12 Slides für Ihr Führungsteam
Diese Vorlage enthält 12 fertige Slides für die Vorstandspräsentation. Jeder Slide hat eine klare Kernaussage, anpassbare Platzhalter und einen Anpassungshinweis.
Alle Stellen mit [eckigen Klammern in Orange] sind Platzhalter für Ihre unternehmensspezifischen Daten. Sie finden auf Seite 15 eine Anleitung, wie Sie die Vorlage in 30 Minuten auf Ihr Unternehmen anpassen.
Der Vorstand wird gebeten, die Einführung einer AI Agent Infrastruktur mit Decision Layer für [Bereich] zu genehmigen.
AI Agents sind Software-Systeme, die eigenständig Entscheidungen treffen und Aktionen ausführen - nicht als Experiment, sondern als Produktivinfrastruktur. Der entscheidende Unterschied zu bisherigen KI-Projekten: Ein Decision Layer definiert für jede einzelne Entscheidung, ob sie von einem Menschen, einem Regelwerk oder autonom von der KI getroffen wird.
Die Frage ist nicht, ob AI Agents kommen - sondern ob wir die Einführung gestalten oder reagieren.
Viele Unternehmen stehen beim Übergang vom Pilot in den Betrieb: Bei der Befragung im August und September 2025 hatte erst ein Viertel der Unternehmen mindestens 40% ihrer KI-Piloten produktiv gesetzt, 54% erwarteten das binnen drei bis sechs Monaten (Deloitte). Wer jetzt keine Infrastruktur aufbaut, riskiert in 18-24 Monaten hastige Nachholprojekte oder einen strukturellen Wettbewerbsnachteil.
| Unternehmen | Status | Fokus |
|---|---|---|
| [Wettbewerber 1] | [Status] | [Fokusbereich] |
| [Wettbewerber 2] | [Status] | [Fokusbereich] |
| [Wettbewerber 3] | [Status] | [Fokusbereich] |
AI Agents sind Software-Systeme, die nicht nur antworten, sondern eigenständig handeln - innerhalb definierter Grenzen.
Der Unterschied zu bisherigen KI-Werkzeugen: Ein Chatbot beantwortet Fragen. Ein AI Agent liest ein Dokument, trifft eine Entscheidung, führt eine Aktion aus und dokumentiert das Ergebnis - alles innerhalb eines definierten Entscheidungsrahmens.
| Stufe | Beispiel | Menschliche Rolle |
|---|---|---|
| Assistenz | Chatbot beantwortet HR-Fragen | Mensch entscheidet und handelt |
| Automatisierung | Regelbasierte Vorprüfung von Urlaubsanträgen | Mensch konfiguriert Regeln |
| AI Agent | Agent prüft Antrag, bereitet die Entscheidung vor, bucht nach Freigabe | Mensch entscheidet, wo die Entscheidung Beschäftigten gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt (Art. 22 Abs. 1 DSGVO), und definiert den Rahmen für alle übrigen Schritte |
Drei Entwicklungen machen AI Agents 2025/2026 für klar abgegrenzte Aufgaben mit menschlicher Freigabe produktionsreif:
Der Decision Layer zerlegt jeden Geschäftsprozess in einzelne Entscheidungsschritte und definiert für jeden Schritt die Entscheidungsautorität.
Ohne Decision Layer ist KI eine Blackbox. Mit Decision Layer wird jede einzelne Entscheidung transparent, auditierbar und steuerbar. Das ist der Unterschied zwischen "wir nutzen KI" und "wir beherrschen KI".
| Typ | Symbol | Bedeutung | Beispiel |
|---|---|---|---|
| MENSCH | ■ | Nur ein Mensch darf entscheiden | Kündigung, Beförderung, Gehalt über Schwellenwert |
| REGELWERK | ■ | Deterministischer Code entscheidet | Urlaubsberechnung, Zuschlagskalkulation |
| KI AUTONOM | ■ | AI Agent entscheidet eigenständig | Dokumentenklassifikation, FAQ-Antworten |
| Schritt | Entscheidungstyp | Warum? |
|---|---|---|
| Antrag einlesen | KI AUTONOM | Standardisierter Input, kein Risiko |
| Resturlaub prüfen | REGELWERK | Mathematische Berechnung |
| Teamkapazität prüfen | KI AUTONOM | Kalenderabgleich, reversibel |
| Genehmigung erteilen | MENSCH | Finale Personalentscheidung |
Der Decision Layer ist kein "Nice-to-have" - er ist die Voraussetzung dafür, dass KI-Entscheidungen vor dem Betriebsrat, der Revision und dem EU AI Act bestehen. Ohne Decision Layer keine produktiven AI Agents.
