Eingangsrechnungs-OCR-Agent - XRechnung, ZUGFeRD, PEPPOL, §14 UStG | Gosign
Eingehende Rechnungen lesen, §14-UStG prüfen und GoBD-konform archivieren - ohne manuelle Erfassung.
Liest XRechnung, ZUGFeRD, PEPPOL und PDF-Eingangsrechnungen per OCR/LLM, prüft §14-UStG-Pflichtangaben, validiert EN 16931, archiviert GoBD 2025-konform 8 Jahre nach AO §147.
Prozess analysieren lassenAuswahl aus über 5.000 Projekten in 25 Jahren Softwareentwicklung
LLM-Beleg-Extraktion, §14-UStG-Pflichtprüfung regelbasiert, GoBD-konforme Archivierung
Der Agent extrahiert Rechnungsdaten per LLM aus PDF, XRechnung und ZUGFeRD, validiert §14-UStG-Pflichtangaben und E-Rechnungs-Schema deterministisch und archiviert XML und PDF GoBD-konform mit Zeitstempel.
Ergebnis: Rechnungsdurchlauf von 12-18 Minuten auf unter 2 Minuten pro Beleg, 15 bis 25 Euro Prozesskostenersparnis je Rechnung laut Billentis E-Invoicing Report und Fehlerquote der manuellen Erfassung signifikant reduziert.
Die Aufteilung zwischen LLM-Extraktion und regelbasierter Validierung erklärt die hohe Automatisierungsquote:
10.000 Rechnungen im Monat, fünf Vollzeitkräfte tippen ab
Rechnungseingang bindet in den meisten Finanzabteilungen mehr Kapazität als jeder andere Einzelprozess in der Kreditorenbuchhaltung. Ein Unternehmen mit 10.000 Eingangsrechnungen pro Monat beschäftigt drei bis fünf Vollzeitkräfte allein damit, Belege zu öffnen, Daten abzutippen und Pflichtangaben zu prüfen. Gleichzeitig treibt die E-Rechnungspflicht ab 2027 den Formatwechsel voran. Wer jetzt nicht automatisiert, baut eine Prozessschuld auf, die mit jedem Quartal teurer wird.
Manuelle Erfassung kostet Unternehmen 15 bis 25 Euro pro Rechnung
Die Vollkosten einer manuell verarbeiteten Eingangsrechnung liegen im europäischen Mittelstand zwischen 15 und 25 Euro - je nach Unternehmensgröße, Anzahl der Freigabestufen und Nacharbeitsquote. In dieser Zahl stecken Personalkosten, Fehlerkorrektur, Archivierung und der unsichtbarste Posten: Skontoentgang durch verspätete Bearbeitung. Laut Ardent Partners State of ePayables liegen die Kosten pro Rechnung bei Best-in-Class-Organisationen bei 2,78 USD gegenüber 12,88 USD im Durchschnitt. Jeder Eingabefehler löst einen Korrekturzyklus aus, der die Durchlaufzeit verdoppelt.
Bei 10.000 Rechnungen im Monat summiert sich das auf 150.000 bis 250.000 Euro Prozesskosten pro Jahr - bevor die erste Buchung im ERP steht.
Die E-Rechnungspflicht verschärft den Handlungsdruck ab 2027
Seit Januar 2025 muss jedes Unternehmen in Deutschland strukturierte E-Rechnungen empfangen können. Die Übergangsregelung erlaubt bis Ende 2026 noch PDF und Papier. Ab 2027 wird der Versand von E-Rechnungen im B2B-Verkehr für die meisten Unternehmen zur Pflicht - nur Betriebe mit maximal 800.000 Euro Vorjahresumsatz erhalten Aufschub bis 2028. Die zulässigen Formate sind XRechnung und ZUGFeRD ab Profil EN 16931 (Quelle: BMF FAQ E-Rechnung, Stand 2025).
Das bedeutet konkret: Ihre Kreditorenbuchhaltung empfängt in den kommenden Monaten immer mehr XML-Dateien statt eingescannter PDFs. Ein Prozess, der auf Sichtkontrolle und manuelle Dateneingabe ausgelegt ist, kann diesen Formatwechsel nicht abbilden. Wer weiterhin manuell erfasst, muss entweder Personal aufstocken oder Durchlaufzeiten akzeptieren, die Skontofristen sprengen.
