Document Agents
Verstehen Dokumente mit echtem Sprachverständnis. Erkennung von Typ, Inhalt und Kontext – keine Template-Erkennung. Jede Extraktion über den Decision Layer geprüft.
Document Agents im DetailIn Ihrer Infrastruktur. Unter Ihrer Kontrolle.
Im Korridor zwischen Königsallee, Oberkassel und der Düsseldorfer Messe konzentrieren sich Henkel, Vodafone Deutschland mit Konzernsitz, E.ON, Metro AG und Uniper - dazu Ergo Versicherung als Teil der Munich-Re-Gruppe, Rheinmetall als Defence-Konzern, L’Oréal Deutschland und Trivago als grösstes Düsseldorfer Tech-Unternehmen. Hinzu kommt das gesamte Rheinland mit Bayer und LANXESS in Leverkusen, Henkel-Tochterstandorten in Düsseldorf-Holthausen und einem dichten Mittelstand zwischen Krefeld, Wuppertal und Duisburg. Diese Konzentration erzeugt einen spezifischen Architekturbedarf: Die meisten dieser Konzerne betreiben Shared Service Center für Finance, HR und IT, die Prozesse über zehn bis hundert Gesellschaften gleichzeitig orchestrieren - mit jeweils unterschiedlichen Jurisdiktionen, Tarifverträgen und Steuerregimen. Eine AI-Architektur, die hier funktioniert, muss mehrmandantenfähig sein und Governance-Regeln pro Entität tragen.
Die erste Hürde ist die NRW-spezifische Energieregulierung - die BNetzA mit Sitz in Bonn ist die zentrale Aufsicht für Strom- und Gasnetze, und die meisten grossen Energieversorger Deutschlands haben Marktoperationen in Düsseldorf oder Essen. E.ON, Uniper und ihre Vertriebsgesellschaften arbeiten im Tagesgeschäft mit den BNetzA-Datenformaten und den BDEW-Spezifikationen. Eine AI-Komponente in Lastprognose, Bilanzkreismanagement oder Kundenakquise muss diese Datenformate kennen und nachvollziehbar verwenden. Die zweite Hürde ist die starke Mitbestimmung bei den NRW-Konzernen mit IG-Metall-, IGBCE- oder ver.di-erfahrenen Betriebsräten und Konzernbetriebsräten - eine Shared-Service-AI muss den Decision Layer architektonisch so bauen, dass mitbestimmungspflichtige Entscheidungen zwingend einem qualifizierten Mitarbeiter vorgelegt werden, und die Betriebsvereinbarungen müssen von Anfang an mitgedacht werden. Die dritte Hürde ist das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und die EU-Lieferketten-Richtlinie CSDDD - Henkel, L’Oréal, Metro und Rheinmetall müssen für ihre globalen Lieferketten Risiken dokumentieren und das BAFA-Reporting vorbereiten. Mehr Hintergrund unter Governance EU AI Act.
