Fahrer füllen keine Formulare aus. Der Decision Layer erwartet das nicht.
In Logistik und Transport erzeugt jede grenzüberschreitende Fahrt einen steuerlichen Sachverhalt. GPS bestimmt das Land. Telematik bestimmt die Dauer. Der Travel Decision Layer verarbeitet Fahrer-Pauschalen ohne eine einzige manuelle Eingabe. Zero-Touch-Modus: Der Fahrer fährt, das System entscheidet. Das EU-Mobilitätspaket ergänzt Entsendedokumentationspflichten, die der Audit Trail als Datengrundlage abdeckt.
Vier Dimensionen, die büro-zentrische Expense-Tools nicht abdecken
GPS ersetzt Formulare
Fahrer überqueren mehrmals täglich Grenzen. Sie können nicht an jeder Grenze anhalten und ein Formular ausfüllen. Der Decision Layer liest GPS-Daten aus Telematiksystemen und berechnet länderspezifische Pauschalen basierend auf tatsächlichem Aufenthaltsort und -dauer.
EU-Mobilitätspaket-Dokumentation
Das EU-Mobilitätspaket (Richtlinie 2020/1057) erfordert Entsendedokumentation für grenzüberschreitende Fahrereinsätze. Der Decision Layer generiert die Datengrundlage, die Compliance-Teams für die Meldung benötigen, ohne zusätzliche Belastung für Fahrer. Die rechtliche Bewertung verbleibt bei Fachabteilungen.
Flottenweite Konsistenz
Eine Flotte von 500 LKW überquert täglich dieselben Grenzen. Inkonsistente Pauschalenberechnungen über Fahrer hinweg erzeugen Prüfungsrisiko im Volumen. Der Decision Layer wendet identische Regeln auf identische Routen an und eliminiert personenabhängige Variation.
Zero-Touch Fahrer-Modus
Die Aufgabe des Fahrers ist Fahren, nicht Verwaltung. Der Decision Layer arbeitet im Zero-Touch-Modus für Standardrouten: GPS-Daten rein, Pauschalenberechnung raus, Payroll-Export fertig. Rückfragen nur bei echten Ausnahmen.
Entscheidungsschritte einer Fahrertour
| Schritt | Entscheidung | Entscheider | Begründung |
|---|---|---|---|
| 1 | GPS-Track aus Telematik lesen | Automatisch | Datenimport, keine Entscheidung |
| 2 | Länderfolge und Dauer bestimmen | Regelwerk | GPS-Koordinaten auf Jurisdiktionen gemappt |
| 3 | Pauschale pro Land wählen | Regelwerk | Länderspezifischer Satz nach BMF |
| 4 | Mitternachts-Grenzübertritt berechnen | Regelwerk | Anteilige Berechnung bei Grenzübertritt um Mitternacht |
| 5 | Langzeit-Entsendungsschwelle prüfen | Regelwerk | Dauerbasierte Schwellen pro Jurisdiktion |
| 6 | EU-Mobilitätspaket-Daten erzeugen | Automatisch | Entsendedokumentation als Datengrundlage |
| 7 | Flotten-Kostenstelle zuordnen | Regelwerk | Fahrzeug zu Flotte, Flotte zu Kostenstelle |
| 8 | Payroll-Export erzeugen | Automatisch | Buchungsfertige Pauschalen-Daten |
Architektur und Implementierung
Der Travel Decision Layer läuft auf Gosigns Enterprise-Infrastruktur: EU Data Residency, containerisiert, mandantenfähig, keine externen Abhängigkeiten. Für Logistik-Konfigurationen bedeutet das: Telematik-Schnittstellen für GPS-Datenimport, Verarbeitung von Grenzübertritten in Echtzeit und flottenweite Pauschalenberechnung über 30+ EU/EFTA-Jurisdiktionen. Typische Pilotprojekte starten innerhalb von 3 Monaten mit einer Flottengruppe und den meistbefahrenen Routen.
Häufige Fragen zur Logistik-Konfiguration
Funktioniert das System mit bestehenden Telematiksystemen?
Der Decision Layer ist konfigurierbar für den Import von GPS-Daten gängiger Telematikanbieter. Die Integration mappt Standortdaten auf steuerrelevante Länder- und Dauerberechnungen ohne zusätzliche Hardware.
Wie wird das EU-Mobilitätspaket behandelt?
Der Decision Layer generiert die Datengrundlage für Entsendedokumentation gemäß Richtlinie 2020/1057. Dies umfasst Einsatzland, Dauer und anwendbare Zeiträume. Rechtliche Bewertung und behördliche Meldung verbleiben bei Ihren Compliance- und Rechtsabteilungen.
Was passiert, wenn GPS-Daten nicht verfügbar sind?
Der Decision Layer fällt auf geplante Routendaten aus Dispositionssystemen zurück. Fälle mit GPS-Lücken werden zur Prüfung markiert. Der Audit Trail dokumentiert, welche Datenquelle für jede Berechnung verwendet wurde.
Kann es gemischte Flotten (eigen und Subunternehmer) abbilden?
Der Decision Layer unterstützt Multi-Mandanten-Konfigurationen. Eigene Flotte und Subunternehmer-Fahrzeuge können unter verschiedenen Regelsätzen und Kostenallokationsmodellen im selben System betrieben werden.
Wie komplex ist Ihre Logistik-Reisekostenlogik?
In der Logistik-Simulation konfigurieren wir den Decision Layer mit Ihren realen Szenarien: Ihre Routen, Ihre Telematiksysteme, Ihre Tarifverträge.
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