Ein regelbasierter Agent ersetzt 90% der manuellen Schritte
Der Rechnungseingangs-Agent zerlegt die Erfassung in acht einzelne Entscheidungsschritte. Nur zwei davon - Dokumenttyp-Erkennung und Datenextraktion - benötigen eine KI-Klassifikation für unstrukturierte Eingänge wie Scans oder fotografierte Belege. Die übrigen sechs Schritte sind vollständig regelbasiert: Pflichtangabenprüfung gegen den Katalog des §14 UStG, Duplikatprüfung über Rechnungsnummer und Betrag, Schema-Validierung des E-Rechnungsformats, Kreditorenzuordnung über Stammdaten, GoBD-konforme Archivierung und Weiterleitung an den nächsten Prozessschritt.
Dieses Verhältnis - sechs regelbasierte Schritte, zwei KI-gestützte - erklärt die hohe Automatisierungsquote. Der Agent trifft keine Bewertungsentscheidungen. Er liest, prüft gegen definierte Kriterien und leitet weiter. Bei Abweichungen eskaliert er an den zuständigen Sachbearbeiter, statt selbst zu interpretieren. Das ist Decision Layer Stufe 1: Regelwerk entscheidet, KI extrahiert, Mensch übernimmt die Ausnahmen.
Ein konkretes Szenario: Ein mittelständischer Maschinenbauer empfängt monatlich 4.500 Eingangsrechnungen - ein Drittel als ZUGFeRD-PDF, ein Drittel als XRechnung-XML, der Rest als klassische PDF-Scans von Kleinlieferanten. Der Agent verarbeitet die strukturierten Formate vollautomatisch in unter drei Sekunden pro Beleg. Für die unstrukturierten Scans extrahiert die LLM-Pipeline Rechnungsnummer, Betrag und Leistungszeitraum mit Confidence-Score. Liegt der Score unter dem definierten Schwellenwert, geht der Beleg an einen Sachbearbeiter. In der Praxis betrifft das weniger als 5% des Volumens.
Reverse-Charge und EU-Lieferungen brauchen automatisierte USt-IdNr.-Prüfung
Für innergemeinschaftliche Lieferungen ist die qualifizierte Bestätigungsabfrage der USt-IdNr. nach §18e UStG Pflicht - ohne sie greift keine Steuerfreiheit, und der Vorsteuerabzug nach §15 UStG ist gefährdet. Der Agent ruft das MIAS-System (Mehrwertsteuer-Informationsaustausch) des BZSt für jede EU-Lieferung in Echtzeit auf, dokumentiert das Bestätigungsergebnis im Decision Log und setzt den Buchungsschlüssel entsprechend (Reverse-Charge nach §13b UStG mit gleichzeitigem Vorsteuer-Pendant). Bei Bauleistungen, Edelmetall-Lieferungen oder Sicherungsübereignung greift §13b UStG auch innerhalb Deutschlands - die Lieferanten-Land-Logik allein reicht nicht aus, der Agent prüft zusätzlich die Leistungsart-Klassifikation gegen die §13b-Liste.
Praktischer Effekt: Eine deutsche Maschinenbau-Firma mit 30% innergemeinschaftlichen Lieferungen aus Italien, Frankreich und Polen erhält pro Monat etwa 1.300 EU-Eingangsrechnungen. Manuelle MIAS-Prüfung dauert pro Beleg 30-60 Sekunden - das sind 13-26 Stunden Sachbearbeiter-Zeit pro Monat allein für die Validierung. Der Agent erledigt das in Sekunden mit dokumentiertem Bestätigungs-Log, das bei einer Umsatzsteuer-Sonderprüfung sofort vorgelegt werden kann.
GoBD-konforme Archivierung entsteht als Nebenprodukt des Prozesses
Die GoBD 2025 verlangt bei E-Rechnungen die Archivierung sowohl der XML-Datei als auch des PDF - nur eines von beiden reicht nicht mehr. Jeder Beleg braucht einen qualifizierten Zeitstempel und muss unveränderbar gespeichert werden. Die Aufbewahrungsfrist beträgt nach AO §147 acht Jahre.
In manuellen Prozessen ist die Archivierung ein separater Arbeitsschritt, der vergessen oder fehlerhaft ausgeführt werden kann. Der Agent archiviert jeden verarbeiteten Beleg automatisch als Teil des Erfassungsprozesses. XML und PDF werden mit Zeitstempel versehen und unveränderbar abgelegt. Jede Validierungsentscheidung - Pflichtangaben vorhanden, Format valide, kein Duplikat - wird im Decision Log protokolliert. Dieses Log bildet die Verfahrensdokumentation, die das Finanzamt bei einer Betriebsprüfung verlangt.
