Document Agents
Verstehen Dokumente mit echtem Sprachverständnis. Erkennung von Typ, Inhalt und Kontext – keine Template-Erkennung. Jede Extraktion über den Decision Layer geprüft.
Document Agents im DetailIn Ihrer Infrastruktur. Unter Ihrer Kontrolle.
Im Korridor zwischen Untertürkheim, Zuffenhausen und Sindelfingen sitzen Mercedes-Benz und Porsche mit ihren Stammwerken. In Gerlingen residiert Bosch als grösster Automotive-Zulieferer der Welt. Daimler Truck steuert von Leinfelden-Echterdingen aus die globale Lkw-Sparte. Hinzu kommen Dürr in Bietigheim, Trumpf in Ditzingen, Festo in Esslingen, Stihl in Waiblingen, Mahle und Kärcher - die Liste der Hidden Champions reicht weit über die Stadtgrenze hinaus. Der Standort definiert sich nicht über die OEM allein, sondern über die Kette aus Hersteller, Tier-1-Zulieferer und spezialisierten Mittelständlern. Wer hier eine AI-Komponente einführt, muss sie in mehreren Ebenen einer ASPICE- und ISO-26262-Lieferkette gleichzeitig dokumentieren - der Mercedes-Lieferantenstandard zwingt jeden Zulieferer zu denselben Audit-fähigen Modellnachweisen. Diese Verzahnung macht den Stuttgarter Markt zu einer der härtesten Compliance-Umgebungen Europas: Jeder Zulieferer wird automatisch durch die Anforderungen seines OEM in eine strenge Modellgovernance gezwungen, ob er will oder nicht.
Die erste Hürde ist die Automotive-Type-Approval. Das KBA in Flensburg vergibt Genehmigungen, aber die fachlichen Standards setzt UN/ECE in Genf - allen voran UN R155 zu Cybersecurity Management und UN R156 zu Software Updates. Wer eine AI-Komponente in einem Fahrzeug oder einem Produktionsprozess einsetzt, der die Software des Fahrzeugs beeinflusst, braucht einen lückenlosen Nachweis aus Modellgovernance, Trainingsdaten-Provenienz und reproduzierbaren Bauständen. Die zweite Hürde ist der Cyber Resilience Act für die Industrieausrüstung der Hidden Champions - Trumpf, Dürr, Festo und Stihl liefern Maschinen mit digitalen Komponenten in regulierte Märkte und müssen Schwachstellenmanagement und Modell-Updates nachweisen. Die dritte Hürde ist die starke Mitbestimmung in den IG-Metall-geprägten Werken: Eine AI-Anwendung mit Personenbezug oder Leistungserfassung passiert die Betriebsräte bei Mercedes, Bosch oder Porsche nur dann, wenn der Decision Layer die menschliche Letztentscheidung architektonisch erzwingt. Mehr zum regulatorischen Rahmen unter Governance EU AI Act.
Bei Bosch und vergleichbaren Tier-1-Zulieferern sehen wir Qualitätsdaten-Agenten, die Fertigungs- und Prüfdaten aus mehreren Werken konsolidieren und Auffälligkeiten an einen Quality-Engineer eskalieren - mit nachvollziehbarer Bewertung und Verweis auf die zugrundeliegenden Messdaten. Bei Daimler Truck hilft ein Compliance-Agent in der Flotten-Dokumentation, etwa bei der Vorbereitung von Marktzulassungsunterlagen für unterschiedliche Jurisdiktionen. Im Porsche Financial Services-Umfeld unterstützen Agenten bei der Vorbereitung von Bonitätsentscheidungen für Leasingkunden - der Sachbearbeiter entscheidet, der Agent reichert mit Unterlagen, Konsumkredit-Historie und Plausibilitätschecks an. Bei Dürr, Festo und Trumpf sehen wir Service-Ticket-Agenten, die eingehende Kundentickets klassifizieren, mit Maschinendaten anreichern und an Service-Techniker mit Vorschlag übergeben. Mahle und Mahle Behr arbeiten an HR-Document-Agenten für die Bewerber-Vorqualifikation - mit klarem Audit Trail, weil das Bewerbungs-Recruiting unter dem AGG und nach EU AI Act in der Hochrisiko-Klassifikation steht. Bei Stihl und Kärcher als familiengeführten Mittelständlern sehen wir Document-Agenten in Beschaffung und Vertragsanalyse, weil die Konzernrevision dieser Häuser eine schlanke, aber lückenlose Audit-Logik erwartet. Die Konzernzentrale von Mercedes-Benz in Untertürkheim arbeitet im Tagesgeschäft mit einem strikten ASPICE-Workflow, in dem AI-Komponenten nur dann in produktive Ketten eingebracht werden, wenn ihre Modell-Provenienz und ihr Trainingsdatensatz dokumentiert und versioniert sind.
