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GoBD-konform §203 StGB-konform

Gehaltsabrechnungs-Agent

Der Agent rechnet jede Gehaltsabrechnung vom Bruttolohn bis zum Nettolohn durch - mit ELStAM-Steuerklasse, Sachbezügen, Pfändung und Auszahlungsanweisung, in 14 festen Schritten mit Vier-Augen-Prüfung und GoBD-Festschreibung. Der HR-seitige Stammdaten-Workflow läuft im Payroll-HR-Prozess-Agent.

Brutto-Netto-Berechnung pro Mitarbeiter: EStG §38a, ELStAM-Abruf, SV-Beiträge KV/RV/AV/PV, Sachbezüge §8 EStG und Pfändung §850c ZPO - GoBD-revisionssicher dokumentiert.

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Der Agent rechnet die Brutto-Netto-Abrechnung deterministisch nach Steuer-, Sozialversicherungs- und Pfändungsrecht; die Lohn- und Pfändungsberechnung kommt ohne generative KI aus.

Jede monatliche Brutto-Netto-Berechnung führt der Agent über 14 feste Regelwerke - vom ELStAM-Abruf und den Bruttolohn-Komponenten über Sachbezüge, steuerfreie und pauschalierte Bestandteile, Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge bis zu Direktversicherung, Pfändung, Entgeltfortzahlung, Nettolohn, Plausibilitätsprüfung und Lohnjournal.

Ergebnis: Der Abrechnungslauf für 5.000 Mitarbeitende sinkt von drei Personentagen auf unter vier Stunden, jede Berechnung ist für die Lohnsteuer-Außenprüfung reproduzierbar. Aufwendige Korrekturen mit DEÜV-Stornierung entfallen, ebenso das Risiko einer Strafbarkeit nach §266a StGB und eines MiLoG-Bußgelds bis 500.000 Euro durch die automatische Mindestlohn-Prüfung.

93% Regelwerk
7% KI-Agent
0% Mensch

Die 14 Schritte der monatlichen Brutto-Netto-Berechnung sind reproduzierbar und vor Finanzamt, Rentenversicherung, Krankenkassen, Zoll und Wirtschaftsprüfer nachvollziehbar:

Eine Lohnabrechnungs-Korrektur kostet rund 281 US-Dollar je Vorfall - und wenn Sozialversicherungsbeiträge nicht abgeführt werden, droht nach §266a StGB eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren.

Die monatliche Brutto-Netto-Berechnung ist in Deutschland zugleich steuerrechtlich, sozialversicherungsrechtlich, arbeitsrechtlich und pfändungsrechtlich gebunden. Steuerrechtlich gelten die Vorgaben des EStG zu Steuerklassen, Sachbezügen, Pauschalierung und Fünftelregelung, sozialversicherungsrechtlich die Beitragspflicht und Aufzeichnungspflichten des SGB IV mit den Beitragsbemessungsgrenzen. Arbeitsrechtlich kommen Entgeltfortzahlung, Mutterschutz, Mindesturlaub, Mindestlohn und die Mitbestimmung des Betriebsrats hinzu, pfändungsrechtlich der Pfändungsschutz und die Drittschuldner-Erklärung. Mehrere Behörden liefern die Bemessungsgrundlagen - das Bundeszentralamt für Steuern die ELStAM-Daten, das Bundesfinanzministerium die Lohnsteuer-Tabelle und Sachbezugswerte, die Bezugsgrößenverordnung die Beitragssätze. Dazu treten die GoBD, der Beschäftigtendatenschutz und die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts.

Ein Lohnabrechnungs-Fehler kann strafbar sein und ein Bußgeld bis 500.000 Euro auslösen

Lohnabrechnungs-Korrekturen kosten direkt rund 281 USD pro Incident (American Payroll Association Studie, bestätigt durch EY Global Payroll Survey 2022 mit jeder fünften Lohnabrechnung mit Fehlern und 29 Wochen Fehlerkorrektur-Aufwand pro Vollzeitkraft pro Jahr). Die indirekten Folgen kumulieren bei mittelständischen Unternehmen schnell zu siebenstelligen Beträgen pro Geschäftsjahr. Erstens: §266a StGB Strafbarkeit Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt mit Freiheitsstrafe bis 5 Jahre oder Geldstrafe bei Nichtabführung von Arbeitnehmer-Beiträgen zur Sozialversicherung an die Einzugsstellen-Krankenkassen. Die Norm gilt auch ohne Vorsatz bei grober Fahrlässigkeit und mit persönlicher Geschäftsführer-Haftung nach §69 AO und §43 GmbHG. Zweitens: §42d EStG Haftungsbescheid mit persönlicher Arbeitgeber-Haftung als Gesamtschuldner für nicht ordnungsmäßig einbehaltene Lohnsteuer - das Finanzamt wählt den Inanspruchnahme-Adressaten nach Ermessen, in der Praxis fast immer den Arbeitgeber wegen besserer Vollstreckbarkeit. Drittens: MiLoG-Bußgeld bis 500.000 EUR nach §21 MiLoG bei Mindestlohn-Verstößen in den 9 Hauptzollamt-Branchen plus Ausschluss von öffentlichen Aufträgen für 3 Jahre nach §19 MiLoG. Viertens: DRV-Sozialversicherungs-Außenprüfung alle 4 Jahre nach §28p SGB IV mit Strafzinsen 12% p.a. ab Fälligkeitsmonat - bei einem Mittelständler mit 50 Mio EUR Lohnsumme und 0,5%-Beitragsschuld-Hinzuschätzung 250.000 EUR Nachzahlung pro Prüfungszeitraum plus Strafzinsen 100-150 TEUR. Hinzu kommt der direkte Vertrauensschaden: Eine fehlerhafte Abrechnung ist das Erste, was ein Mitarbeiter an seinem Arbeitgeber in Frage stellt - wer den Nettobetrag nicht versteht oder einen falschen Betrag auf dem Konto vorfindet, verliert Vertrauen in die gesamte Organisation.

