Intercompany-Agent
Reciprocal-Match der IC-Salden und Verrechnungspreis-Dokumentation nach AStG §1, GAufzV und BEPS Action 13 - Konzern-Compliance statt Excel-Abstimmungslisten.
Gleicht IC-Salden reciprocal ab, validiert Verrechnungspreise nach AStG §1, GAufzV und BMF 2021 und liefert Master-File, Local-File und CbCR nach BEPS Action 13 mit GoBD-Audit-Trail ans BZSt.
Prozess analysieren lassenAuswahl aus über 5.000 Projekten in 25 Jahren Softwareentwicklung
IC-Salden lückenlos abstimmen, Verrechnungspreis-Bewertungen aber dem Konzernsteuer-Team überlassen
Der Agent gleicht IC-Forderungen und IC-Verbindlichkeiten je Gesellschaftspaar deterministisch ab, trennt Timing-, FX- und Cut-Off-Differenzen regelbasiert und validiert die Verrechnungspreise gegen die Vertragspreise mit ML-gestützter Comparability- und DEMPE-Analyse. Er erzeugt die Eliminierungsbuchungen nach HGB §303 bis §305 und IFRS 10, prüft Cash-Pool-Verzinsung und Konzernumlagen auf ATAD-II-Konformität und erstellt Entwürfe für Master- und Local-File nach GAufzV. Die strategischen Entscheidungen - DEMPE-Funktionsanalyse, Preisanpassungen und die Disclosure von Differenzen - bleiben beim Menschen; den CbCR übergibt der Agent automatisch ans BZSt, jeder Schritt mit vollständigem Audit-Trail.
Ergebnis: Ein Konzern mit 30 Gesellschaften hat bis zu 435 mögliche Gesellschaftspaare, typisch 100 bis 150 aktive IC-Beziehungen mit hunderten Transaktionen pro Monat. Die manuelle Abstimmung in Excel kostet laut Hackett Group 2024 fünf bis sechs Arbeitstage pro Monatsabschluss bei Match-Quoten von nur 60 bis 70 Prozent. Bei Prüfungen kommen erhebliche Compliance-Risiken hinzu: die 60-Tage-Vorlagefrist der GAufzV, ein Strafzuschlag bis 10 Prozent des Mehrgewinns nach §162 Abs. 4 AO, die AStG-§1-Berichtigung mit Beweislastumkehr und eine drohende Doppelbesteuerung bei einseitiger Korrektur. Kapitalmarktorientierte Unternehmen riskieren zudem einen DPR-Mängelbericht mit Kursreaktionen von -3 bis -8 Prozent und BaFin-Sanktionen bis 10 Mio Euro.
Der Agent zerlegt den Prozess in 14 Entscheidungspunkte - regelbasiert und ML-gestützt, mit fünf menschlichen Eskalationen für Preis-Plausibilisierung, DEMPE-Analyse, Master- und Local-File sowie nicht erklärbare Differenzen:
IC-Differenzen ohne saubere Reciprocal-Match-Methodik sind ein Dokumentationsrisiko - 60-Tage-Frist und Strafzuschlag bis 10 Prozent des Mehrgewinns nach §162 Abs. 4 AO
Verrechnungspreis-Compliance in Deutschland steht zwischen fünf parallelen Anforderungen mit ganz unterschiedlichen Konsequenzen für Konzernsteuerleitung, Vorstand und Wirtschaftsprüfung. AStG §1 verlangt den Fremdvergleichsgrundsatz bei jeder grenzüberschreitenden Geschäftsbeziehung und berichtigt den steuerlichen Gewinn bei nicht fremdüblichen Preisen. Die GAufzV fordert nach §90 Abs. 3 AO die zweistufige Master- und Local-File-Dokumentation mit 60-Tage-Vorlagefrist und einem Strafzuschlag bis 10 Prozent des Mehrgewinns bei Versäumnis. Das BMF-Schreiben vom 14.07.2021 regelt die Standardmethoden und die DEMPE-Funktionsanalyse bei immateriellen Wirtschaftsgütern. BEPS Action 13 verlangt nach AO §138a ab 750 Mio Euro Konzernumsatz das Country-by-Country-Reporting ans BZSt mit automatischem Austausch an über 100 Staaten. Und ATAD II (Zinsschranke nach KStG §8a, Hybrid-Mismatch-Regeln) sowie die Hinzurechnungsbesteuerung nach AStG §7 ff. definieren die Anti-Tax-Avoidance-Anforderungen mit erheblichen Risiken bei hybrid finanzierten Strukturen. Damit kann eine einzige Verrechnungspreis-Position bis zu fünf Compliance-Pflichten gleichzeitig auslösen - mit DPR-Mängelbericht-Risiko, FISG-Forensik-Audit-Vorbereitung und einem möglichen Verständigungsverfahren bei einseitiger Korrektur durch den Auslandsstaat.