Bei Henkel und vergleichbaren Konsumgüterkonzernen sehen wir Lieferketten-Compliance-Agenten, die eingehende Lieferantenunterlagen strukturiert verarbeiten und Risikohinweise an einen Sustainability-Manager eskalieren - mit vollständigem Audit Trail für das BAFA-Reporting nach Lieferkettengesetz. Bei E.ON und im weiteren Energieumfeld geht es um Smart-Meter-Rollout-Begleitung und um die strukturierte Bearbeitung von Netzanschlussanträgen, bei der Sachbearbeiter die Letztentscheidung treffen. Metro AG arbeitet an Sortimentssteuerungs- und Warenverteilungs-Use-Cases, in denen ein Agent regionale Kundendaten und Saisonalität bewertet und einen Vorschlag an den Category Manager gibt. Bei Ergo und vergleichbaren Versicherern unterstützen Agenten die Vertragsprüfung in der Lebensversicherung und bei der Prüfung von Schadenshäufungen. Bei Vodafone Deutschland sehen wir Customer-Service-Agenten, die Kundenanliegen strukturieren, Rückrufe priorisieren und für regulierte Beschwerdefälle nach BNetzA-Vorgaben den vollständigen Vorgang an einen Sachbearbeiter mit Beschwerdemanagement-Verantwortung übergeben. Bei L’Oréal Deutschland und ähnlichen Konsumgüterherstellern unterstützen Document-Agenten bei der Inhaltsstoff-Compliance und der EU-Kosmetikverordnung. Bei Trivago und im Düsseldorfer Tech-Umfeld sehen wir agentische Unterstützung im Kundenservice und in der Content-Moderation, die unter Digital Services Act fällt - mit klarer Eskalation an menschliche Moderatoren bei sensiblen Fällen. Bei Rheinmetall im Defence-Umfeld sehen wir Document-Agenten in der Vertragsanalyse und im Lieferantenscreening, die wegen der Exportkontrolle besondere Audit-Anforderungen erfüllen müssen. In allen Cases entscheidet die qualifizierte Fachperson, der Agent dokumentiert und der Decision Layer hält die Begründung als Audit Trail.
Gosign hat keinen Standort in Düsseldorf - die Vor-Ort-Begleitung erfolgt aus Hamburg und dem Berliner Office. Die ICE-Direktverbindung Hamburg-Düsseldorf braucht knapp vier Stunden, ein Direktflug ist deutlich schneller. Konkret organisieren wir die Zusammenarbeit so: Kick-off und Discovery-Workshops finden vor Ort in Düsseldorf statt, meistens als zweitägiger Block mit Engineering-, Compliance- und Betriebsrats-Teilen. In der Build-Phase kombinieren wir remote-Engineering mit zweiwöchentlichen Vor-Ort-Tagen für Architektur-Reviews, Modellvalidierung und Stakeholder-Updates. Wenn ein Konzern Shared Services über mehrere NRW-Standorte betreibt, fahren wir die wichtigen Workshops vor Ort an den jeweiligen Niederlassungen - Düsseldorf-Holthausen für Henkel, Essen für E.ON, Leverkusen für LANXESS oder Bayer. Diese verteilte Vor-Ort-Logik ist eine Eigenheit des rheinischen Marktes, weil Konzernzentralen in NRW oft physisch verteilt sind und Stakeholder-Termine entsprechend organisiert werden müssen. Die Erfahrung aus dem rheinischen Markt zeigt: Pragmatismus zählt mehr als Präsenz, solange die Vor-Ort-Frequenz an den entscheidenden Stakeholder-Terminen stimmt. Cluster wie NRW.Energy4Climate in Düsseldorf nutzen wir für Networking und technische Diskussionen.
Wer einen AI Agent in einem Düsseldorfer Shared Service Center in Produktion bringt, hat ihn gegen mindestens drei Jurisdiktionen, mehrere Tarifverträge und einen erfahrenen Konzernbetriebsrat verteidigt - eine Architektur, die das schafft, ist anschliessend in jeder anderen multi-entity-Konstellation in Europa skalierbar. Hinzu kommt die NRW-spezifische Förderlandschaft: Das Land NRW unterstützt KI-Projekte über mehrere Innovationsprogramme, und die Discovery-Phase identifiziert in der Regel mindestens eine geeignete Förderlinie. Cluster wie der Digital Hub Düsseldorf-Rheinland und das Life Science-Netzwerk im Rheinland bieten technischen Austausch und Co-Innovation-Partner. Hinzu kommen die Hochschulen Düsseldorf und die nahegelegenen Universitäten Köln, Bonn, Aachen mit ihren ML-Engineering-Programmen, sowie das Forschungszentrum Jülich als Anker für High-Performance-Computing. Wer in 4-6 Wochen einen ersten Workflow Agent in einem NRW-Shared-Service produktiv hat, baut auf einer Architektur auf, die multi-mandantenfähig und Governance by Design ist. Mehr zum Vorgehen unter AI Agents Leistungen.