Die monatliche Brutto-Netto-Berechnung besteht aus 14 festen Schritten

Die deutsche Brutto-Netto-Berechnung erfordert 14 Entscheidungen - die polnische Lohnabrechnung kommt auf 16, die brasilianische auf 15 bis 18. Der Grund liegt im Zusammenspiel von Steuerklassen mit ELStAM-Abruf, Sachbezügen, Pauschalierung, der Prüfung der Beitragsbemessungsgrenzen mit kassenindividuellem Zusatzbeitrag, der Direktversicherung und der Pfändung. Die Kette reicht vom ELStAM-Abruf über die Bruttolohn-Komponenten, die Sachbezüge, die steuerfreien und pauschalierten Bestandteile, die Sonderzahlungen, die Lohnsteuer und die Sozialversicherungsbeiträge bis zu Direktversicherung, Pfändung, Entgeltfortzahlung, Nettolohn, Plausibilitätsprüfung und Lohnjournal.

Ein konkretes Szenario: Mittelständischer Maschinenbauer mit 200 Mio EUR Umsatz, 1.500 Mitarbeitern (50 Mio EUR Lohnsumme verteilt auf 8 Krankenkassen mit AOK Bayern, Barmer, TK, DAK, IKK classic, Knappschaft für Minijobs), 120 Mitarbeiter im Schichtbetrieb mit Nachtarbeitszuschlag 25% nach §3b EStG steuerfrei, 30 Mitarbeiter mit Pfändungen, 60 Werkstudenten mit 20-Stunden-Grenze, 250 Mitarbeiter mit Direktversicherung §3 Nr. 63 EStG, 40 Minijobs mit 30%-Pauschalbeitrag an Minijob-Zentrale. Im November steht das 13. Gehalt an, gleichzeitig tritt eine Tariferhöhung 5% rückwirkend zum Oktober in Kraft (IG Metall TV). Im Decision Layer sind 13 der 14 Schritte regelbasierte Entscheidungen (Stufe R), 1 Schritt KI-gestützt mit menschlicher Bestätigungsoption (Stufe A für Plausibilitätsprüfung mit Pattern-Matching). Der einzige menschliche Eingriff erfolgt bei Plausibilitäts-Eskalation über 8% Abweichung zum Vormonat - nicht um zu rechnen, sondern um eine Auffälligkeit zu bewerten und mit Erklärungs-Begründung zu dokumentieren.

Plausibilitätsprüfung mit Vormonat-Vergleich fängt stille Eingabefehler ab

Regelbasiert heißt nicht fehlerfrei. Ein falsch erfasster Stundensatz, eine verspätet eingegebene Steuerklassenänderung über ELStAM, ein vergessener VWL-Zuschuss oder eine übersehene Pfändungs-Anpassung - solche Eingabefehler sind die häufigste Ursache für Lohnabrechnungs-Korrekturen. Deshalb läuft vor der Lohnauszahlung eine zweistufige Plausibilitätsprüfung mit KI-Pattern-Matching gegen historische Vergleichsmuster. Erstens: Nettolohn gegen Vormonat. Lohn-Sprung über 8% wird mit Top-3-Erklärungs-Kandidaten begründet (neue Mitarbeiter mit ELStAM-Steuerklasse, tarifvertragliche Lohnerhöhung, Sondervergütung wie Bonus oder 13. Gehalt im November, ELStAM-Steuerklassenwechsel durch Heirat oder Trennung, Kirchensteuer-Eintritt/Austritt, Kinderzahl-Änderung mit Auswirkung auf PV-Beitragsentlastung, neue Pfändung mit reduziertem Nettoentgelt, Krankheitsfall mit Übergang Entgeltfortzahlung-Krankengeld). Zweitens: Beträge gegen Vorjahres-Periode (gleicher Monat des Vorjahres) mit Saisonbereinigung für Weihnachtsgeld November, Urlaubsgeld Juni, März-Klausel-Effekte bei Einmalzahlungen und Bonus-Auszahlungs-Stichtage März/Juni/September. Pattern-Matching liefert je Tatbestand eine Konfidenz-Bewertung mit Trend-Indikator. Bei Plausibilitäts-Eskalation wird die Lohnauszahlung blockiert bis zur Vier-Augen-Mitzeichnung durch zweiten Sachbearbeiter oder Head of Payroll. Die Klärungshistorie wird Teil des IDW PS 261 IKS-Nachweises mit Eskalations-Dokumentation für den Walk-Through-Test des Wirtschaftsprüfers.

Pfändung nach ZPO §850c und Entgeltfortzahlung nach §3 EFZG verlangen Präzision ohne Ermessen

Sonderfälle wie Pfändungen oder Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall wirken komplex, sind aber vollständig durch Gesetze determiniert. Die Pfändungstabelle nach ZPO §850c gibt den pfändbaren Betrag exakt vor: ab 1.7.2024 mit Pfändungsfreigrenze 1.499,99 EUR/Monat ledig ohne Unterhaltspflichtige, Erhöhung pro Unterhaltspflichtigem 564,30/313,90/250,30 EUR und gestaffelter Pfändbarkeit 30%/50%/70%/100% je nach Einkommens-Höhe. Bei mehreren Gläubigern bestimmt das Eingangsdatum und Zustellungsdatum die Rangfolge. Der Arbeitgeber als Drittschuldner muss nach §840 ZPO binnen 2 Wochen ab Zustellung des Pfändungsbeschlusses eine Drittschuldner-Erklärung an den Pfändungsgläubiger abgeben. Verstöße gegen §840 ZPO Drittschuldner-Erklärungspflicht führen zur Schadensersatzpflicht des Arbeitgebers gegenüber dem Pfändungsgläubiger. Entgeltfortzahlung nach §3 EFZG gilt für die ersten 6 Wochen mit 100% Bruttoentgelt nach Wartezeit von 4 Wochen. Ab der 7. Woche bis maximal 78. Woche zahlt die Krankenkasse Krankengeld nach §44 SGB V (70% des Bruttoentgelts, maximal 90% des Nettoentgelts) mit Arbeitgeber-Zuschuss zur Auffüllung bis Nettoentgelt-Höhe nach Tarifvertrag. U1-Umlage-Erstattung nach §1 AAG für Arbeitgeber unter 30 Mitarbeiter mit 50%/65%/80%-Erstattungsoption je gewähltem Wahltarif (durchschnittlich 1,1%); arbeitsunfallbedingte Krankheit mit 100%-U2-Erstattung über Berufsgenossenschaft. Mehrfacherkrankungen werden zusammengerechnet wenn auf gleicher Grundkrankheit beruhend nach BAG 5 AZR 442/16. Diese Regeln ändern sich selten und lassen keinen Interpretationsspielraum.