Fünf bis sechs Tage IC-Abstimmung pro Monatsabschluss und ein DPR-Bußgeldrisiko bis 10 Mio Euro
Ein Konzern mit 30 Gesellschaften hat bis zu 435 mögliche Gesellschaftspaare, typisch 100 bis 150 aktive IC-Beziehungen mit hunderten Transaktionen pro Monat. Die Hackett Group 2024 dokumentiert: Die manuelle Abstimmung in Excel kostet fünf bis sechs Arbeitstage pro Monatsabschluss bei Match-Quoten von 60 bis 70 Prozent. Den größten Teil der Zeit fressen der Datenexport aus den ERP-Systemen, die Konsolidierung der Konten-Mappings und die Klärung der Differenzen; die eigentliche Preis-Plausibilisierung dauert nur Stunden. Bei kapitalmarktorientierten Unternehmen kommen erhebliche Compliance-Risiken hinzu: die 60-Tage-Vorlagefrist der GAufzV mit Strafzuschlag bis 10 Prozent des Mehrgewinns, die AStG-§1-Berichtigung mit Beweislastumkehr, eine Doppelbesteuerung bei einseitiger Korrektur mit jahrelangem Verständigungsverfahren sowie ein DPR-Mängelbericht mit Kursreaktionen von -3 bis -8 Prozent und BaFin-Sanktionen bis 10 Mio Euro. Die typische Situation bei 30 Töchtern sieht so aus: Group Accounting fordert die IC-Salden an, sammelt Excel-Dateien in unterschiedlichen Formaten, baut manuelle Matching-Tabellen, klärt Differenzen per E-Mail-Pingpong und erstellt am Ende ein Konsolidierungs-Sheet ohne Audit-Trail. Dieser Ablauf wiederholt sich Monat für Monat nahezu identisch - ohne Compliance-Evidenz für GAufzV, BEPS und DPR.
14 deterministische Etappen mit fünf menschlichen Eskalationen
Der Agent zerlegt den Intercompany-Workflow in 14 Entscheidungsschritte mit klarer Decider-Trennung: neun regelbasierte Schritte (R), drei ML-gestützte Indikator-Schritte (A) und zwei menschliche Eskalationen (H). ERP-Datenintegration und Stammdaten-Mapping laufen regelbasiert mit GoBD-konformem Audit-Trail und Hash-Validierung. Der Reciprocal-Match prüft je Gesellschaftspaar in vier Stufen: einen Hash-Match auf Belegebene, einen Toleranz-Match mit Betrags- und Datums-Toleranz, einen Cross-Reference-Match über Belegnummern und einen semantischen Match über Konto- und Kostenstellen-Mapping. Die Timing-Difference-Analyse läuft datumsbasiert mit 1 bis 3 Tagen Toleranz und Cut-Off-Prüfung (HGB §252 Abs. 1 Nr. 5), die FX-Berechnung über Stichtagskurs-Umrechnung beider Seiten (IAS 21, IFRS 9). Die Preis-Plausibilisierung erfolgt ML-gestützt mit Comparability- und DEMPE-Analyse gegen den Fremdvergleichsgrundsatz nach AStG §1. Die Eliminierungsbuchungen werden regelbasiert nach HGB §303 bis §305 und IFRS 10 erzeugt. Die DEMPE-Funktionsanalyse trifft das Konzernsteuer-Team, die Cash-Pool-Verzinsung wird gegen EURIBOR-Aufschlag und Bonitätsaufschlag geprüft (Zinsschranke KStG §8a). Master- und Local-File werden LLM-gestützt als Entwurf erzeugt und vom Konzernsteuer-Lead finalisiert. Das Country-by-Country-Reporting läuft regelbasiert mit Schwellenwert-Prüfung bei 750 Mio Euro und BZSt-Einreichung binnen 12 Monaten. Die forensische Anomalie-Erkennung (Last-Minute-Muster, Round-Number-Bias, Benford) dient der FISG-Audit-Vorbereitung. Bei den fünf menschlichen Schritten - Preis-Plausibilisierung, DEMPE-Analyse, Master- und Local-File-Finalisierung und nicht erklärbare Differenzen - dokumentiert der Decision Layer Begründung, Datenbasis und Verantwortlichen.
Reciprocal-Match transformiert IC-Abstimmung in operative Konzern-Compliance
Eine Differenz von 340.000 Euro zwischen der IC-Forderung der Mutter und der IC-Verbindlichkeit der polnischen Tochter sagt für sich genommen wenig. Erst die strukturierte Reciprocal-Match-Methodik macht sie handlungsrelevant: 180.000 Euro Timing-Difference, weil die Lieferung am 30. erfolgte, die Tochter aber erst am 2. des Folgemonats buchte (regelbasierte Cut-Off-Klassifikation mit Folgemonats-Validierung); 95.000 Euro FX-Differenz durch unterschiedliche Stichtagskurse (regelbasierte Umrechnung mit IAS 21 und IFRS 9); 65.000 Euro Preis-Abweichung durch gebuchten Preis 102 statt vertraglich vereinbarten 100 (ML-gestützte Plausibilisierung gegen den TNMM-Margenkorridor mit DEMPE-Analyse). Jede Komponente erfordert eine andere Reaktion: Die Timing-Difference löst sich beim nächsten Abgleich automatisch auf, die FX-Differenz wird im Konzernabschluss über GuV oder Eigenkapital neutralisiert, und die Preis-Abweichung wird an den Konzernsteuer-Lead eskaliert (AStG-§1-Berichtigungsprüfung, DEMPE-Konsistenz). Die herkömmliche Excel-Abstimmung erschöpft sich dagegen in Kommentaren wie “Differenz 340k - Klärung mit PL-Tochter” ohne weitere Konsequenz - Compliance-Theater statt Evidenz. Die Reciprocal-Match-Methodik verwandelt jede wesentliche Differenz in einen Workflow mit fünf Pflicht-Komponenten: identifizierte Differenz mit Klassifikation (Was?), benannter Owner (Wer?), konkrete Klärungsmaßnahme (Wie?), Deadline binnen 5 bis 10 Arbeitstagen (Wann?) und die im Anhang nach HGB §313/§314 dokumentierte Eliminierungsdifferenz (Wie viel?). Der Decision Layer protokolliert jeden Schritt mit Audit-Trail, eskaliert bei Verzögerung und informiert bei wesentlichen Differenzen den Konzern-CFO. Bei substanziellen Auffälligkeiten eskaliert er an Konzernsteuer-Lead, Wirtschaftsprüfer und gegebenenfalls externe Forensik-Berater nach FISG 2021.