Die Archivierung ist damit kein zusätzlicher Aufwand, sondern ein Nebenprodukt der automatisierten Erfassung. Das ist der Unterschied zwischen einem Tool, das Rechnungen scannt, und einer Infrastruktur, die den gesamten Dokumenteneingang regelt.
Micro-Decision-Tabelle
Wer entscheidet bei diesem Agent?
14 Entscheidungsschritte, aufgeteilt nach Decider
Dokumenttyp erkennen Rechnung, Gutschrift, Mahnung, Angebot oder Lieferschein? KI-Agent
LLM-Klassifikation unstrukturierter Eingänge mit Confidence-Score
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - vollständig dokumentiert, durch Menschen überprüfbar, Einspruch über formalen Prozess.
Format-Erkennung XRechnung (UBL/CII), ZUGFeRD (Hybrid PDF/A-3+XML), PEPPOL BIS, klassisches PDF oder Scan? Regelwerk
Magic-Bytes + XML-Namespace-Detection, EN 16931-Profile-Identifikation
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Schema-Validierung E-Rechnung XRechnung 3.0 oder ZUGFeRD 2.3 konform zum aktuellen Profil EN 16931? Regelwerk
XSD-Validierung, KOSIT-Validator-Service, Profile-Conformance EXTENDED/COMFORT/BASIC
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
§14 UStG Pflichtangaben prüfen Vollständiger Name+Anschrift Aussteller/Empfänger, Steuernummer/USt-IdNr., Rechnungsdatum, Leistungsdatum, Rechnungsnummer fortlaufend, Menge+Art Lieferung, Entgelt+Steuersatz+Steuerbetrag? Regelwerk Lieferant
Deterministische Checkliste gegen §14 Abs. 4 UStG, bei innergemeinschaftlicher Lieferung §14a UStG zusätzlich
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Anfechtbar durch: Lieferant
USt-IdNr.-Validierung (qualifizierte Bestätigungsabfrage) USt-IdNr. des Leistenden im EU-MIAS-System (Mitteilungssystem) valide und aktiv? Regelwerk Lieferant
BZSt qualifizierte Bestätigung (§18e UStG), Pflicht bei innergemeinschaftlichen Lieferungen für Steuerfreiheit
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Anfechtbar durch: Lieferant
Datenextraktion strukturierte Felder Rechnungsnummer, Betrag netto/brutto/USt, Währung, Leistungszeitraum, USt-Satz (7%/19% reduziert/Standard)? KI-Agent Lieferant
Bei XRechnung/ZUGFeRD: XPath aus XML. Bei PDF: LLM-Extraktion mit Confidence-Score
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - vollständig dokumentiert, durch Menschen überprüfbar, Einspruch über formalen Prozess.
Anfechtbar durch: Lieferant
Duplikatprüfung Rechnung mit gleicher Rechnungsnummer + Lieferant + Betrag bereits erfasst? Regelwerk Lieferant
Datenbankabgleich, Hash über Rechnungsnummer-Lieferant-Betrag-Datum
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Anfechtbar durch: Lieferant
Lieferantenstammdaten-Zuordnung Welchem Kreditor gehört diese Rechnung? Stammdaten aktuell? Regelwerk Lieferant
Exakter Match über USt-IdNr./Steuernummer, bei Abweichung unscharfes Matching mit Sachbearbeiter-Review
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Anfechtbar durch: Lieferant
Reverse-Charge-Prüfung §13b UStG Reverse-Charge anwendbar (Bauleistungen, EU-Lieferungen, Edelmetall)? Regelwerk WP/BP
Lieferanten-Land + Leistungsart + USt-IdNr.-Status, Auswirkung auf Buchungsschlüssel
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Anfechtbar durch: WP/BP
Skonto-/Zahlungsziel-Erkennung Skonto-Bedingungen aus Rechnung extrahiert? Zahlungsziel-Datum für Cashflow-Forecast bestimmt? KI-Agent Lieferant
LLM-Extraktion Zahlungsbedingungen-Text, Konvertierung in strukturiertes Skonto-Schema
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - vollständig dokumentiert, durch Menschen überprüfbar, Einspruch über formalen Prozess.
Anfechtbar durch: Lieferant
Genehmigungs-Threshold Workflow Betrag unter Auto-Genehmigungs-Schwelle oder benötigt Vier-Augen-Prinzip nach IDW PS 951? Mensch WP/BP
Interne Genehmigungsmatrix, Kostenstellen-Verantwortliche, ICS-Pflicht ab IDW-Schwelle
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - über Vorgesetzten, Betriebsrat oder formalen Einspruch.