Gosign hat keinen Standort in Stuttgart - die Vor-Ort-Begleitung läuft remote von Hamburg und Berlin aus. Der Vorteil: Wir sind über die ICE-Direktverbindung in unter sechs Stunden in Untertürkheim, ein Direktflug Hamburg-Stuttgart benötigt rund eine Stunde plus An- und Abreise. Konkret: Discovery-Workshops mit Engineering, Compliance und Betriebsrat machen wir als zwei- bis dreitägige Vor-Ort-Blöcke. Die Engineering-Phase ist remote organisiert mit zwei festen Wochenslots im Kundenkalender und definierten Vor-Ort-Tagen für Architektur-Reviews und kritische Stakeholder-Termine. Modellvalidierung mit der internen Revision, ASPICE-Audit-Vorbereitung und Mitbestimmungsverhandlungen passieren ausnahmslos vor Ort. Der schwäbische Markt akzeptiert Remote-Arbeit pragmatisch, wenn die Liefertreue stimmt, die Vor-Ort-Frequenz an den richtigen Schlüsselterminen vorhanden ist und die Modellvalidierung dokumentiert nachvollziehbar bleibt. Cluster wie ARENA2036 als Forschungscampus für die Mobilität der Zukunft auf dem Universitätsgelände Stuttgart und das Cyber Valley Tübingen-Stuttgart als grösstes europäisches ML-Forschungszentrum nutzen wir für technische Diskussionen, Auditor-Trainings und für den Kontakt zu universitären Modellvalidierungs-Experten.
Wer in einem Stuttgarter OEM- oder Tier-1-Umfeld einen AI Agent in Produktion bringt, hat ihn gleichzeitig gegen ASPICE, ISO 26262, Cyber Resilience Act, einen IG-Metall-erfahrenen Betriebsrat und die interne Revision verteidigt. Die gleiche Architektur passt anschliessend in jede andere produktionsorientierte Branche in Europa, weil die Stuttgarter Lieferketten-Disziplin den höchsten europäischen Standard für Modell-Provenienz und Audit Trail definiert. Hinzu kommt der ML- und Engineering-Talentpool um die Universität Stuttgart mit ihrem starken Maschinenbau- und Informatik-Profil, das KIT in Karlsruhe als grösste deutsche technische Universität, die Hochschule Esslingen mit ihrer Automotive-Spezialisierung und die Tübinger ML-Cluster mit dem Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme. Der Mittelstand in Baden-Württemberg ist gleichzeitig ein Markt für skalierte AI-Architektur - die rund 1.500 Hidden Champions im Bundesland zeigen, dass es nicht nur die DAX-Konzerne sind, die AI als Produktionsfaktor brauchen. Wer in 4-6 Wochen einen ersten Agent bei einem Tier-1-Zulieferer in Produktion bringt, hat damit ein Referenz-Setup, das der Markt versteht. Mehr zum Vorgehen unter AI Agents Leistungen.
Nicht an der Technologie – sondern an fehlender Governance. Ohne klare Regeln, wer welche Entscheidung trifft, bleibt jeder AI Agent ein Pilotprojekt.