Edge-Cases mit deutscher Konzernsteuer-Spezifik
Bei kapitalmarktorientierten Unternehmen gelten verschärfte DPR-Schwerpunkte 2024-2026: die Wesentlichkeit im Konzern-Anhang, die Konsistenz der Verrechnungspreis-Disclosure mit der Lagebericht-Prognose, latente Steuern bei Preisanpassungen, die Konsolidierung bei Akquisitionen und die Anerkennung der DEMPE-Analyse. Konzerne über 750 Mio Euro Umsatz unterliegen der CbCR-Pflicht nach §138a AO mit BZSt-Einreichung binnen 12 Monaten, automatischem Austausch an über 100 Staaten und der Public-CbCR-Pflicht für Geschäftsjahre ab dem 22.06.2024. Bei immateriellen Wirtschaftsgütern (Patente, Marken, Software, Know-how) gilt die DEMPE-Funktionsanalyse nach BEPS Actions 8-10 und OECD TPG 2022 (Chapter VI); die rein rechtliche Inhaberschaft genügt nicht für den Anspruch auf den Lizenzerlös, sondern nur die tatsächliche Funktionswahrnehmung und Risiko-Tragung. Bei Funktionsverlagerung gilt zusätzlich das BMF-Schreiben vom 06.06.2023 mit Transferpaket-Bewertung (AStG §1 Abs. 6, IDW S 5). Bei Cash-Pooling, Konzernumlagen und -finanzierungen greifen die Zinsschranke nach KStG §8a (EBITDA-Limit 30 Prozent, Freibetrag 3 Mio Euro), die ATAD-II-Hybrid-Mismatch-Regeln, die Mitwirkungspflicht nach AStG §90 Abs. 3 und die AWV-Meldepflicht K3. Für DAC6-Meldungen grenzüberschreitender Steuergestaltungen sowie für Verständigungsverfahren nach der EU-Streitbeilegungs-Richtlinie 2017/1852 erzeugt der Agent eine strukturierte, GoBD-konform dokumentierte Vorbereitung. Für die FISG-Forensik-Audit-Vorbereitung dokumentiert er die Anomalie-Erkennung (Benford, Round-Number-Bias, Last-Minute-Muster), die Hash-Validierung zur Manipulations-Erkennung und den Workflow der IC-Klärungen.
Konsistenz mit dem Konsolidierungs-Agent und Integration in deutsche Konzern-Plattformen
Der Intercompany-Agent ergänzt den Konsolidierungs-, den Budget-Variance- und den Konzernsteuer-Agent: Der Konsolidierungs-Agent übernimmt die Vollkonsolidierungs-Mechanik (Kapitalkonsolidierung §301, Vollkonsolidierung §300, Equity-Methode §312), der Budget-Variance-Agent die Soll-Ist-Analyse mit Driver-Tree-Decomposition, der Konzernsteuer-Agent die Berechnung der latenten Steuern nach HGB §274 und IAS 12. Die Reciprocal-Match-Engine wird vom Konsolidierungs-Agent zur Schuldenkonsolidierung wiederverwendet, die DEMPE-Analyse und die Master-/Local-File-Generierung vom Konzernsteuer-Agent für latente Steuern und DAC6-Meldungen. Über den Decision-Layer-Datenbus werden die Eckwerte mit Reconciliation-Audit-Trail abgeglichen; bei Inkonsistenz eskaliert der Agent an Konzernsteuer-Lead, Group Accounting und Wirtschaftsprüfer. Bei den Konzern-Plattformen ist SAP S/4HANA Group Reporting mit BPC der Standard, Lucanet der DRS-20-Spezialist für den Mittelstand (rund 4.500 Kunden); hinzu kommen OneStream, der BlackLine Intercompany Hub mit dedizierter Reciprocal-Match-Engine, CCH Tagetik mit DAC4-CbCR-Generierung und Workiva mit ESEF-XBRL-Tagging. Für die Verrechnungspreise binden TP Catalyst, TPgenie und Vertex Transfer Pricing die DEMPE- und Comparability-Analyse an. Der Decision Layer dokumentiert jeden Schritt nach IDW PS 261/314/350/951/320 als FISG-konforme Forensik-Evidenz - zugleich Compliance-Nachweis für die 60-Tage-Vorlagepflicht, das CbCR ab 750 Mio Euro, ATAD II und den Fremdvergleichsgrundsatz nach AStG §1.
Micro-Decision-Tabelle
Wer entscheidet bei diesem Agent?
14 Entscheidungsschritte, aufgeteilt nach Decider
Konzern-ERP-Datenintegration und Stammdaten-Mapping je Gesellschaftspaar Welche Konzern-ERP-Systeme (SAP S/4HANA Group Reporting, Lucanet, OneStream, BlackLine Intercompany Hub) liefern die IC-Buchungsdaten, und wie ist das Stammdaten-Mapping zwischen Konzerngesellschaften, Buchungskreisen und IC-Konten? Regelwerk Lieferant
Strukturierter API-Abgleich gegen SAP, Lucanet, OneStream und DATEV mit IC-Konten-Mapping nach SKR 03/04, IFRS-Tagging und Konsolidierungslogik nach HGB §300. Ein GoBD-konformer Audit-Trail zur Datenherkunft mit Hash-Validierung beider IC-Seiten sichert die Prüfungsgrundlage (IDW PS 330, PS 314).