Bevor AI Agents eingeführt werden, muss die Organisation wissen, wo sie steht. Das Readiness Assessment misst die Reife in fünf Dimensionen.
| Dimension | Misst | Ihr Score |
|---|---|---|
| Prozessreife | Dokumentation, Konsistenz, Auditierbarkeit | [__/12] |
| Governance | Framework, Verantwortlichkeiten, Schwellenwerte | [__/12] |
| Datenlandschaft | Qualität, Aktualität, Transparenz | [__/12] |
| Mitbestimmung | Betriebsratskooperation, Rahmen-BV, Audit | [__/12] |
| IT-Infrastruktur | Systemlandschaft, APIs, Identity Management | [__/12] |
| Score | Reifegrad | Empfehlung |
|---|---|---|
| 15-24 | Exploration | Grundlagenarbeit. Prozesse dokumentieren, Framework aufbauen. |
| 25-36 | Foundation | Solide Basis. Governance ist der limitierende Faktor. |
| 37-48 | Acceleration | Gute Voraussetzungen. Parallele Pilotierung möglich. |
| 49-60 | Optimization | Reife Organisation. Auch Hochrisiko-Agenten umsetzbar. |
Nutzen Sie das kostenlose Online-Assessment unter gosign.de/de/hr-agent-readiness/ für einen 3-Minuten-Schnellcheck. Für die vollständige Analyse steht das Assessment-eBook mit 15 Fragen, Worksheets und Team-Assessment zur Verfügung.
Bei KI-Projekten verzögert oft nicht die Technologie, sondern die fehlende Betriebsvereinbarung.
Mit Betriebsrat empfiehlt sich eine Rahmen-Betriebsvereinbarung (Rahmen-BV) für alle AI Agents. Ohne sie kann der Betriebsrat mitbestimmungspflichtige Projekte erheblich verzögern, aber nicht dauerhaft verhindern: Ohne Einigung entscheidet die Einigungsstelle, deren Spruch die Einigung ersetzt (§ 87 Abs. 2 i.V.m. § 76 BetrVG). Nicht jede KI-Nutzung ist mitbestimmungspflichtig, etwa nicht ChatGPT über private Accounts ohne Datenzugriff des Arbeitgebers (ArbG Hamburg, Beschluss vom 16.01.2024, 24 BVGa 1/24). Mit einer Rahmen-BV muss nicht jeder Agent einzeln verhandelt werden.
| Paragraph | Inhalt | Relevanz |
|---|---|---|
| § 87 Abs. 1 Nr. 6 | Technische Überwachung | Jeder AI Agent, der Mitarbeiterdaten verarbeitet |
| § 90 Abs. 1 Nr. 3 | Unterrichtung und Beratung | Nennt KI ausdrücklich: rechtzeitige Unterrichtung und Beratung, wenn AI Agents Arbeitsverfahren oder Arbeitsabläufe verändern |
| § 95 | Auswahlrichtlinien | Wenn AI Agents bei Personalentscheidungen mitwirken |
| § 99 | Personelle Maßnahmen | Wenn AI Agents Einstellungen, Versetzungen oder Eingruppierungen beeinflussen |
| § 80 Abs. 3 S. 2 | Hinzuziehung eines Sachverständigen | Nennt KI ausdrücklich: Muss der Betriebsrat KI beurteilen, gilt die Hinzuziehung als erforderlich; begründen muss er sie nicht, die nähere Vereinbarung mit dem Arbeitgeber bleibt nötig |
| § 95 Abs. 2a | Auswahlrichtlinien unter KI-Einsatz | Nennt KI ausdrücklich: Die Mitbestimmung gilt auch, wenn die Richtlinie mithilfe von KI erstellt wird |
Bußgelder: bis 35 Mio. Euro oder 7% des weltweiten Jahresumsatzes für verbotene Praktiken (Art. 99 Abs. 3), bis 15 Mio. Euro oder 3% bei Verstößen gegen Anbieter- und Betreiberpflichten oder Art. 50 (Abs. 4); der höhere Betrag gilt, für KMU der niedrigere, bei Abs. 4 auch für kleine Midcaps.