Integration mit Lohnabrechnung, ELStAM und Krankenkassen-Schnittstelle schließt die Brutto-Netto-Kette

Der Agent verbindet sich über Schnittstellen mit den führenden deutschen Lohnabrechnungs- und ERP-Systemen - darunter DATEV LODAS, SAP HCM, Sage Lohn Plus, Personio, P&I Loga, rexx, Lexware und Workday. Die ELStAM-Daten ruft er über das Verfahren der Finanzverwaltung mit der Steuer-Identifikationsnummer ab. Die Lohnsteuer- und Beitragsdaten übergibt er über das Lohnjournal an den Lohnsteuer-Agent für die fristgerechte Anmeldung an Finanzamt und Krankenkassen. Den Buchungssatz reicht er nach SKR03 oder SKR04 an die Finanzbuchhaltung weiter und löst die SEPA-Sammelüberweisung an die Mitarbeiter aus. Alle Lohndaten werden GoBD-konform mit qualifiziertem Zeitstempel festgeschrieben und zehn Jahre revisionssicher aufbewahrt.

Micro-Decision-Tabelle

Wer entscheidet bei diesem Agent?

14 Entscheidungsschritte, aufgeteilt nach Decider

93%(13/14)
Regelwerk
deterministisch
7%(1/14)
KI-Agent
modellbasiert mit Confidence
0%(0/14)
Mensch
explizit zugewiesen
Mensch
Regelwerk
KI-Agent
Jede Zeile ist eine Entscheidung. Aufklappen zeigt die Entscheidungsakte und ob man anfechten kann.
ELStAM-Abruf für Steuerklasse, Faktor, Freibeträge, Kirchensteuermerkmal pro Mitarbeiter durchführen Sind die ELStAM-Daten (Steuerklasse I-VI, Faktor §39f EStG bei Verheirateten, persönliche Freibeträge nach §39a EStG, Kirchensteuermerkmal evangelisch/katholisch/keine, Kinderzahl mit Lohnsteuerermäßigung) aktuell und mit dem Bundeszentralamt für Steuern synchronisiert? Regelwerk Mitarbeiter

Nach §39e EStG ruft der Agent die ELStAM-Daten beim Bundeszentralamt für Steuern ab - bei Beschäftigungsbeginn binnen sechs Wochen und bei jeder Änderung wie Heirat, Trennung, Geburt oder Kirchenein- und -austritt. Maßgeblich sind Steuerklasse I bis VI, der Faktor bei Verheirateten und die persönlichen Freibeträge nach §39a EStG. Fehlt ein gültiger Abruf, gilt die Steuerklasse VI mit dem höchsten Lohnsteuerabzug.

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Anfechtbar durch: Mitarbeiter

Bruttolohn-Komponenten zusammenstellen mit Grundgehalt, tariflichen Zuschlägen und Überstundenvergütung Welche Brutto-Lohnbestandteile fallen für den Abrechnungsmonat an - Grundgehalt aus Vertrag oder Tarifvertrag, Schichtzulagen nach §6 Abs. 5 ArbZG, Wechselschichtzulagen TVöD, Nachtarbeitszuschlag 25%, Sonntagszuschlag 50%, Feiertagszuschlag 125%, Überstundenvergütung mit Überstundenzuschlag tariflich oder vertraglich? Regelwerk Mitarbeiter

Vertrag und Tarifvertrag bestimmen die Brutto-Komponenten - Grundgehalt, Schicht- und Wechselschichtzulagen sowie Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit. Diese Zuschläge sind nach §3b EStG bis 25, 50 bzw. 125 Prozent des Grundlohns steuerfrei. Überstunden gelten bis 10 Stunden pro Tag und 48 pro Woche mit Ausgleich binnen sechs Monaten. Bei rückwirkender Tariferhöhung rechnet der Agent die betroffenen Vormonate nach, und er prüft jede Abrechnung gegen den Mindestlohn.

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Anfechtbar durch: Mitarbeiter

Sachbezüge nach §8 EStG und §17 SGB IV mit 1%-Regel Dienstwagen und Sachbezugswerten klassifizieren Welche geldwerten Vorteile fallen an - Dienstwagen mit 1%-Regel monatlicher Bruttolistenpreis plus Pendlerpauschale 0,03% pro km Wohnung-Arbeit, Mahlzeiten mit Sachbezugswerten 2026 (Frühstück 2,30 EUR, Mittag/Abend 4,40 EUR), Mitarbeitergeschenke unter 60-EUR-Freigrenze, Mitarbeiterrabatte nach §8 Abs. 3 EStG bis 1.080 EUR-Freibetrag, Job-Ticket §3 Nr. 15 EStG steuerfrei? Regelwerk WP/BP

Den Dienstwagen bewertet der Agent nach §8 EStG mit der 1-Prozent-Regel zuzüglich 0,03 Prozent je Entfernungskilometer oder alternativ über ein Fahrtenbuch. Für Mitarbeitergeschenke gilt eine 60-Euro-Freigrenze; wird sie überschritten, ist der gesamte Betrag steuerpflichtig. Steuerfrei sind unter anderem Job-Ticket, Kinderbetreuungszuschuss, Dienstrad und Telekommunikations-Pauschale nach §3 EStG. Dieselbe Bewertung gilt nach §17 SGB IV auch für das beitragspflichtige Entgelt.

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Anfechtbar durch: WP/BP

Steuerfreie und pauschalierte Lohnbestandteile nach §3 EStG und §40-40b EStG abgrenzen Welche Lohnbestandteile sind nach §3 EStG steuer- und beitragsfrei (Kinderbetreuungszuschuss, Job-Ticket, Dienstrad, Telekommunikation, betriebliche Altersvorsorge §3 Nr. 63 bis 8% BBG-RV West = 644 EUR/Mon 2026) versus pauschal nach §40 (25% Sachzuwendungen über 60 EUR), §40a (2% Minijob bis 538 EUR/Mon), §40b (20% Direktversicherung bis 1.752 EUR/Jahr) versteuert? Regelwerk WP/BP

Steuer- und beitragsfrei sind nach §3 EStG unter anderem die betriebliche Altersvorsorge bis 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (644 Euro pro Monat 2026), Kinderbetreuung, Dienstrad, Telekommunikation und das Job-Ticket. Pauschal versteuert der Agent dagegen Sachzuwendungen über der 60-Euro-Freigrenze mit 25 Prozent, Minijobs mit 2 Prozent (plus 30 Prozent Pauschalbeiträge an die Minijob-Zentrale) und Direktversicherungs-Altverträge mit 20 Prozent. Das Pauschalierungs-Wahlrecht ist je Sachzuwendung im Lohnkonto zu dokumentieren.