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Anfechtbar durch: Lieferant
Reciprocal-Match AR-IC versus AP-IC pro Gesellschaftspaar Stimmen die IC-Forderungen einer Gesellschaft je Buchungspaar mit den IC-Verbindlichkeiten der Gegengesellschaft überein? Regelwerk WP/BP
Regelbasierter Reciprocal-Match mit Buchungs-Hash-Vergleich, Betrags- und Datums-Toleranz, Belegnummern-Cross-Reference und Kontenrahmen-Mapping. Ein Konzern mit 30 Gesellschaften hat 435 mögliche Paare, typisch 100 bis 150 aktive IC-Beziehungen mit hunderten Transaktionen pro Monat. Grundlage sind HGB §303/§304, IFRS 10 und IDW RS HFA 9.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Anfechtbar durch: WP/BP
Timing-Differences-Identifikation Cross-Period-Buchungen Welche IC-Differenzen sind zeitlich bedingt durch unterschiedliche Buchungszeitpunkte zwischen Schwester-Gesellschaften (Cut-Off-Effekte am Periodenende)? Regelwerk WP/BP
Datumsbasierte Analyse der Buchungszeitpunkte mit 1 bis 3 Tagen Toleranz für Cross-Border-Verzögerungen, dazu Cut-Off-Prüfung zum Periodenende und Folgemonats-Validierung; Cross-Border-Lieferungen laufen typisch 2 bis 5 Tage. Maßgeblich sind das Realisations- und Imparitätsprinzip nach HGB §252 Abs. 1 Nr. 5, IDW RS HFA 9 und die Cut-Off-Risikobewertung nach IDW PS 261.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Anfechtbar durch: WP/BP
FX-Differenzen-Berechnung mit Stichtagskurs versus Durchschnittskurs Wie hoch sind die Währungsdifferenzen zwischen Schwestergesellschaften durch unterschiedliche Umrechnungskurse oder Stichtage? Regelwerk Lieferant
Regelbasierte FX-Umrechnung beider Seiten auf den vereinbarten Kurs (Bilanz-Stichtagskurs, Buchungstageskurs oder Monatsdurchschnitt), mit Auflösung der Hedging-Positionen und EZB-Referenzkursen oder einer Konzern-Kurstabelle. Grundlage sind IAS 21, IFRS 9 (Hedge Accounting), IFRS 7, HGB §256a und IDW RS HFA 9.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Anfechtbar durch: Lieferant
Verrechnungspreis-Plausibilisierung gegen Fremdvergleichsgrundsatz Weicht der gebuchte Verrechnungspreis vom vertraglich vereinbarten ab, und ist die Abweichung mit dem Fremdvergleichsgrundsatz nach AStG §1 und den OECD TPG 2022 vereinbar? KI-Agent WP/BP
ML-gestützte Plausibilitätsprüfung gegen Vertragspreis-Datenbank, Comparability- und DEMPE-Analyse, TNMM-Margenkorridor und CUP-Vergleichsdaten. Das Ergebnis ist ein Indikator, keine Endentscheidung: Konzernsteuer-Lead und Steuerberatung validieren ihn. Grundlage sind AStG §1, das BMF-Schreiben vom 14.07.2021 und die OECD TPG 2022; der Prozess bleibt konform zu Art. 22 DSGVO.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - vollständig dokumentiert, durch Menschen überprüfbar, Einspruch über formalen Prozess.
Anfechtbar durch: WP/BP
Schuldenkonsolidierungs-Eliminierungsbuchungen pro Gesellschaftspaar Wie lauten die Gegenbuchungen für die Schuldenkonsolidierung der IC-Forderungen und IC-Verbindlichkeiten? Regelwerk WP/BP
Regelbasierte Generierung der Eliminierungsbuchungen je Gesellschaftspaar mit Bottom-Up-Aggregation zur Konzern-Eliminierung, Korrektur der Mismatch-Differenzen und Währungsumrechnung auf die Konzernwährung. Grundlage sind HGB §303, IFRS 10, IDW RS HFA 9 und die Wesentlichkeit nach DRS 20.122.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Anfechtbar durch: WP/BP
Aufwands-/Ertrags-Konsolidierungs-Eliminierung Innenumsaetze Welche IC-Aufwendungen und -Erträge werden als Innenumsätze eliminiert, und wie erfolgt die Zwischenergebnis-Eliminierung bei Vorräten und Anlagevermögen? Regelwerk WP/BP
Regelbasierte Eliminierung der Innenumsätze nach HGB §305 und der Zwischenergebnisse nach HGB §304 bei konzerninternen Lieferungen mit Bestand am Bilanzstichtag, inklusive latenter Steuern auf die Eliminierungsdifferenz (HGB §274, IAS 12). Bei assoziierten Unternehmen kommt die Equity-Methode nach HGB §312 hinzu (IDW RS HFA 9).