Nicht an der Technologie – sondern an fehlender Governance. Ohne klare Regeln, wer welche Entscheidung trifft, bleibt jeder AI Agent ein Pilotprojekt.
Deshalb bauen wir jeden Agent ausschließlich mit Decision Layer. Er zerlegt jeden Geschäftsprozess in einzelne Entscheidungsschritte und definiert für jeden Schritt: Mensch, Regelwerk oder KI. Kein Agent geht ohne diese Schicht in Produktion.
Verstehen Dokumente mit echtem Sprachverständnis. Erkennung von Typ, Inhalt und Kontext – keine Template-Erkennung. Jede Extraktion über den Decision Layer geprüft.
Document Agents im DetailSteuern Geschäftsprozesse systemübergreifend. Mehrere Systeme, mehrere Entscheidungspunkte, ein Agent. Jeder Schritt im Audit Trail.
HR AI AgentsBeantworten Fragen aus dem Unternehmenswissen – mit Quellenangabe, Regelversion und Gültigkeitsdatum. Ohne verifizierte Quelle keine Antwort.
Knowledge Agents im DetailAuditierbar. Betriebsratsfähig. EU AI Act compliant.
Human-in-the-Loop architektonisch erzwungen – nicht optional
Vollständiger Audit Trail für jede Agenten-Entscheidung
DSGVO-konform by design – alle Daten auf Ihrer Infrastruktur
Betriebsratskompatibel – Betriebsvereinbarungen als Constraints im Decision Layer
EU AI Act compliant by design – Transparenz, Erklärbarkeit, menschliche Aufsicht
Modell-agnostisch – kein Vendor Lock-in, eigener Quellcode
1 Woche
Prozessanalyse, Regelwerke verstehen, Use Cases priorisieren.
3–4 Wochen
Produktiver PoC. Ein Agent, ein Prozess, live in Ihrer Infrastruktur.
Kontinuierlich
Mehr Agenten, mehr Prozesse. Gleiche Governance, gleiche Auditierbarkeit.
Nach 12–18 Monaten betreiben Sie Ihre Agenten eigenständig. Quellcode, Prompts und Regelwerke gehören Ihnen.
Analysen und Einordnungen zu Enterprise AI, Governance und Agent Architecture.
KI-Projekte scheitern nicht an Technologie, sondern an fehlenden Spielregeln. Warum das Operating Model wichtiger ist als das Sprachmodell.
EU AI Act klassifiziert HR-Prozesse als Hochrisiko. Bias-Monitoring, Human Oversight, Transparenz sind Pflicht. Was jetzt zu tun ist.
Agent Governance ist kein IT-Thema. HR entscheidet über Regelwerke, Bias-Definition und Eskalationsschwellen. Der CHRO muss führen.
„Auch als globaler Marktführer will man sich weiterentwickeln. Es ist beruhigend, die technologische Kompetenz und Infrastruktur-Erfahrung von Gosign an unserer Seite zu haben.“
Head of Innovation, Sony Music Entertainment
„Bei Gosign geht es nicht nur um Geschwindigkeit. Es geht darum, wie viel substanzielle Arbeit in dieser Zeit passiert.“
Head of Customer Service & Technical Support, Libri GmbH
Workflow Agents koordinieren Prozesse über mehrere Gesellschaften und Standorte mit einheitlicher Governance. Ein Decision Layer, ein Audit Trail - unabhängig davon wie viele Entitäten beteiligt sind.
Nein. Kunden in NRW betreuen wir von Hamburg und Berlin aus mit persönlicher Projektleitung. Vor-Ort-Termine in Düsseldorf innerhalb eines Tages.
4-6 Wochen von der Erstberatung bis zum produktiven Agent. Discovery: 1 Woche. Build: 3-4 Wochen. Auf Ihrer Infrastruktur.
Nordrhein-Westfalen fördert KI-Projekte über verschiedene Innovationsprogramme. Wir unterstützen bei der Identifikation passender Fördermöglichkeiten im Rahmen der Discovery-Phase.
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