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Anfechtbar durch: WP/BP

Sonderzahlungen mit Fünftelregelung §39b Abs. 3 EStG für ermäßigte Besteuerung berechnen Liegt eine Sonderzahlung vor (13. Gehalt, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Tantieme, Bonus, Abfindung) und greift die Fünftelregelung §39b Abs. 3 EStG mit verteiltem Steuersatz auf 5 Jahre für die Vermeidung der Steuerprogression? Regelwerk Mitarbeiter

Sonderzahlungen versteuert der Agent nach §39b Abs. 3 EStG über die Jahres-Lohnsteuer-Tabelle: Die Differenz zwischen dem Bruttojahresentgelt mit und ohne Sonderzahlung ergibt die Lohnsteuer. Die Fünftelregelung mildert die Progression bei mehrjährigen Vergütungen und gilt unter anderem für Abfindungen und Tantiemen, nicht aber für 13. Gehalt und Urlaubsgeld. Bei der Sozialversicherung greift die März-Klausel, wenn die Beitragsbemessungsgrenze in Vorperioden nicht ausgeschöpft war.

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Anfechtbar durch: Mitarbeiter

Lohnsteuer pro Mitarbeiter nach Lohnsteuer-Tabelle 2026 mit ELStAM-Daten ermitteln Wie hoch ist die einzubehaltende Lohnsteuer aus Brutto plus Sachbezügen unter Anwendung der ELStAM-Steuerklasse, des persönlichen Freibetrags, des Kirchensteuermerkmals (8% Bayern/Baden-Württemberg, 9% übrige Bundesländer) und des Solidaritätszuschlags 5,5% bei Bruttoeinkommen über 96.820 EUR Singles 2026? Regelwerk Mitarbeiter

Die Lohnsteuer berechnet der Agent nach der Lohnsteuer-Tabelle 2026 mit der ELStAM-Steuerklasse - einschließlich Werbungskosten- und Sonderausgaben-Pauschbetrag sowie Vorsorgepauschale. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent oberhalb der Freigrenze und die Kirchensteuer von 8 oder 9 Prozent je nach Bundesland. Laufendes Arbeitsentgelt und sonstige Bezüge werden getrennt berechnet. Die berechnete Lohnsteuer übergibt der Agent an den Lohnsteuer-Agent für die monatliche Anmeldung.

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Anfechtbar durch: Mitarbeiter

Beitragsbemessungsgrenzen 2026 West/Ost mit beitragspflichtigem Entgelt nach §14 SGB IV prüfen Liegt das beitragspflichtige Entgelt nach §14 SGB IV über den Beitragsbemessungsgrenzen 2026 (KV/PV West 5.512,50 EUR/Mon und Ost 5.250 EUR/Mon, RV/AV West 8.050 EUR/Mon und Ost 7.950 EUR/Mon) und welche Bemessungsgrundlage greift für die SV-Beitragsberechnung? Regelwerk WP/BP

Beitragspflichtig ist nach §14 SGB IV das Brutto-Arbeitsentgelt samt Sachbezügen, abzüglich der beitragsfreien Bestandteile wie betriebliche Altersvorsorge, Job-Ticket und Mitarbeiterrabatt. Die Beitragsbemessungsgrenzen 2026 liegen für Kranken- und Pflegeversicherung bei 5.512,50 Euro (West) bzw. 5.250 Euro (Ost), für Renten- und Arbeitslosenversicherung bei 8.050 bzw. 7.950 Euro pro Monat. Oberhalb der Grenze werden keine weiteren Beiträge berechnet. Im Übergangsbereich des Midijobs gilt eine gleitend reduzierte Beitragsbelastung.

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
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Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Anfechtbar durch: WP/BP

SV-Beiträge KV/RV/AV/PV mit krankenkassen-individuellem Zusatzbeitrag und Kinderlosen-Zuschlag berechnen Welche SV-Beiträge ergeben sich aus 14,6% KV-Bundessatz plus krankenkassen-individuellem Zusatzbeitrag (1,1-2,5% kassenindividuell), 18,6% RV paritätisch, 2,6% AV paritätisch und 3,4% PV (4,0% Kinderlose ab 23 Jahre, Beitragsentlastung 0,25% pro Kind ab 2. Kind bis -1,0%) auf das beitragspflichtige Entgelt? Regelwerk Mitarbeiter

Der Krankenversicherungsbeitrag beträgt 14,6 Prozent paritätisch plus einen kassenindividuellen Zusatzbeitrag (durchschnittlich 1,7 Prozent 2026, ebenfalls paritätisch). Hinzu kommen Rentenversicherung mit 18,6, Arbeitslosenversicherung mit 2,6 und Pflegeversicherung mit 3,4 Prozent. Kinderlose ab 23 Jahre zahlen einen Zuschlag von 0,6 Prozentpunkten, Eltern eine Entlastung von 0,25 Prozentpunkten je Kind ab dem zweiten. Für Sachsen und für geringverdienende Auszubildende gelten Sonderregeln.

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
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Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Anfechtbar durch: Mitarbeiter

Direktversicherung §3 Nr. 63 EStG mit Förderhöchstbetrag 644 EUR/Mon und Entgeltumwandlung berechnen Wird ein Anteil des Bruttoentgelts in eine Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds nach §3 Nr. 63 EStG umgewandelt mit Steuerfreiheit bis 8% BBG-RV West (644 EUR/Mon 2026) plus zusätzlich 4% beitragsfrei aber steuerpflichtig nach §3 Nr. 63 Satz 3 EStG? Regelwerk Mitarbeiter

Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge sind nach §3 Nr. 63 EStG bis 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (644 Euro pro Monat 2026) steuerfrei, weitere 4 Prozent steuerfrei, aber sozialversicherungspflichtig. Bei Entgeltumwandlung kann der Arbeitnehmer bis zu 4 Prozent umwandeln; der Arbeitgeber muss 15 Prozent Zuschuss leisten. Für Altverträge vor 2005 gilt eine 20-Prozent-Pauschalsteuer bis 1.752 Euro pro Jahr. Über dem Förderhöchstbetrag fallen voller Lohnsteuer- und Sozialversicherungsabzug an.