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Anfechtbar durch: WP/BP
DEMPE-Funktionsanalyse-Validierung bei immateriellen Wirtschaftsgütern Sind die DEMPE-Funktionen (Development, Enhancement, Maintenance, Protection, Exploitation) bei immateriellen Wirtschaftsgütern und Lizenz-Transaktionen korrekt zwischen Konzerngesellschaften zugeordnet? Mensch WP/BP
Strategische Funktions- und Risikoanalyse durch Konzernsteuer-Lead und Steuerberatung. Die DEMPE-Analyse verlangt ein tiefes Verständnis von Wertschöpfung, Lizenz-Architektur und Patent-/Marken-Inhaberschaft. Grundlage sind das BMF-Schreiben vom 14.07.2021 (Kapitel B), die OECD TPG 2022 (Chapter VI) und die BEPS Actions 8-10.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - über Vorgesetzten, Betriebsrat oder formalen Einspruch.
Anfechtbar durch: WP/BP
Cash-Pooling-Transaktionen plus Konzernfinanzierungs-Verzinsung Sind Cash-Pool-Salden, Verzinsung, Konzernumlagen und Konzernfinanzierungen mit fremdüblichem Zinssatz versehen und ATAD-II-konform dokumentiert? Regelwerk WP/BP
Regelbasierte Plausibilisierung der Cash-Pool-Verzinsung gegen EURIBOR-/SOFR-Aufschlag, EZB-Refinanzierungssatz und Konzern-Bonitätsaufschlag. Berücksichtigt werden die Zinsschranke nach KStG §8a (EBITDA-Limit 30 Prozent), die ATAD-II-Hybrid-Mismatch-Regeln, die Mitwirkungspflicht nach AStG §90 Abs. 3 und die AWV-Meldepflicht K3.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Anfechtbar durch: WP/BP
Master-File-Generierung Konzern-Master-File-Pflicht Wie wird das Master-File mit Konzern-Funktions- und Risikoprofil, Wertschöpfungskette, immateriellen Wirtschaftsgütern und Finanzierungsstruktur nach GAufzV erstellt? KI-Agent WP/BP
LLM-gestützte Generierung des Master-File-Narrativs aus Konzern-Organigramm, Wertschöpfungs-Beschreibung, DEMPE-Mapping, Lizenz-Architektur und Finanzierungspolitik. Das Ergebnis ist ein Entwurf, den Konzernsteuer-Lead und Steuerberatung finalisieren. Grundlage sind GAufzV §2, das BMF-Schreiben vom 14.07.2021 und die OECD TPG 2022 (Chapter V); der Prozess bleibt konform zu Art. 22 DSGVO.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - vollständig dokumentiert, durch Menschen überprüfbar, Einspruch über formalen Prozess.
Anfechtbar durch: WP/BP
Local-File-Generierung pro Gesellschaft mit Angemessenheitsdokumentation Wie wird das Local-File je deutsche Konzerngesellschaft mit Beschreibung der Geschäftsbeziehungen, Funktionsanalyse, Methodenwahl und Angemessenheitsdokumentation erstellt? KI-Agent WP/BP
LLM-gestützte Generierung des Local-File aus dem Inventar der Geschäftsbeziehungen, der Funktions- und Risikoanalyse, der Methoden-Begründung (CUP, Cost-Plus, Resale-Price, TNMM, Profit-Split), der Comparability-Analyse und der Anpassungsrechnung. Das Ergebnis ist ein Entwurf, den der lokale Steuer-Lead finalisiert. Grundlage sind GAufzV §3, das BMF-Schreiben vom 14.07.2021 und die 60-Tage-Vorlagepflicht nach §90 Abs. 3 AO.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - vollständig dokumentiert, durch Menschen überprüfbar, Einspruch über formalen Prozess.
Anfechtbar durch: WP/BP
Country-by-Country-Report (DAC4) ans BZSt übergeben Erreicht der Konzern die 750-Mio-Euro-Schwelle für das Country-by-Country-Reporting nach BEPS Action 13 und AO §138a, und wie wird die Disclosure ans BZSt mit Austausch an 100+ Staaten erfüllt? Regelwerk
Regelbasierte Schwellenwert-Prüfung bei 750 Mio Euro Konzernumsatz und Generierung des CbCR mit Land-für-Land-Aufteilung (Umsatz, Gewinn, Steuern, Mitarbeiter), XML-Schema-Validierung und Pflicht-Einreichung ans BZSt binnen 12 Monaten nach Bilanzstichtag. Grundlage sind die EU-Richtlinie 2016/881 und der automatische Informationsaustausch; bei Versäumnis droht ein Strafzuschlag.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.
Forensische IC-Anomalie-Erkennung Last-Minute-Buchungen plus Round-Number-Bias Welche IC-Auffälligkeiten (Last-Minute-Buchungen, Round-Number-Bias, ungewöhnliche Konten-Mappings, dauerhaft offene Differenzen) deuten auf Bilanzmanipulation oder Steuergestaltung hin? KI-Agent WP/BP
ML-gestützte Anomalie-Erkennung mit Benford-Analyse, Round-Number-Bias, Last-Minute-Buchungsmustern, Konten-Mapping-Anomalien und Outlier-Detection. Das Ergebnis ist ein Indikator zur Vorbereitung des FISG-Forensik-Audits, den Konzernsteuer-Lead und Wirtschaftsprüfer validieren. Grundlage sind IDW PS 261 und die DPR-Schwerpunkte 2024-2026 zu Verrechnungspreis-Auffälligkeiten; der Prozess bleibt konform zu Art. 22 DSGVO.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - vollständig dokumentiert, durch Menschen überprüfbar, Einspruch über formalen Prozess.