Anfechtbar durch: WP/BP
GoBD-konforme Archivierung XML + PDF mit qualifiziertem Zeitstempel unveränderbar archiviert? Regelwerk WP/BP
GoBD 2025 verlangt strukturiertes Format (XML) UND visuelle Repräsentation (PDF), AO §147 Aufbewahrung 8 Jahre nach BEG IV
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Anfechtbar durch: WP/BP
DATEV-/SAP-Export Buchungsvorschlag Buchungsschlüssel, Sachkonto, Kostenstelle, Steuerschlüssel korrekt für Export? Regelwerk WP/BP
DATEV-Format (KNE oder Postversand), SAP IDOC INVOIC02, Zuordnung über SKR03/04 oder firmenspezifischer Kontenrahmen
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Anfechtbar durch: WP/BP
Weiterleitung an Kontierungs-Agent Vollständige Rechnung an Account-Coding-Agent weiterleiten oder bei Lücken eskalieren? Regelwerk
Routing-Regel basierend auf Validierungs-Status, Confidence-Schwelle, Sonderfall-Flags
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Entscheidungsakte und Anfechtbarkeit
Jede Entscheidung, die dieser Agent trifft oder vorbereitet, wird in einer vollständigen Entscheidungsakte dokumentiert. Betroffene (Mitarbeiter, Lieferanten, Prüfer) können jede einzelne Entscheidung einsehen, nachvollziehen und anfechten.
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Prozess analysieren lassenGovernance-Hinweise
Kein Hochrisiko-System nach EU AI Act - Dokumentenverarbeitung ohne Entscheidung über Personen. GoBD-Kernrelevanz: §14 UStG (Pflichtangaben), GoBD 2025 (E-Rechnungsarchivierung erfordert XML + PDF), AO §147 (Aufbewahrungspflicht 8 Jahre nach BEG IV). Jede extrahierte Rechnung und jede Validierungsentscheidung wird im Decision Log dokumentiert - das ist die Verfahrensdokumentation, die das Finanzamt bei der Betriebsprüfung verlangt.
§203 StGB-relevante Daten werden Ende-zu-Ende verschlüsselt und nie im Klartext an KI-Modelle übergeben.
Beitrag zur Verfahrensdokumentation
Bewertung
Voraussetzungen
- E-Mail-Postfach oder EDI-Schnittstelle für Rechnungseingang
- ERP-System mit Kreditorenstammdaten (SAP, DATEV, Microsoft Dynamics o.ä.)
- GoBD-konformes Archivsystem mit Zeitstempel und Unveränderbarkeit
- XRechnung/ZUGFeRD-Validator
Infrastruktur-Beitrag
Der Rechnungseingangs-Agent baut die zentrale Dokumentenverarbeitungs-Infrastruktur auf. Die LLM-Extraktionspipeline wird vom Gutschrift-Agent, Bewirtungsbeleg-Agent und Reisekosten-Agent wiederverwendet. Das Validierungs-Framework (Pflichtangaben, E-Rechnung, Duplikate) bildet die Vorlage für alle Document Agents im Katalog. Die GoBD-konforme Archivierungslogik wird zum Standard für jeden Agent, der steuerrelevante Dokumente verarbeitet.
Was diese Erstbewertung enthält: 9 Slides für Ihr Führungsteam
Personalisiert mit Ihren Zahlen. Generiert in 2 Minuten direkt im Browser. Kein Upload, kein Login.
- 1
Titelfolie - Prozessname, Entscheidungspunkte, Automatisierungspotenzial
- 2
Executive Summary - FTE-Freisetzung, Kosten pro Vorgang vorher/nachher, Break-Even-Datum, Kosten des Wartens
- 3
Ausgangslage - Transaktionsvolumen, Fehlerkosten, Wachstumsszenario mit FTE-Vergleich
- 4
Lösungsarchitektur - Mensch - Regelwerk - KI-Agent mit konkreten Entscheidungspunkten
- 5
Governance - EU AI Act, GoBD/HGB, Audit Trail - mit Ampelstatus
- 6
Risikoanalyse - 5 Risiken mit Eintrittswahrscheinlichkeit, Auswirkung und Gegenmaßnahme
- 7
Roadmap - 3-Phasen-Plan mit konkreten Kalenderdaten und Go/No-Go
- 8
Business Case - 3-Szenarien-Vergleich (Nichtstun/Neueinstellung/Automatisierung) plus 3×3-Sensitivitätsmatrix
- 9
Diskussionsvorschlag - Konkrete nächste Schritte mit Zeitplan und Verantwortlichkeiten
Enthält: 3-Szenarien-Vergleich
Nichtstun vs. Neueinstellung vs. Automatisierung - mit Ihrem Gehaltsniveau, Ihrer Fehlerquote und Ihrem Wachstumsplan. Die eine Slide, die Ihr CFO als erstes sehen will.