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
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Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Anfechtbar durch: Mitarbeiter

Pfändung nach ZPO §850c mit Pfändungstabelle 2026 und Unterhaltspflichten anwenden Liegt eine Pfändung gegen den Arbeitnehmer vor und welcher Betrag ist nach Pfändungsfreigrenze 2026 (1.499,99 EUR/Monat ledig ohne Unterhaltspflicht plus Erhöhung pro Unterhaltsberechtigtem 564,30/313,90/250,30 EUR) an den Pfändungsgläubiger als Drittschuldner abzuführen? Regelwerk Mitarbeiter

Bei einer Pfändung schützt der Agent das Arbeitseinkommen bis zur Pfändungsfreigrenze von 1.499,99 Euro pro Monat (ledig, ohne Unterhaltspflicht), die sich pro Unterhaltsberechtigtem erhöht. Der pfändbare Betrag ergibt sich aus der Pfändungstabelle anhand von Einkommenshöhe und Zahl der Unterhaltspflichten. Bei mehreren Pfändungen entscheidet die Reihenfolge der Zustellung. Der Arbeitgeber muss binnen zwei Wochen eine Drittschuldner-Erklärung abgeben; der Abzug erfolgt vom Nettoentgelt.

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Anfechtbar durch: Mitarbeiter

Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall mit 6-Wochen-Grenze §3 EFZG plus U1-Erstattungsantrag prüfen Besteht Anspruch auf Entgeltfortzahlung nach §3 EFZG für die ersten 6 Wochen mit 100% Bruttoentgelt nach Wartezeit von 4 Wochen, oder greift ab Woche 7 das Krankengeld der Krankenkasse mit Arbeitgeber-Zuschuss bis Nettoentgelt-Höhe? Regelwerk Mitarbeiter

Im Krankheitsfall besteht nach §3 EFZG für die ersten sechs Wochen Anspruch auf 100 Prozent des Bruttoentgelts, berechnet aus dem Durchschnitt der letzten 13 Wochen einschließlich variabler Bestandteile. Ab der siebten Woche zahlt die Krankenkasse Krankengeld, gegebenenfalls mit Arbeitgeber-Zuschuss bis zur Nettoentgelt-Höhe. Arbeitgeber unter 30 Mitarbeitern erhalten eine U1-Umlage-Erstattung. Mehrere Erkrankungen mit gleicher Grundkrankheit werden auf die Sechs-Wochen-Grenze angerechnet.

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Anfechtbar durch: Mitarbeiter

Nettolohn-Berechnung mit Lohnsteuer, SV-Beiträge, Pfändung und VWL-Zuschuss zusammenstellen Wie hoch ist der Nettolohn nach Abzug von Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer, KV/RV/AV/PV-Beiträgen, Direktversicherungs-Beiträgen, Pfändungs-Auskehrung, Pfändungsbeschluss-Auskehrung und Sonstige (Gewerkschaftsbeitrag, Mitarbeiterdarlehen-Tilgung) plus Hinzurechnung Arbeitgeber-VWL-Zuschuss bis 480 EUR/Jahr nach 5. VermBG? Regelwerk Mitarbeiter

Der Nettolohn ergibt sich aus dem Bruttolohn abzüglich Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer, dem Arbeitnehmer-Anteil an den Sozialversicherungsbeiträgen, eigenen Direktversicherungs-Beiträgen, der Pfändungs-Auskehrung und sonstigen Abzügen. Hinzugerechnet wird ein Arbeitgeber-Zuschuss zu vermögenswirksamen Leistungen bis 480 Euro pro Jahr. Den Auszahlungsbetrag weist der Agent an die IBAN des Arbeitnehmers an und stellt die Lohnabrechnung nach §108 GewO bereit.

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Anfechtbar durch: Mitarbeiter

Plausibilitätsprüfung mit Vormonat-Vergleich und Top-3-Erklärungs-Kandidaten bei Abweichung über 8% Weicht der Nettolohn um mehr als 8% vom Vormonat ab oder zeigen Top-Mitarbeiter-Anomalien gegenüber dem Vorjahres-Monat bei vergleichbarer Vergütungsentwicklung mit Saison-Bereinigung für Sonderzahlungen (Weihnachtsgeld November, Urlaubsgeld Juni, März-Klausel Sondereffekte)? KI-Agent WP/BP

Das Sprachmodell vergleicht jede Abrechnung mit den Mustern der letzten zwölf Monate und bereinigt um Saisoneffekte wie Weihnachts- und Urlaubsgeld. Zu jedem Lohnsprung nennt es die wahrscheinlichsten Ursachen - etwa neue Mitarbeiter, Tariferhöhung, Sondervergütung, Steuerklassenwechsel oder eine neue Pfändung. Ab 8 Prozent Abweichung eskaliert der Agent an den Sachbearbeiter und blockiert die Auszahlung bis zur Vier-Augen-Mitzeichnung.

Entscheidungsakte

Modell-Version und Confidence Score
Eingabedaten und Klassifikationsergebnis
Entscheidungsgrund (Erklärbarkeit)
Audit Trail mit vollständiger Nachvollziehbarkeit

Anfechtbar: Ja - vollständig dokumentiert, durch Menschen überprüfbar, Einspruch über formalen Prozess.

Anfechtbar durch: WP/BP

Lohnjournal, Buchungssatz für FiBu und GoBD-Festschreibung mit qualifiziertem Zeitstempel Wird das Lohnjournal mit Zusammenfassung aller Einzelabrechnungen erstellt und der Buchungssatz für die Finanzbuchhaltung nach SKR03/SKR04 generiert (Lohnaufwand 4120/6020, SV-Arbeitgeberanteil 4130/6030, Verbindlichkeiten Finanzamt/Krankenkassen 1740/1741/3740/3741) plus GoBD-Festschreibung mit qualifiziertem Zeitstempel? Regelwerk

Das Lohnjournal fasst alle Einzelabrechnungen eines Monats zusammen - Brutto, Lohnsteuer, Sozialversicherungsbeiträge (getrennt nach Arbeitnehmer- und Arbeitgeber-Anteil), Sachbezüge, Sonderzahlungen und Netto-Auszahlung. Daraus erzeugt der Agent den Buchungssatz für die Finanzbuchhaltung nach SKR03 oder SKR04 sowie die SEPA-Sammelüberweisung an die Mitarbeiter. Die Lohnkonten werden GoBD-konform mit qualifiziertem Zeitstempel festgeschrieben und zehn Jahre aufbewahrt. Lohnsteuer- und Beitragsdaten übergibt der Agent an den Lohnsteuer-Agent für die fristgerechte Anmeldung.

