Document Agents
Verstehen Dokumente mit echtem Sprachverständnis. Erkennung von Typ, Inhalt und Kontext – keine Template-Erkennung. Jede Extraktion über den Decision Layer geprüft.
Document Agents im DetailIn Ihrer Infrastruktur. Unter Ihrer Kontrolle.
Die Schweiz ist nicht in der EU. Wer Zürich als Markt versteht, beginnt mit dieser Tatsache: Der EU AI Act gilt hier nicht direkt, die DSGVO ist nicht das massgebliche Datenschutzrecht, und die BaFin hat keine Zuständigkeit. Stattdessen gilt das nFADP, das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz seit September 2023, und die FINMA als eidgenössische Finanzmarktaufsicht. Im Paradeplatz-Quartier sitzen UBS - nach der Übernahme der Credit Suisse 2023 die mit Abstand grösste Schweizer Bank - sowie Zurich Insurance Group und Swiss Re als zwei der weltweit grössten Rückversicherer. ABB hat Konzernzentrale in Oerlikon, Sika in Baar, Holcim in Jona. Google betreibt in Zürich eines seiner grössten Engineering Center ausserhalb der USA. Diese Mischung erzeugt einen AI-Markt mit hoher technischer Reife und einem regulatorischen Rahmen, der pragmatischer und sektor-spezifischer aufgebaut ist als die EU-Regulierung.
Die erste Hürde ist die FINMA als Finanzaufsicht. Sie hat 2024 ihre Erwartungen an Governance von AI-Modellen in Banken und Versicherungen in einem eigenen Aufsichtspapier konkretisiert - mit klaren Anforderungen an Modellrisiko, Erklärbarkeit und Auditierbarkeit. UBS, Zurich Insurance, Swiss Re und die hier ansässigen Privatbanken müssen jede AI-Komponente in Risikomanagement, Underwriting oder Wealth Management gegen diese FINMA-Erwartungen validieren. Die zweite Hürde ist der EDÖB als eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter und das nFADP - das neue Datenschutzgesetz seit 2023. Es ist mit der DSGVO im Wesentlichen kompatibel, hat aber eigene Pflichten zu Privacy by Design, Profiling und automatisierten Entscheidungen, die gesondert nachgewiesen werden müssen. Die dritte Hürde ist der Schweizer AI-Regulierungsdiskurs selbst: Der Bundesrat hat 2024 entschieden, dass die Schweiz keinen eigenen umfassenden AI Act schaffen wird, sondern sektor-spezifisch reguliert - was bedeutet, dass FINMA, Swissmedic und das BAKOM jeweils eigene Anforderungen an AI in ihren Domänen formulieren. Wer in Zürich plant, muss die jeweilige Sektor-Aufsicht im Detail kennen. Mehr Hintergrund unter Governance EU AI Act - die EU-Logik bleibt für Schweizer Unternehmen mit EU-Geschäft ein zweiter Compliance-Vektor.
Bei UBS und im weiteren Schweizer Banking-Umfeld sehen wir Wealth-Management-Reporting-Agenten, die strukturierte Kundenkommunikation und Performance-Reports vorbereiten - der Kundenberater entscheidet, der Agent strukturiert. Bei Zurich Insurance unterstützen Agenten die Schadenregulierung in der Sach- und Lebensversicherung, mit klarer Anreicherung der Schadensmeldung um Vertragsdaten, Sachverständigen-Gutachten und Plausibilitäts-Checks - die Letztentscheidung trifft ein Sachbearbeiter mit Versicherungs-Hintergrund. Bei Swiss Re geht es um Rückversicherungs-Modellierung und Cat-Modelling, in denen Underwriter die Ergebnisse als Vorschlag erhalten und die endgültige Akzeptanz verantworten. ABB arbeitet an Industrial-Control-System-Use-Cases, in denen Industrie-Operator die Letztentscheidung treffen. Google Zurich nutzt eigene Engineering-Tooling und ist als Markt für externe Agent-Architektur weniger relevant - aber das technische Talent-Umfeld in Zürich ist davon stark geprägt. Bei Sika und Holcim sehen wir Document-Agenten für Vertragsanalyse und Sicherheitsdatenblätter im Bauchemie-Umfeld. In allen Cases hält der Decision Layer die Begründungskette als Audit Trail vor - in einer Form, die sowohl FINMA-Anforderungen als auch nFADP-Pflichten gleichzeitig erfüllt.
Gosign hat keine Schweizer Niederlassung. Der Schweizer Markt akzeptiert deutsche Dienstleister ohne lokale Tochter, solange die Datenhaltung, das Engineering und die Vertragsstruktur klar geregelt sind. Konkret heisst das: Wir arbeiten als deutsche GmbH mit Sitz in Hamburg, die Vertragsstruktur folgt Schweizer Recht oder einem dualen Modell, die Datenhaltung erfolgt entweder auf Schweizer Cloud-Infrastruktur (Swisscom, Exoscale) oder in einem nach nFADP-Standards betriebenen EU-Setup mit den entsprechenden Schutzmassnahmen. Discovery-Workshops machen wir vor Ort in Zürich - der Direktflug Hamburg-Zürich braucht eine Stunde Flugzeit, der ICE über Basel ist eine sinnvolle Alternative. In der Engineering-Phase arbeiten wir remote mit zweiwöchentlichen Vor-Ort-Tagen und Schwerpunkt auf den FINMA-relevanten Validierungsterminen. Wichtig ist die explizite Trennung zwischen den Regelsätzen für Schweizer Daten und den Regelsätzen für EU-Daten - der Decision Layer trägt beide Logiken parallel, weil viele Schweizer Konzerne EU-Geschäft haben und beide Regime gleichzeitig erfüllen müssen. Cluster wie das ETH AI Center, der Impact Hub Zürich und die Zurich Insurance Innovation nutzen wir für technischen Austausch.
