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TYPO3 Extension

Preisrechner für TYPO3

Konfiguratoren, Kostenrechner, Angebotsgeneratoren direkt in TYPO3. Custom-Entwicklung für spezifische Kalkulationslogik mit interaktivem Frontend.

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Preisrechner im Web generieren qualifizierte Leads, aber nur wenn die Kalkulation stimmt

Besucher, die auf einer Website einen Preis berechnen, sind die wertvollsten Leads im B2B-Vertrieb. Sie haben ein konkretes Vorhaben, kennen ihre Anforderungen und erwarten eine belastbare Zahl. Trotzdem arbeiten die meisten TYPO3-Websites mit statischen Preistabellen oder einem “Preis auf Anfrage”-Button, der den Besucher in ein generisches Kontaktformular schickt. pricecal schliesst diese Lücke: Die Extension ermöglicht Konfiguratoren, Kostenrechner und Angebotsgeneratoren direkt in TYPO3, mit spezifischer Kalkulationslogik und einem interaktiven Frontend, das in Echtzeit reagiert.

Der Unterschied zu externen Tools wie Calconic oder Outgrow: Die Daten bleiben auf dem eigenen Server, die Kalkulation ist unter voller Kontrolle, und das Design fügt sich nahtlos in die bestehende Website ein.

Typische Einsatzszenarien gehen vom Umzugsrechner bis zum Industriekonfigurator

Das zugänglichste Szenario ist der Kostenrechner für Dienstleistungen. Ein Umzugsunternehmen fragt Wohnungsgrösse, Stockwerk, Entfernung und Sonderwünsche (Klavier, Aquarium) ab und zeigt einen Richtpreis. Der Besucher sieht sofort, ob der Service im Budget liegt, und kann direkt ein verbindliches Angebot anfordern. In der Praxis steigern solche Rechner die Anfragequote um 40 bis 70 Prozent gegenüber einem statischen Kontaktformular, weil der Besucher bereits eine Preiserwartung hat.

Ein zweites Szenario sind Produktkonfiguratoren im verarbeitenden Gewerbe. Ein Fensterhersteller bietet 12 Rahmentypen, 8 Glasarten, 4 Beschlagvarianten und 20 Farben. pricecal berechnet den Preis aus der Kombination und zeigt ihn live an, während der Besucher konfiguriert. Bei 12 x 8 x 4 x 20 = 7.680 möglichen Kombinationen ist eine statische Preisliste unmöglich. Der Konfigurator ersetzt sie durch eine dynamische Berechnung, die der Redakteur über Preis-Matrizen im Backend pflegt.

Drittes Szenario: ROI-Rechner für Software-Produkte. Ein SaaS-Anbieter lässt Besucher Mitarbeiteranzahl, aktuellen Zeitaufwand und Stundensatz eingeben. Der Rechner zeigt die jährliche Ersparnis durch das Produkt. Das ist kein Verkaufstrick, sondern ein Werkzeug, das dem Besucher hilft, die Investition intern zu begründen.

Technische Architektur trennt Kalkulationslogik, Eingabefelder und Ergebnisdarstellung

pricecal ist als Custom Content Element in TYPO3 implementiert. Im Backend definiert der Administrator die Eingabefelder (Slider, Dropdown, Number Input, Checkbox), die Kalkulationsformel und die Ergebnisdarstellung. Die Formel kann einfache Arithmetik (Preis = Menge x Einzelpreis x Faktor) oder komplexere Logik mit Bedingungen (wenn Stockwerk > 3, dann Zuschlag 15%) abbilden.

Das Frontend rendert die Eingabefelder über Fluid-Templates und berechnet den Preis per JavaScript im Browser. Kein Server-Roundtrip bei jedem Slider-Schritt, das Ergebnis aktualisiert sich in Echtzeit. Für komplexere Kalkulationen, etwa wenn Preis-Matrizen oder externe Datenquellen (ERP, Lagerverfügbarkeit) eingebunden werden müssen, kann die Berechnung über einen AJAX-Endpoint an den Server delegiert werden.

Die Ergebnisse lassen sich optional als PDF generieren und per E-Mail versenden. In Kombination mit powermail kann das Kalkulationsergebnis als Hidden Field in ein Kontaktformular übergeben werden, sodass der Vertrieb die exakte Konfiguration des Interessenten sieht.

Häufige Probleme betreffen Rundungsfehler und die Pflege komplexer Preislogiken

Das häufigste Problem bei Preisrechnern ist die korrekte Rundung. JavaScript-Fliesskomma-Arithmetik liefert bei 0,1 + 0,2 den Wert 0,30000000000000004. Bei Preisen mit zwei Nachkommastellen führt das zu sichtbaren Fehlern. Die Lösung: Alle Berechnungen intern in Cent (Integer) durchführen und erst bei der Anzeige in Euro umrechnen.

Zweites Problem: Die Pflege der Kalkulationslogik. Wenn ein Produktmanager die Preise vierteljährlich anpasst, muss er die Formeln im Backend verstehen. Bei einfachen Kalkulationen (Menge x Preis) ist das trivial. Bei Konfiguratoren mit 50 Parametern und gestaffelten Rabatten wird die Pflege zum Risiko. Wir empfehlen, komplexe Preislogik als TypoScript-Konfiguration oder YAML-Datei auszulagern und versioniert in Git zu pflegen, statt sie im Backend zu bearbeiten.

Drittes Thema: Mobile Bedienbarkeit. Slider sind auf Touchscreens unpräzise, weil der Finger einen grösseren Bereich abdeckt als ein Mauszeiger. Bei Preisrechnern mit feiner Granularität (z.B. Quadratmeter von 10 bis 500) sollten Slider durch Eingabefelder mit Plus/Minus-Buttons ersetzt werden.

pricecal ist Custom-Entwicklung und damit versionsunabhängig

Da pricecal keine Community-Extension aus dem TER ist, sondern eine Custom-Entwicklung, gibt es keinen externen Release-Zyklus. Die TYPO3-Kompatibilität hängt davon ab, wie die Extension intern implementiert ist. Installationen, die auf Extbase und Fluid basieren, laufen unter TYPO3 v12 und v13 nach Anpassung der Namespace-Deklarationen und der Content-Element-Registrierung. Gosign setzt bei neuen Preisrechner-Projekten auf eine Framework-unabhängige Architektur: Die Kalkulationslogik läuft als eigenständiges JavaScript-Modul, das TYPO3 nur als Content-Element einbindet, aber keine Extbase-Abhängigkeit hat.

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Stand: April 2026

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