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Entscheidungsakte und Anfechtbarkeit

Jede Entscheidung, die dieser Agent trifft oder vorbereitet, wird in einer vollständigen Entscheidungsakte dokumentiert. Betroffene (Mitarbeiter, Lieferanten, Prüfer) können jede einzelne Entscheidung einsehen, nachvollziehen und anfechten.

Welche Regel in welcher Version wurde angewandt?
Welche Daten lagen der Entscheidung zugrunde?
Wer (Mensch, Regelwerk oder KI) hat entschieden - und warum?
Wie kann die betroffene Person Einspruch einlegen?
So setzt der Decision Layer das architektonisch um →

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Governance-Hinweise

GoBD-konform §203 StGB-konform

Die monatliche Brutto-Netto-Berechnung ist zugleich steuer-, arbeits- und datenschutzrechtlich sensibel. Sie bündelt Lohnsteuer, Sozialversicherungsbeiträge, Mindestlohn-Pflicht, Pfändungs-Drittschuldnerpflichten und den Beschäftigtendatenschutz. Fehler haben mehrstufige Folgen: einen Haftungsbescheid nach §42d EStG mit persönlicher Arbeitgeberhaftung, eine Beitragsnachforderung der Rentenversicherung mit 12 Prozent Strafzinsen pro Jahr, ein MiLoG-Bußgeld bis 500.000 Euro und bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit eine Strafbarkeit nach §266a StGB. Die Berechnung gilt nach IDW PS 261 als Schlüsselkontrolle und wird im Jahresabschluss durch den Wirtschaftsprüfer geprüft. Der Decision Log hält je Abrechnungsmonat den vollständigen Pfad fest - vom ELStAM-Abruf über Sachbezüge, Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge bis zu Pfändung, Nettolohn und Vier-Augen-Freigabe. Werden Lohndaten mit Krankheits- oder Schuldnerdaten verknüpft, ist zusätzlich eine Datenschutz-Folgenabschätzung mit Mitbestimmung des Betriebsrats nötig.

Drei Prüfungen treffen den Arbeitgeber: die Lohnsteuer-Außenprüfung des Finanzamts, die Sozialversicherungs-Außenprüfung der Rentenversicherung und die Mindestlohn-Kontrolle des Zolls. Die Lohnsteuer-Außenprüfung reicht vier Jahre zurück mit einer typischen Nachzahlung von 0,1 bis 0,5 Prozent des Gehaltsvolumens und prüft vor allem Sachbezugs-Bewertung, Pauschalierung, Direktversicherung und Sonderzahlungen. Die Sozialversicherungs-Prüfung alle vier Jahre verlangt korrekte Beitragssätze, die richtige Einordnung von Werkstudenten und Minijobs sowie die Erfassung der Sachbezüge - bei Mängeln drohen 12 Prozent Strafzinsen pro Jahr. Bei 50 Mio Euro Lohnsumme und 0,5 Prozent Hinzuschätzung sind das rund 250.000 Euro Nachzahlung je Prüfungszeitraum plus Strafzinsen.

§203 StGB-relevante Daten werden Ende-zu-Ende verschlüsselt und nie im Klartext an KI-Modelle übergeben.

Beitrag zur Verfahrensdokumentation

Dokumentiert für jede Brutto-Netto-Berechnung nach GoBD und den Aufzeichnungspflichten des SGB IV: das ELStAM-Abruf-Protokoll mit Steuerklasse, Faktor, Freibeträgen und Kirchensteuermerkmal je Mitarbeiter; die Bruttolohn-Komponenten mit Grundgehalt, Zulagen, Zuschlägen und Überstunden samt Mindestlohn-Nachweis; die Bewertung der Sachbezüge und der steuerfreien sowie pauschalierten Bestandteile; die Lohnsteuer mit Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer; die Prüfung der Beitragsbemessungsgrenzen und die Sozialversicherungsbeiträge mit Zusatzbeitrag und Pflegeversicherungs-Zuschlag; die Behandlung der Direktversicherung; die Pfändung mit Drittschuldner-Erklärung; die Entgeltfortzahlung; den Nettolohn mit Zuschuss zu vermögenswirksamen Leistungen; die Plausibilitätsprüfung samt Vier-Augen-Mitzeichnung bei Abweichung über 8 Prozent; das Lohnjournal; den Buchungssatz für die Finanzbuchhaltung und die SEPA-Sammelüberweisung. Alles wird mit qualifiziertem Zeitstempel festgeschrieben und steht für die Datenträgerüberlassung in der Lohnsteuer- und Sozialversicherungs-Außenprüfung bereit. Ein monatliches Payroll-Protokoll fasst Mindestlohn-Status, Pfändungs- und Krankheitsfälle, den Vormonats- und Vorjahresvergleich sowie den Festschreibungs-Zeitstempel als Nachweis zusammen.

Bewertung

Agent Readiness 85-92%
Governance-Komplexität 26-33%
Economic Impact 78-85%
Leuchtturm-Wirkung 26-33%
Implementation Complexity 28-35%
Transaktionsvolumen Monatlich

Voraussetzungen

  • Lohnbuchhaltungssystem mit Brutto-Netto-Engine und zertifizierter Krankenkassen-Schnittstelle (etwa DATEV LODAS, SAP HCM, Sage Lohn Plus oder Personio)
  • ELStAM-Schnittstelle für den Pflicht-Abruf der Lohnsteuerabzugsmerkmale beim Bundeszentralamt für Steuern mit Steuer-Identifikationsnummer
  • Aktuelle Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen mit Entgelttabellen, Zulagen und Sonderzahlungen sowie Mindestlohn-Konformität nach MiLoG
  • Zeiterfassung für variable Bestandteile mit Schnittstelle zur Lohnabrechnung für Überstunden, Zulagen und Mindestlohn-Nachweis
  • Aktuelle Beitragssätze und Beitragsbemessungsgrenzen 2026 sowie Sachbezugswerte und Pfändungstabelle
  • GoBD-Verfahrensdokumentation mit Lohnabrechnungs-Ablauf, Eskalations-Regeln und qualifiziertem Zeitstempel-Dienst für die Zehn-Jahres-Aufbewahrung
  • Verbindung zum Lohnsteuer-Agent für die Übergabe der Lohnsteuer- und Beitragsdaten aus dem Brutto-Netto-Lauf