Deshalb bauen wir jeden Agent ausschließlich mit Decision Layer. Er zerlegt jeden Geschäftsprozess in einzelne Entscheidungsschritte und definiert für jeden Schritt: Mensch, Regelwerk oder KI. Kein Agent geht ohne diese Schicht in Produktion.
Verstehen Dokumente mit echtem Sprachverständnis. Erkennung von Typ, Inhalt und Kontext – keine Template-Erkennung. Jede Extraktion über den Decision Layer geprüft.
Document Agents im DetailSteuern Geschäftsprozesse systemübergreifend. Mehrere Systeme, mehrere Entscheidungspunkte, ein Agent. Jeder Schritt im Audit Trail.
HR AI AgentsBeantworten Fragen aus dem Unternehmenswissen – mit Quellenangabe, Regelversion und Gültigkeitsdatum. Ohne verifizierte Quelle keine Antwort.
Knowledge Agents im DetailAuditierbar. Betriebsratsfähig. EU AI Act compliant.
Human-in-the-Loop architektonisch erzwungen – nicht optional
Vollständiger Audit Trail für jede Agenten-Entscheidung
DSGVO-konform by design – alle Daten auf Ihrer Infrastruktur
Betriebsratskompatibel – Betriebsvereinbarungen als Constraints im Decision Layer
EU AI Act compliant by design – Transparenz, Erklärbarkeit, menschliche Aufsicht
Modell-agnostisch – kein Vendor Lock-in, eigener Quellcode
1 Woche
Prozessanalyse, Regelwerke verstehen, Use Cases priorisieren.
3–4 Wochen
Produktiver PoC. Ein Agent, ein Prozess, live in Ihrer Infrastruktur.
Kontinuierlich
Mehr Agenten, mehr Prozesse. Gleiche Governance, gleiche Auditierbarkeit.
Nach 12–18 Monaten betreiben Sie Ihre Agenten eigenständig. Quellcode, Prompts und Regelwerke gehören Ihnen.
Analysen und Einordnungen zu Enterprise AI, Governance und Agent Architecture.
KI-Projekte scheitern nicht an Technologie, sondern an fehlenden Spielregeln. Warum das Operating Model wichtiger ist als das Sprachmodell.
EU AI Act klassifiziert HR-Prozesse als Hochrisiko. Bias-Monitoring, Human Oversight, Transparenz sind Pflicht. Was jetzt zu tun ist.
Agent Governance ist kein IT-Thema. HR entscheidet über Regelwerke, Bias-Definition und Eskalationsschwellen. Der CHRO muss führen.
„Auch als globaler Marktführer will man sich weiterentwickeln. Es ist beruhigend, die technologische Kompetenz und Infrastruktur-Erfahrung von Gosign an unserer Seite zu haben.“
Head of Innovation, Sony Music Entertainment
„Bei Gosign geht es nicht nur um Geschwindigkeit. Es geht darum, wie viel substanzielle Arbeit in dieser Zeit passiert.“
Head of Customer Service & Technical Support, Libri GmbH
Document Agents für Eingangsrechnungen, Lieferscheine und Verträge. Workflow Agents für Beschaffung, Onboarding und Qualitätsmanagement. Knowledge Agents für technische Dokumentation, Normen und Betriebsvereinbarungen.
Ja. Unsere Architektur skaliert ab ca. 200 Mitarbeitern. Der Einstieg ist immer gleich: ein Prozess, ein Agent, produktiv in 4-6 Wochen.
Von unserem Hamburger Hauptsitz mit persönlicher Projektleitung. Vor-Ort-Termine in Stuttgart innerhalb eines Tages. Discovery-Workshops bei Ihnen oder in Hamburg.
Ja. Decision Layer mit Human-in-the-Loop erzwingt architektonisch die menschliche Prüfung bei mitbestimmungspflichtigen Entscheidungen nach § 87 BetrVG.
Sprechen Sie mit uns über einen konkreten Use Case in Ihrem Unternehmen.
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