Anfechtbar durch: WP/BP
Eskalation nicht erklärbarer Differenzen plus Konzern-Eliminierungs-Differenz-Disclosure Welche IC-Differenzen bleiben trotz Reciprocal-Match, Timing-Prüfung, FX-Berechnung und Preis-Plausibilisierung unzuordenbar, und wie wird die Konzern-Eliminierungsdifferenz im Anhang ausgewiesen? Mensch WP/BP
Strategische Klärung durch Konzernsteuer-Lead, Group Accounting und Wirtschaftsprüfer. Nicht erklärbare Differenzen können auf Buchungsfehler, fehlende Belege, strittige Verrechnungspreise oder Bilanzmanipulation hindeuten. Grundlage sind die Anhang-Angaben nach HGB §313/§314, IDW RS HFA 9 und das Lagebericht-Testing nach IDW PS 350.
Entscheidungsakte
Anfechtbar: Ja - über Vorgesetzten, Betriebsrat oder formalen Einspruch.
Anfechtbar durch: WP/BP
Entscheidungsakte und Anfechtbarkeit
Jede Entscheidung, die dieser Agent trifft oder vorbereitet, wird in einer vollständigen Entscheidungsakte dokumentiert. Betroffene (Mitarbeiter, Lieferanten, Prüfer) können jede einzelne Entscheidung einsehen, nachvollziehen und anfechten.
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Prozess analysieren lassenGovernance-Hinweise
AStG §1 Fremdvergleichsgrundsatz und GAufzV-Dokumentationspflicht: Das Außensteuergesetz §1 verlangt den Fremdvergleichsgrundsatz bei grenzüberschreitenden Geschäftsbeziehungen im Konzern - jeder Verrechnungspreis muss dem entsprechen, was unabhängige Dritte unter vergleichbaren Bedingungen vereinbart hätten. Abs. 3 erlaubt einen hypothetischen Fremdvergleich, Abs. 5 definiert Geschäftsbeziehungen weit, Abs. 6 regelt die Funktionsverlagerung mit Transferpaket-Bewertung. Die GAufzV verlangt nach §90 Abs. 3 AO eine zweistufige Dokumentation: ein Master-File mit Funktions- und Risikoprofil, Wertschöpfungskette und Finanzierungsstruktur des Konzerns sowie je deutscher Gesellschaft ein Local-File mit Sachverhalts- und Angemessenheitsdokumentation. Die Vorlage muss binnen 60 Tagen nach Anforderung erfolgen; sonst drohen ein Strafzuschlag bis 10 Prozent des Mehrgewinns (§162 Abs. 4 AO), die AStG-§1-Berichtigung mit Beweislastumkehr und eine mögliche Doppelbesteuerung bei einseitiger Korrektur. Das BMF-Schreiben vom 14.07.2021 regelt die Standardmethoden (CUP, Cost-Plus, Resale-Price, TNMM, Profit-Split) und die DEMPE-Funktionsanalyse bei immateriellen Wirtschaftsgütern. BEPS Action 13 Country-by-Country-Reporting: Ab 750 Mio Euro Konzernumsatz ist der CbCR Pflicht (BEPS Action 13, EU-Richtlinie 2016/881, AO §138a). Der Konzern legt eine Land-für-Land-Aufteilung von Umsatz, Gewinn, Steuern, Mitarbeitern und Vermögen vor, die binnen 12 Monaten nach Bilanzstichtag ans BZSt geht; das BZSt tauscht sie automatisch mit über 100 Staaten aus. Bei Versäumnis drohen Strafzuschläge und eine Außenprüfungs-Eskalation.
Konsolidierungs-Eliminierungen nach HGB §303-305 und IFRS 10: Im Konzernabschluss nach HGB §297 müssen alle IC-Beziehungen vollständig eliminiert werden, in drei Schritten: die Schuldenkonsolidierung nach §303 (Aufrechnung der IC-Forderungen gegen IC-Verbindlichkeiten, Differenzen über GuV oder Eigenkapital), die Zwischenergebnis-Eliminierung nach §304 bei konzerninternen Lieferungen mit Bestand am Bilanzstichtag (inklusive latenter Steuern nach §274 HGB und IAS 12) und die Aufwands-/Ertrags-Konsolidierung nach §305 für die Innenumsätze. Bei IFRS-Konzernen gelten zusätzlich IFRS 10 und IDW RS HFA 9, bei assoziierten Unternehmen die Equity-Methode nach HGB §312. Die Eliminierungsbuchungen sind ein Pflicht-Schwerpunkt jeder Konzernabschlussprüfung (IDW PS 261, PS 314, PS 350, PS 951).