Infrastruktur-Beitrag

Der Gehaltsabrechnungs-Agent ist der zentrale Payroll-Agent und das Datenfundament für mehrere nachgelagerte Finance-Agenten. Er übergibt die Lohnsteuer- und Beitragsdaten an den Lohnsteuer-Agent für die fristgerechte Anmeldung an Finanzamt und Krankenkassen. Seine Brutto-Netto-Logik speist den Lohnkorrekturbuchungs-Agent, den Reisekostenabrechnungs-Agent und die Personalkosten-Buchung im Buchhaltungs-Agent. Die ELStAM-Schnittstelle versorgt den Personalstammdaten-Agent, und die Pfändungs-Bearbeitung dient dem Auszahlungs-Agent für die SEPA-Sammelüberweisung. Die Plausibilitätsprüfung mit Vormonats-Vergleich wird zum Standard für alle Payroll-Agenten. So schließt sich der Payroll-Compliance-Kreislauf revisionssicher mit einer einheitlichen Verfahrensdokumentation für Finanzamt, Rentenversicherung, Krankenkassen, Zoll und Wirtschaftsprüfer.

Was diese Erstbewertung enthält: 9 Slides für Ihr Führungsteam

Personalisiert mit Ihren Zahlen. Generiert in 2 Minuten direkt im Browser. Kein Upload, kein Login.

  1. 1

    Titelfolie - Prozessname, Entscheidungspunkte, Automatisierungspotenzial

  2. 2

    Executive Summary - FTE-Freisetzung, Kosten pro Vorgang vorher/nachher, Break-Even-Datum, Kosten des Wartens

  3. 3

    Ausgangslage - Transaktionsvolumen, Fehlerkosten, Wachstumsszenario mit FTE-Vergleich

  4. 4

    Lösungsarchitektur - Mensch - Regelwerk - KI-Agent mit konkreten Entscheidungspunkten

  5. 5

    Governance - EU AI Act, GoBD/HGB, Audit Trail - mit Ampelstatus

  6. 6

    Risikoanalyse - 5 Risiken mit Eintrittswahrscheinlichkeit, Auswirkung und Gegenmaßnahme

  7. 7

    Roadmap - 3-Phasen-Plan mit konkreten Kalenderdaten und Go/No-Go

  8. 8

    Business Case - 3-Szenarien-Vergleich (Nichtstun/Neueinstellung/Automatisierung) plus 3×3-Sensitivitätsmatrix

  9. 9

    Diskussionsvorschlag - Konkrete nächste Schritte mit Zeitplan und Verantwortlichkeiten

Enthält: 3-Szenarien-Vergleich

Nichtstun vs. Neueinstellung vs. Automatisierung - mit Ihrem Gehaltsniveau, Ihrer Fehlerquote und Ihrem Wachstumsplan. Die eine Slide, die Ihr CFO als erstes sehen will.

Berechnungsmethodik anzeigen

Stundensatz: Jahresgehalt (Ihre Eingabe) × 1,3 AG-Anteil ÷ 1.720 Jahresarbeitsstunden

Einsparung: Vorgänge × 12 × Automatisierungsrate × Minuten/Vorgang × Stundensatz × Economic Factor

Qualitäts-ROI: Fehlerreduktion × Vorgänge × 12 × EUR 260/Fehler (APQC Open Standards Benchmarking)

FTE: Eingesparte Stunden ÷ 1.720 Jahresarbeitsstunden

Break-Even: Benchmark-Investition ÷ monatliche Gesamteinsparung (Effizienz + Qualität)

Neueinstellung: Jahresgehalt × 1,3 + EUR 12.000 Recruiting pro FTE

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Gehaltsabrechnungs-Agent

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Verwandte Agenten

Lohnkorrekturbuchungs-Agent

Differenzen in Gehaltsabrechnungen identifizieren, Ursache klassifizieren und rueckwirkend mit DEÜV-Stornierung und SV-Korrektur buchen - vermeidet §266a StGB Strafbarkeit und Säumniszuschläge §28i SGB IV.

W
Readiness: 72-79%
Economic: 64-71%
Governance: 31-38%
Micro-Decisions: 10
Monatlich

Lohnsteuer-Agent

Der Agent erledigt die monatliche Lohn-Compliance - von der Lohnsteuer-Anmeldung über den Sozialversicherungs-Beitragsnachweis bis zur jährlichen Lohnsteuerbescheinigung, mit den Meldekanälen ELSTER, sv.net und DEÜV. HR-Management-Dashboards liefert der HR-Reporting-Agent.

W
Readiness: 88-95%
Economic: 74-81%
Governance: 24-31%
Micro-Decisions: 15
Monatlich

SV-Meldungs-Agent

Sozialversicherungsmeldungen vollständig regelbasiert erstellen und elektronisch übermitteln.

W
Readiness: 89-96%
Economic: 68-75%
Governance: 16-23%
Micro-Decisions: 10
Monatlich

Häufige Fragen

Wie spielt der Gehaltsabrechnungs-Agent mit dem Lohnsteuer-Agent zusammen - was ist die Aufgabentrennung zwischen Brutto-Netto-Berechnung und Lohnsteuer-Anmeldung?

Der Gehaltsabrechnungs-Agent berechnet je Mitarbeiter den Brutto-Netto-Wert mit allen Komponenten - Bruttolohn, Sachbezüge, steuerfreie und pauschalierte Bestandteile, Sonderzahlungen, Lohnsteuer, Sozialversicherungsbeiträge, Direktversicherung, Pfändung und Entgeltfortzahlung. Ergebnis sind der individuelle Lohnstreifen, das aggregierte Lohnjournal und die Auszahlungsanweisung. Der Lohnsteuer-Agent übernimmt daraus die Lohnsteuer- und Beitragsdaten und übermittelt monatlich die Lohnsteuer-Anmeldung an das Finanzamt sowie die Beitragsnachweise an die Krankenkassen. Die Aufgabenteilung ist also klar: Der Gehaltsabrechnungs-Agent rechnet und zahlt aus, der Lohnsteuer-Agent meldet aggregiert an die Behörden. Beide greifen auf dieselben ELStAM-Daten, Beitragssätze und Sachbezugswerte zu; Abweichungen lösen eine Plausibilitäts-Eskalation aus.