Die Schweiz hat einen strukturellen Vorteil, den die EU-Märkte nicht haben: Die Regulierung ist sektor-spezifisch, pragmatisch und in der Regel weniger formalistisch als der EU AI Act. Wer in Zürich einen ersten AI Agent in einem regulierten Umfeld produktiv stellt, hat ihn gegen die FINMA-Erwartungen, gegen das nFADP und gegen den schweizerischen Anspruch an technische Sauberkeit verteidigt. Diese Architektur ist anschliessend für eine Skalierung in den EU-Raum vorbereitet, weil die zugrundeliegende Modellgovernance bereits den höchsten Standard erfüllt. Hinzu kommt das technische Umfeld: Die ETH Zürich ist eine der weltweit führenden ML-Forschungseinrichtungen, das ETH AI Center bündelt rund 100 Forschungsgruppen, und Google Zurich, IBM Research Zurich sowie das CERN-Umfeld in der Westschweiz machen den Markt zu einem der reifsten technischen Standorte Europas. Wer in 4-6 Wochen einen ersten AI Agent in einem Schweizer Konzern produktiv hat, baut auf einem Markt auf, der pragmatische Architektur belohnt und unnötige Bürokratie vermeidet. Mehr zum Vorgehen unter AI Agents Leistungen.
Nicht an der Technologie – sondern an fehlender Governance. Ohne klare Regeln, wer welche Entscheidung trifft, bleibt jeder AI Agent ein Pilotprojekt.
Deshalb bauen wir jeden Agent ausschließlich mit Decision Layer. Er zerlegt jeden Geschäftsprozess in einzelne Entscheidungsschritte und definiert für jeden Schritt: Mensch, Regelwerk oder KI. Kein Agent geht ohne diese Schicht in Produktion.
Verstehen Dokumente mit echtem Sprachverständnis. Erkennung von Typ, Inhalt und Kontext – keine Template-Erkennung. Jede Extraktion über den Decision Layer geprüft.
Document Agents im DetailSteuern Geschäftsprozesse systemübergreifend. Mehrere Systeme, mehrere Entscheidungspunkte, ein Agent. Jeder Schritt im Audit Trail.
HR AI AgentsBeantworten Fragen aus dem Unternehmenswissen – mit Quellenangabe, Regelversion und Gültigkeitsdatum. Ohne verifizierte Quelle keine Antwort.
Knowledge Agents im DetailAuditierbar. Betriebsratsfähig. EU AI Act compliant.
Human-in-the-Loop architektonisch erzwungen – nicht optional
Vollständiger Audit Trail für jede Agenten-Entscheidung
DSGVO-konform by design – alle Daten auf Ihrer Infrastruktur
Betriebsratskompatibel – Betriebsvereinbarungen als Constraints im Decision Layer
EU AI Act compliant by design – Transparenz, Erklärbarkeit, menschliche Aufsicht
Modell-agnostisch – kein Vendor Lock-in, eigener Quellcode
1 Woche
Prozessanalyse, Regelwerke verstehen, Use Cases priorisieren.
3–4 Wochen
Produktiver PoC. Ein Agent, ein Prozess, live in Ihrer Infrastruktur.
Kontinuierlich
Mehr Agenten, mehr Prozesse. Gleiche Governance, gleiche Auditierbarkeit.
Nach 12–18 Monaten betreiben Sie Ihre Agenten eigenständig. Quellcode, Prompts und Regelwerke gehören Ihnen.
Analysen und Einordnungen zu Enterprise AI, Governance und Agent Architecture.
KI-Projekte scheitern nicht an Technologie, sondern an fehlenden Spielregeln. Warum das Operating Model wichtiger ist als das Sprachmodell.
EU AI Act klassifiziert HR-Prozesse als Hochrisiko. Bias-Monitoring, Human Oversight, Transparenz sind Pflicht. Was jetzt zu tun ist.
Agent Governance ist kein IT-Thema. HR entscheidet über Regelwerke, Bias-Definition und Eskalationsschwellen. Der CHRO muss führen.
„Auch als globaler Marktführer will man sich weiterentwickeln. Es ist beruhigend, die technologische Kompetenz und Infrastruktur-Erfahrung von Gosign an unserer Seite zu haben.“
Head of Innovation, Sony Music Entertainment
„Bei Gosign geht es nicht nur um Geschwindigkeit. Es geht darum, wie viel substanzielle Arbeit in dieser Zeit passiert.“
Head of Customer Service & Technical Support, Libri GmbH
Der Decision Layer unterstützt das Schweizer DSG (nDSG) und die EU-DSGVO gleichzeitig über jurisdiktionsspezifische Regelsätze. Audit Trails erfüllen sowohl FINMA- als auch EU-Regulierungsanforderungen.
Wir betreuen Zürcher Projekte von Hamburg aus - Direktflugverbindung. Vor-Ort-Verfügbarkeit für Workshops und wichtige Meetings.
4-6 Wochen. Discovery: 1 Woche. Build: 3-4 Wochen. Auf Ihrer Infrastruktur.
Ja. Cert-Ready by Design mit vollständigen Audit Trails, automatischer Evidenzgenerierung und Zugang zum Auditor-Portal erfüllt die FINMA-Anforderungen an KI-Transparenz und Nachvollziehbarkeit.
Sprechen Sie mit uns über einen konkreten Use Case in Ihrem Unternehmen.
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