ATAD I/II, DAC6 und DSGVO Art. 22: Die EU-Anti-Tax-Avoidance-Directives ATAD I und II wurden ins deutsche Steuerrecht umgesetzt - mit der Zinsschranke nach KStG §8a (EBITDA-Limit 30 Prozent), Hybrid-Mismatch-Regeln, Wegzugsbesteuerung und der Hinzurechnungsbesteuerung nach AStG §7 ff. bei Niedrigsteuerländern. Cash-Pooling, Konzernumlagen und -finanzierungen müssen ATAD-II-konform und mit fremdüblichem Zinssatz dokumentiert sein. DAC6 verlangt die Meldung grenzüberschreitender Steuergestaltungen ans BZSt, das MLI (BEPS Action 15) hat die Doppelbesteuerungsabkommen um Anti-Treaty-Shopping, Principal-Purpose-Test und das Verständigungsverfahren (MAP) ergänzt. Die ML-Komponenten - Preis-Plausibilisierung, Master-/Local-File-Generierung, Anomalie-Erkennung - liefern ausschließlich Indikatoren; die finalen Bewertungen, die DEMPE-Analyse und die Disclosure-Finalisierung trifft ein Mensch mit dokumentierter Begründung, womit der Prozess konform zu Art. 22 DSGVO bleibt. GoBD-Audit-Trail: Alle IC-Buchungen, Match-Ergebnisse, Timing- und FX-Differenzen, Preis-Plausibilisierungen und Dokument-Versionen werden GoBD-konform dokumentiert (BMF 28.11.2019, IDW PS 330). Die Aufbewahrungsfrist beträgt sechs Jahre nach §147 AO bzw. zehn Jahre nach §257 HGB; bei kapitalmarktorientierten Unternehmen kommen die ESEF-XBRL-Tagging-Pflicht und die DPR-Schwerpunkte 2024-2026 zu latenten Steuern hinzu.
§203 StGB-relevante Daten werden Ende-zu-Ende verschlüsselt und nie im Klartext an KI-Modelle übergeben.
Beitrag zur Verfahrensdokumentation
Für jeden IC-Vorgang dokumentiert der Agent den vollständigen Pfad. Die ERP-Datenintegration protokolliert den API-Abgleich gegen SAP, Lucanet, OneStream, BlackLine und DATEV samt IC-Konten-Mapping und Konsolidierungslogik nach HGB §300. Der Reciprocal-Match arbeitet je Gesellschaftspaar mit Buchungs-Hash-Vergleich, Betrags- und Datums-Toleranz, Belegnummern-Cross-Reference und Kontenrahmen-Mapping (HGB §303, IFRS 10). Die Timing-Difference-Analyse läuft datumsbasiert mit 1 bis 3 Tagen Toleranz und Cut-Off-Prüfung (HGB §252 Abs. 1 Nr. 5), die FX-Differenz-Berechnung über Stichtagskurs-Umrechnung beider Seiten (IAS 21, IFRS 9, HGB §256a).
Die Verrechnungspreis-Plausibilisierung nutzt ML-gestützte Comparability- und DEMPE-Analyse mit TNMM-Margenkorridor und CUP-Daten und wird vom Menschen validiert (AStG §1, BMF-Schreiben vom 14.07.2021). Die Eliminierungen werden regelbasiert je Gesellschaftspaar erzeugt: Schuldenkonsolidierung nach §303 mit Aggregation zur Konzern-Eliminierung sowie die Innenumsatz- und Zwischenergebnis-Eliminierung nach §305/§304 inklusive latenter Steuern. Die DEMPE-Funktionsanalyse trifft das Konzernsteuer-Team, die Cash-Pool-Verzinsung wird gegen EURIBOR-Aufschlag und Bonitätsaufschlag geprüft (Zinsschranke KStG §8a).
Das Master-File und das Local-File werden LLM-gestützt als Entwurf erzeugt und vom Steuer-Team finalisiert (GAufzV §2/§3, 60-Tage-Vorlagepflicht). Das Country-by-Country-Reporting prüft die 750-Mio-Euro-Schwelle, validiert das XML-Schema und bereitet die BZSt-Einreichung vor (AO §138a, DAC4). Die forensische Anomalie-Erkennung (Benford-Analyse, Round-Number-Bias, Last-Minute-Muster) dient der FISG-Audit-Vorbereitung, und die Konzern-Eliminierungsdifferenz wird vom Konzernsteuer-Team, Group Accounting und Wirtschaftsprüfer geklärt und im Anhang nach HGB §313/§314 ausgewiesen.
Bewertung
Voraussetzungen
- Anbindung an das Konzern-ERP (SAP S/4HANA Group Reporting, SAP BPC, Lucanet, OneStream, BlackLine Intercompany Hub) mit IC-Konten-Mapping, Buchungskreis-Hierarchie und konsistenter Konsolidierungskreis-Definition nach HGB §297 und IFRS 10
- Verrechnungspreisvereinbarungen in einer Konzern-Vertragsdatenbank mit DEMPE-Mapping, Lizenz-Architektur, Patent-/Marken-Inhaberschaft sowie Vereinbarungen zu Cash-Pool, Konzernumlagen und -finanzierungen
- Master- und Local-File-Vorlagen nach GAufzV und BMF-Schreiben vom 14.07.2021, ein Workflow für die 60-Tage-Vorlagefrist und das CbCR-XML-Schema für Konzerne über 750 Mio Euro Umsatz
- Definierte Wesentlichkeitsschwellen für IC-Differenzen je Gesellschaftspaar und für die Konzern-Eliminierungsdifferenz, nach IDW PS 261 und DRS 20.116 ff.