Berechnungsmethodik anzeigen
Stundensatz: Jahresgehalt (Ihre Eingabe) × 1,3 AG-Anteil ÷ 1.720 Jahresarbeitsstunden
Einsparung: Vorgänge × 12 × Automatisierungsrate × Minuten/Vorgang × Stundensatz × Economic Factor
Qualitäts-ROI: Fehlerreduktion × Vorgänge × 12 × EUR 260/Fehler (APQC Open Standards Benchmarking)
FTE: Eingesparte Stunden ÷ 1.720 Jahresarbeitsstunden
Break-Even: Benchmark-Investition ÷ monatliche Gesamteinsparung (Effizienz + Qualität)
Neueinstellung: Jahresgehalt × 1,3 + EUR 12.000 Recruiting pro FTE
Alle Daten bleiben in Ihrem Browser. Nichts wird an Server übertragen.
Eingangsrechnungs-OCR-Agent - XRechnung, ZUGFeRD, PEPPOL, §14 UStG | Gosign
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Rechnungen nach Freigabematrix, Budget und Lieferantenstatus automatisch routen - Vier-Augen-Prinzip nach IDW PS 951.
Häufige Fragen
Funktioniert der Agent auch mit handschriftlichen Rechnungen?
Ja. Die LLM-Extraktion verarbeitet sowohl strukturierte E-Rechnungen (XRechnung, ZUGFeRD, PEPPOL) als auch Scans und fotografierte Belege. Bei handschriftlichen Belegen sinkt der Confidence-Score - ab einem definierten Schwellenwert wird an einen Sachbearbeiter eskaliert.
Was passiert, wenn eine Pflichtangabe nach §14 UStG fehlt?
Der Agent dokumentiert den Mangel und eskaliert an den Sachbearbeiter. Die Rechnung wird nicht zur Buchung freigegeben, bis die fehlende Angabe geklärt ist. Der Vorsteuerabzug ist bei fehlenden Pflichtangaben gefährdet - der Agent schützt vor diesem Risiko (§15 UStG i.V.m. §14).
Wie werden E-Rechnungen nach GoBD 2025 archiviert?
Sowohl die XML-Datei als auch das PDF werden archiviert - nur PDF reicht seit GoBD 2025 nicht mehr. Jeder Beleg erhält einen qualifizierten Zeitstempel und wird unveränderbar gespeichert (Aufbewahrungsfrist 8 Jahre nach AO §147 + BEG IV). Der Agent dokumentiert den Archivierungsvorgang als Teil der Verfahrensdokumentation.
E-Rechnungspflicht ab 2025/2027/2028 - was muss mein Unternehmen tun?
Seit 1.1.2025 muss jedes deutsche Unternehmen E-Rechnungen empfangen können (Wachstumschancengesetz). Ab 1.1.2027 wird der Versand von E-Rechnungen im B2B-Verkehr für Unternehmen mit > 800.000 EUR Vorjahresumsatz verpflichtend. Ab 1.1.2028 betrifft die Pflicht alle B2B-Unternehmen. Der Agent ist auf XRechnung 3.0 und ZUGFeRD 2.3 (Profile EN 16931) ausgelegt - beide werden laut BMF auch nach 2028 zulässig sein.
Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit DATEV oder SAP S/4HANA?
Für DATEV: KNE-Datei-Export oder direkter Postversand (DATEV Unternehmen Online API). Buchungssätze werden auf SKR03/04 oder firmenspezifischen Kontenrahmen gemappt. Für SAP: IDOC INVOIC02 oder MIRO-Vorerfassung. Lieferanten-Stammdaten-Sync bidirektional. Der Agent erzeugt einen Buchungsvorschlag - die finale Buchung erfolgt im ERP.
Reverse-Charge bei innergemeinschaftlichen Lieferungen - prüft der Agent das automatisch?
Ja. §13b UStG Reverse-Charge wird basierend auf Lieferanten-Land + Leistungsart + USt-IdNr.-Status automatisch erkannt. Der Agent führt die qualifizierte USt-IdNr.-Bestätigungsabfrage über das BZSt MIAS-System durch (§18e UStG), ohne die Steuerfreiheit nicht greift. Buchungsschlüssel werden entsprechend gesetzt (z.B. 19% Erwerbsteuer + Vorsteuer-Pendant).
Was passiert als Nächstes?
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