gap-Analyse gegen das Skills-Inventar Welche Fähigkeiten fehlen gemessen am Soll-Bedarf je Bereich? Regelwerk
Der Soll-Ist-Vergleich gegen das Skills-Inventar ist eine reine Mengen-Rechnung ohne Ermessen.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
BetrVG-Paragraph-92-Konsultations-Trigger Wird bei einer Headcount-Änderung oberhalb der Schwelle die Betriebsrats-Konsultation ausgelöst? Regelwerk
Ein regelbasierter Auto-Trigger startet bei Erreichen der vereinbarten Schwelle den Konsultations-Workflow samt Frist-Tracking.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
KSchG-Paragraph-17-Schwellenwert-Prüfung Werden die Massenentlassungs-Schwellen innerhalb von 30 Kalendertagen überschritten? Regelwerk
Die Schwellen von 6, 26 und 30 Kündigungen je Betriebsgröße sind eine reine Zähl- und Datumsrechnung.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Sozialauswahl-Punkte berechnen Welche Punktzahl ergibt sich je Beschäftigtem nach der vereinbarten Sozialauswahl-Tabelle? Regelwerk
Der Agent rechnet die Punkte nach der vorab mit dem Betriebsrat abgestimmten Tabelle, statt eine ML-Empfehlung auszusprechen.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Schwerbehinderung in der Sozialauswahl berücksichtigen Wie wird der gesetzliche Sonderschutz Schwerbehinderter in der Punktzahl abgebildet? Regelwerk
Der Sonderschutz ist als feste Mehrpunkte-Position in der Tabelle hinterlegt und wird deterministisch angewendet.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Konsultations-Nachweis für die Massenentlassungs-Anzeige aufbereiten Welche Belege der Betriebsrats-Konsultation gehen in die Anzeige ein? Regelwerk
Der Agent stellt den dokumentierten Konsultations-Verlauf elektronisch für die Anzeige zusammen, der Akt selbst bleibt menschlich verantwortet.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
AGG-disparate-impact-Audit Trifft der geplante Stellenabbau eine geschützte Gruppe überproportional? KI-Agent
Ein statistischer Indikator nach der 80-Prozent-Regel liefert ein Signal zur Prüfung und keine Auswahl-Entscheidung.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - vollständig dokumentiert, durch Menschen überprüfbar, Einspruch über formalen Prozess.
Abweichungs- und Anomalie-Erkennung in den Plan-Daten Weicht eine Cost-Center-Planung auffällig von Vergleichswerten ab? KI-Agent
Auffällige Abweichungen werden markiert und zur Prüfung eskaliert, statt selbst korrigiert zu werden.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - vollständig dokumentiert, durch Menschen überprüfbar, Einspruch über formalen Prozess.
KI-Kündigungs-Empfehlung (optionales Modul, Default aus) Wie wird eine aktivierte KI-Empfehlung zur Auswahl behandelt? KI-Agent
Bei aktiviertem Modul liefert das Modell unter EU-AI-Act-Hochrisiko-Pflichten und DPIA eine Empfehlung, niemals einen Akt.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - vollständig dokumentiert, durch Menschen überprüfbar, Einspruch über formalen Prozess.
Finale Sozialauswahl und Kündigungs-Entscheidung Welche Beschäftigten werden tatsächlich zur Kündigung ausgewählt? Mensch
Die Entscheidung mit Rechtswirkung trifft die Personalleitung gemeinsam mit dem Betriebsrat, weil DSGVO Art. 22 die Vollautomatik verbietet.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - über Vorgesetzten, Betriebsrat oder formalen Einspruch.
Interessenausgleich und Sozialplan bei Betriebsänderung Wie wird die Betriebsänderung nach BetrVG Paragraph 111 verhandelt? Mensch
Die Verhandlung mit dem Betriebsrat ist persönlich und eskaliert bei Nichteinigung in die Einigungsstelle nach BetrVG Paragraph 76.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - über Vorgesetzten, Betriebsrat oder formalen Einspruch.
Aufsichtsrats- und Gremien-Beschluss bei wesentlicher Reorganisation Wird die strategische Reorganisation im Gremium beschlossen? Mensch
Der Beschluss ist eine qualitative Gremien-Entscheidung, für die der Agent nur die Datengrundlage liefert.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - über Vorgesetzten, Betriebsrat oder formalen Einspruch.
Entscheidungsakte und Anfechtbarkeit
Jede Entscheidung, die dieser Agent trifft oder vorbereitet, wird in einer vollständigen Entscheidungsakte dokumentiert. Betroffene Mitarbeitende können jede einzelne Entscheidung einsehen, nachvollziehen und anfechten.
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Prozess analysieren lassenGovernance-Hinweise
Bewertung
Voraussetzungen
- Eine mit dem Betriebsrat abgestimmte Sozialauswahl-Tabelle nach KSchG Paragraph 1 Abs. 3
- Definierte Schwellen, ab denen die BetrVG-Paragraph-92-Konsultation automatisch ausgelöst wird
- Eine Datenanbindung an die Forecasting- und HR-Stammdaten-Systeme (etwa SAP, Workday oder Personio)
- Eine Betriebsvereinbarung zur eingesetzten Workforce-Planning-IT, wo ein Betriebsrat besteht
- Eine Datenschutz-Folgenabschätzung, sobald das optionale KI-Empfehlungs-Modul aktiviert wird
Infrastruktur-Beitrag
Was diese Erstbewertung enthält: 9 Slides für Ihr Führungsteam
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- 1
Titelfolie - Prozessname, Entscheidungspunkte, Automatisierungspotenzial
- 2
Executive Summary - FTE-Freisetzung, Kosten pro Vorgang vorher/nachher, Break-Even-Datum, Kosten des Wartens
- 3
Ausgangslage - Transaktionsvolumen, Fehlerkosten, Wachstumsszenario mit FTE-Vergleich
- 4
Lösungsarchitektur - Mensch - Regelwerk - KI-Agent mit konkreten Entscheidungspunkten
- 5
Governance - EU AI Act, Betriebsrat (§87 BetrVG), Audit Trail - mit Ampelstatus
- 6
Risikoanalyse - 5 Risiken mit Eintrittswahrscheinlichkeit, Auswirkung und Gegenmaßnahme
- 7
Roadmap - 3-Phasen-Plan mit konkreten Kalenderdaten und Go/No-Go
- 8
Business Case - 3-Szenarien-Vergleich (Nichtstun/Neueinstellung/Automatisierung) plus 3×3-Sensitivitätsmatrix
- 9
Diskussionsvorschlag - Konkrete nächste Schritte mit Zeitplan und Verantwortlichkeiten
Enthält: 3-Szenarien-Vergleich
Nichtstun vs. Neueinstellung vs. Automatisierung - mit Ihrem Gehaltsniveau, Ihrer Fehlerquote und Ihrem Wachstumsplan. Die eine Slide, die Ihr CFO als erstes sehen will.
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Einsparung: Vorgänge × 12 × Automatisierungsrate × Minuten/Vorgang × Stundensatz × Economic Factor
Qualitäts-ROI: Fehlerreduktion × Vorgänge × 12 × EUR 260/Fehler (APQC Open Standards Benchmarking)
FTE: Eingesparte Stunden ÷ 1.720 Jahresarbeitsstunden
Break-Even: Benchmark-Investition ÷ monatliche Gesamteinsparung (Effizienz + Qualität)
Neueinstellung: Jahresgehalt × 1,3 + EUR 12.000 Recruiting pro FTE
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