- Aktuelle Währungskurse (EZB-Referenzkurse oder Konzern-Kurstabelle), Hedging-Positionen mit IFRS-9-Dokumentation, die Funktionswährung nach IAS 21 und die AWV-Meldepflichten für Cross-Border-Payments
- Bei kapitalmarktorientierten Unternehmen: DPR-Bilanzkontroll-Workflow, das Testing nach IDW PS 261 und PS 350, die Konzern-Methodik nach IDW RS HFA 9 und eine FISG-konforme Forensik-Audit-Vorbereitung
Infrastruktur-Beitrag
Der Intercompany-Agent ist die Konzern-Compliance-Schicht des Decision Layers für alle grenzüberschreitenden Geschäftsbeziehungen. Er bündelt die Hauptbuch-Daten aus SAP, DATEV, Lucanet, OneStream und dem BlackLine Intercompany Hub mit der Konzern-Vertragsdatenbank (Verrechnungspreisvereinbarungen, DEMPE-Mapping) und den Konditionen für Cash-Pool, Konzernumlagen und -finanzierungen. Daraus entsteht ein strukturierter Reciprocal-Match je Gesellschaftspaar samt Eliminierungsbuchungen, jeder Datenpunkt mit GoBD-Audit-Trail. Die Architektur ist zertifizierungsbereit für AStG §1, die GAufzV-Dokumentationspflicht, BEPS Action 13, ATAD II, die Konsolidierungen nach HGB §303-305 sowie IDW PS 261/314/350 und RS HFA 9, und bleibt konform zu Art. 22 DSGVO. Die Reciprocal-Match-Engine nutzen auch der Konsolidierungs-Agent (Vollkonsolidierung), der Konzernsteuer-Agent (latente Steuern nach HGB §274 und IAS 12) und der Forensik-Audit-Agent. Die DEMPE-Funktionsanalyse-Engine wird zum Standard für alle verrechnungspreisrelevanten Agenten. So entsteht über den Decision-Layer-Datenbus eine zentrale Konzernsteuer-Compliance-Plattform für Master- und Local-File, CbCR, DAC6-Meldung und das Verständigungsverfahren.
Was diese Erstbewertung enthält: 9 Slides für Ihr Führungsteam
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- 1
Titelfolie - Prozessname, Entscheidungspunkte, Automatisierungspotenzial
- 2
Executive Summary - FTE-Freisetzung, Kosten pro Vorgang vorher/nachher, Break-Even-Datum, Kosten des Wartens
- 3
Ausgangslage - Transaktionsvolumen, Fehlerkosten, Wachstumsszenario mit FTE-Vergleich
- 4
Lösungsarchitektur - Mensch - Regelwerk - KI-Agent mit konkreten Entscheidungspunkten
- 5
Governance - EU AI Act, GoBD/HGB, Audit Trail - mit Ampelstatus
- 6
Risikoanalyse - 5 Risiken mit Eintrittswahrscheinlichkeit, Auswirkung und Gegenmaßnahme
- 7
Roadmap - 3-Phasen-Plan mit konkreten Kalenderdaten und Go/No-Go
- 8
Business Case - 3-Szenarien-Vergleich (Nichtstun/Neueinstellung/Automatisierung) plus 3×3-Sensitivitätsmatrix
- 9
Diskussionsvorschlag - Konkrete nächste Schritte mit Zeitplan und Verantwortlichkeiten
Enthält: 3-Szenarien-Vergleich
Nichtstun vs. Neueinstellung vs. Automatisierung - mit Ihrem Gehaltsniveau, Ihrer Fehlerquote und Ihrem Wachstumsplan. Die eine Slide, die Ihr CFO als erstes sehen will.
Berechnungsmethodik anzeigen
Stundensatz: Jahresgehalt (Ihre Eingabe) × 1,3 AG-Anteil ÷ 1.720 Jahresarbeitsstunden
Einsparung: Vorgänge × 12 × Automatisierungsrate × Minuten/Vorgang × Stundensatz × Economic Factor
Qualitäts-ROI: Fehlerreduktion × Vorgänge × 12 × EUR 260/Fehler (APQC Open Standards Benchmarking)
FTE: Eingesparte Stunden ÷ 1.720 Jahresarbeitsstunden
Break-Even: Benchmark-Investition ÷ monatliche Gesamteinsparung (Effizienz + Qualität)
Neueinstellung: Jahresgehalt × 1,3 + EUR 12.000 Recruiting pro FTE
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Intercompany-Agent
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In 2 Minuten eine fundierte Erstbewertung - mit Ihren Zahlen, Ihrem Risikoprofil und Branchenbenchmarks. Kein Anbieter-Logo, kein Vendor-Pitch.
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Häufige Fragen
Wie unterscheidet sich der Intercompany-Agent vom Konsolidierungs-Agent und welche Aufgabentrennung gilt zwischen IC-Abstimmung und Konzern-Vollkonsolidierung?
Wie funktioniert der Reciprocal-Match-Algorithmus bei IC-Forderungen und IC-Verbindlichkeiten und welche Toleranzen gelten für Cross-Border-Buchungen?
Welche Verrechnungspreis-Methoden werden unterstuetzt und wie wird die DEMPE-Funktionsanalyse bei immateriellen Wirtschaftsgütern durchgefuehrt?
Wie wird das Country-by-Country-Reporting nach BEPS Action 13, DAC4 und AO §138a generiert, und wann besteht Pflicht?
Welche Integration mit SAP S/4HANA Group Reporting, BPC, Lucanet, OneStream, BlackLine Intercompany Hub und Workiva bietet der Agent?
Wie werden Cash-Pooling, Konzernumlagen und Konzernfinanzierungen ATAD-II-konform dokumentiert, und welche Mitwirkungspflichten nach AStG §90 Abs. 3 gelten?
Wie werden die FISG-Forensik-Audit-Vorbereitung und die DPR-Prüfungsschwerpunkte 2024-2026 bei Verrechnungspreis-Auffälligkeiten umgesetzt?
Was passiert als Nächstes?
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Erstgespräch
Wir analysieren Ihren Prozess und identifizieren den optimalen Startpunkt.
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