Direktversicherung §3 Nr. 63 EStG mit Förderhöchstbetrag 644 EUR/Mon 2026 und Arbeitgeberzuschuss-Pflicht 15% nach §1a Abs. 1a BetrAVG - wie wird die betriebliche Altersvorsorge im Brutto-Netto berechnet?

Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge sind nach §3 Nr. 63 EStG bis 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (644 Euro pro Monat 2026) steuerfrei, weitere 4 Prozent steuerfrei, aber sozialversicherungspflichtig. Bei Entgeltumwandlung kann der Arbeitnehmer bis zu 4 Prozent umwandeln, und der Arbeitgeber muss seit 2019 einen Zuschuss von 15 Prozent leisten. Ein Beispiel: Wandelt ein Mitarbeiter 200 Euro im Monat um, kommen 30 Euro Arbeitgeber-Zuschuss hinzu - der Gesamtbeitrag von 230 Euro bleibt steuer- und beitragsfrei, weil er unter der Vier-Prozent-Grenze liegt. Der Agent berechnet die Steuer- und Beitragsfreiheit automatisch aus den Vertragsdaten; über dem Förderhöchstbetrag fällt voller Abzug an. Für Altverträge vor 2005 gilt eine 20-Prozent-Pauschalsteuer bis 1.752 Euro pro Jahr.

Pfändung nach ZPO §850c mit Pfändungstabelle 2026 und Drittschuldner-Erklärung §840 ZPO - wie funktioniert die Pfändungs-Auskehrung an den Pfändungsgläubiger?

Nach §850c ZPO ist Arbeitseinkommen bis zur Pfändungsfreigrenze von 1.499,99 Euro pro Monat geschützt (ledig, ohne Unterhaltspflicht), die sich pro Unterhaltsberechtigtem erhöht. Der pfändbare Betrag ergibt sich aus der Pfändungstabelle anhand von Einkommenshöhe und Zahl der Unterhaltspflichten. Bei einer Unterhaltspfändung gilt ein reduzierter Schutz. Bei mehreren Pfändungen entscheidet die Reihenfolge der Zustellung. Der Arbeitgeber muss als Drittschuldner binnen zwei Wochen eine Erklärung über Höhe, Rangfolge und voraussichtlich pfändbaren Betrag abgeben; der Abzug erfolgt vom Nettoentgelt. Bei mehreren Gläubigern teilt der Agent automatisch nach Rangfolge auf. Eine versäumte Drittschuldner-Erklärung macht den Arbeitgeber schadensersatzpflichtig.

Sachbezüge §8 EStG mit 1%-Regel Dienstwagen, Sachbezugswerten 2026 und 60-EUR-Freigrenze - wie werden geldwerte Vorteile in der Brutto-Netto-Berechnung erfasst?

Den Dienstwagen bewertet der Agent nach §8 EStG mit der 1-Prozent-Regel zuzüglich 0,03 Prozent je Entfernungskilometer oder alternativ über ein Fahrtenbuch. Ein Beispiel: Bei einem Listenpreis von 50.000 Euro und 20 Kilometern Pendelweg ergeben sich 500 Euro plus 300 Euro, also 800 Euro geldwerter Vorteil pro Monat mit voller Lohnsteuer- und Beitragspflicht. Mahlzeiten werden mit den Sachbezugswerten 2026 angesetzt (Frühstück 2,30 Euro, Mittag- und Abendessen je 4,40 Euro). Für Mitarbeitergeschenke gilt eine 60-Euro-Freigrenze; wird sie überschritten, ist der gesamte Betrag steuerpflichtig. Steuerfrei sind unter anderem Dienstrad und Job-Ticket. Der Agent ordnet jeden Sachbezug automatisch nach Steuer- und Beitragspflicht ein und übergibt die geldwerten Vorteile an den Lohnsteuer-Agent.

Sonderzahlungen mit Fünftelregelung §39b Abs. 3 EStG - wann greift die ermäßigte Besteuerung und wie unterscheidet sich die Berechnung von 13. Gehalt und Abfindung?

Sonderzahlungen versteuert der Agent nach §39b Abs. 3 EStG über die Jahres-Lohnsteuer-Tabelle: Die Differenz zwischen dem Bruttojahresentgelt mit und ohne Sonderzahlung ergibt die Lohnsteuer. Reguläre Sonderzahlungen wie 13. Gehalt, Urlaubs- und Weihnachtsgeld laufen ohne Fünftelregelung. Diese greift nur bei mehrjährigen Vergütungen wie Abfindungen oder mehrjährigen Tantiemen. Ein Beispiel: Bei 60.000 Euro Jahresgehalt und 30.000 Euro Abfindung wird die Abfindung ohne Fünftelregelung voll mit Spitzensteuersatz besteuert, mit Fünftelregelung dagegen so, als wäre sie auf fünf Jahre verteilt - das mildert die Progression deutlich. In der Sozialversicherung greift bei Einmalzahlungen die März-Klausel. Den Fall erkennt der Agent automatisch aus dem Abrechnungscode und wendet die korrekte Berechnung an.

Mindestlohn nach MiLoG §1 mit 12,82 EUR/Stunde ab 2025 plus Aufzeichnungspflichten §17 MiLoG - wie verhindert der Agent Hauptzollamt-Bußgelder bis 500.000 EUR?

Der gesetzliche Mindestlohn liegt seit Januar 2025 bei 12,82 Euro pro Stunde (die Anpassung 2026 stand im Mai 2026 noch aus). In neun besonders betroffenen Branchen wie Bau, Gastronomie und Gebäudereinigung sowie für alle geringfügig Beschäftigten gilt nach §17 MiLoG eine Aufzeichnungspflicht für Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit; die Aufzeichnungen sind zwei Jahre aufzubewahren. Der Zoll prüft unangekündigt vor Ort. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis 500.000 Euro, der Ausschluss von öffentlichen Aufträgen und persönliche Geschäftsführer-Haftung. Der Agent prüft die Mindestlohn-Konformität in zwei Schritten: Er teilt das Bruttoentgelt durch die geleisteten Stunden und vergleicht mit dem Mindestlohn, und er prüft die Vollständigkeit der Zeiterfassung. Wird der Mindestlohn unterschritten, blockiert er die Auszahlung, stockt automatisch auf und eskaliert an die Personalabteilung.

Was passiert als Nächstes?

1

30 Minuten

Erstgespräch

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1 Woche

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Mapping Ihrer Entscheidungslogik. Regelwerke dokumentiert, Decision Layer designt.

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3-4 Wochen

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12-18 Monate

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