| Datum | Meilenstein | Auswirkung |
|---|---|---|
| 2. Feb 2025 | Verbote, KI-Kompetenz | Social Scoring und manipulative KI verboten, ebenso Emotionserkennung am Arbeitsplatz (Art. 5 Abs. 1 lit. f; Ausnahme: Medizin, Sicherheit) |
| 2. Aug 2025 | Sanktionen | Bußgeldvorschriften; Pflichten für Anbieter allgemeiner KI-Modelle |
| 2. Aug 2026 | Transparenz (Art. 50) | Wer direkt mit KI interagiert, muss das erfahren (Abs. 1); KI-Inhalte maschinenlesbar markieren, Deepfakes offenlegen |
| 2. Dez 2026 | Übergang, neue Verbote | Markierung für Bestandssysteme; Verbot nicht einvernehmlicher sexualisierter Deepfakes und von Missbrauchsdarstellungen |
| 2. Dez 2027 | Anhang III | Hochrisiko-Pflichten, u. a. Personalbereich und Kreditwürdigkeit |
| 2. Aug 2028 | Anhang I | Hochrisiko-Pflichten für KI in Produkten (z.B. Maschinen) |
Hochrisiko-KI sind AI Agents grundsätzlich im Personalbereich bei Auswahl, Arbeitsbedingungen, Beförderung, Kündigung, Aufgabenzuweisung nach Verhalten oder Merkmalen sowie Überwachung und Bewertung von Leistung und Verhalten (Anhang III Nr. 4), im Finanzbereich nur bei der Kreditwürdigkeitsprüfung natürlicher Personen sowie bei Risikobewertung und Preisbildung in der Lebens- und Krankenversicherung (Nr. 5 lit. b und c), nicht in Rechnungsprüfung oder Kreditorenbuchhaltung. Pflichten ab 2. Dezember 2027:
Der Decision Layer ist der technische Baustein für „Human Oversight“ (Art. 14, Art. 26 Abs. 2). Wer ihn jetzt aufbaut, kann die übrigen Hochrisiko-Pflichten bis Dezember 2027 darauf aufsetzen.
Die Einführung folgt einem dreistufigen Modell: erst beweisen, dann ausweiten, dann skalieren.
| Element | Detail |
|---|---|
| Ziel | 1-2 Agents produktiv, Decision Layer etabliert, Rahmen-BV verhandelt |
| Team | [Projektleiter] + 2-3 Fachexperten + externer Partner |
| Budget | [EUR Betrag] |
| Agenten | [Agent 1], [Agent 2] |
| Erfolgskriterien | Agents laufen produktiv, keine Eskalationen, BR-Zustimmung erteilt |
| Element | Detail |
|---|---|
| Ziel | 5-8 Agents produktiv, Decision Layer auf weitere Prozesse ausweiten |
| Team | Internes Competence Center aufbauen |
| Budget | [EUR Betrag] |
| Erfolgskriterien | Nachweisbarer ROI, Skalierbarkeit bestätigt |
| Element | Detail |
|---|---|
| Ziel | 15-20+ Agents, vollständige Integration in Geschäftsprozesse |
| Team | Competence Center operativ, externer Partner strategisch |
| Budget | [EUR Betrag] |
| Erfolgskriterien | Organisation arbeitet routinemäßig mit AI Agents |
Drei Szenarien zeigen die Bandbreite der Investition und des erwarteten Returns. Alle Zahlen beziehen sich auf ein Unternehmen mit [Ihre Mitarbeiteranzahl] Mitarbeitern.
| Konservativ | Standard | Ambitioniert | |
|---|---|---|---|
| Agents produktiv | 3-5 | 8-12 | 15-20+ |
| Prove-Phase | [EUR 80-120k] | [EUR 120-180k] | [EUR 180-250k] |
| Expand-Phase | [EUR 100-150k] | [EUR 200-300k] | [EUR 350-500k] |
| Scale-Phase | [EUR 80-120k] | [EUR 150-250k] | [EUR 300-450k] |
| Gesamtinvestition | [EUR 260-390k] | [EUR 470-730k] | [EUR 830-1.200k] |
| Erwarteter Nutzen (Jahr 2) | Kein belastbarer ROI-Wert ohne eigene Baseline. Die Prove-Phase misst Bearbeitungszeit, Fehlerquote und Durchlaufzeit je Prozess - erst daraus lässt sich ein Return rechnen. | ||
Die EUR-Bereiche sind unverbindliche Planungsbandbreiten für den deutschen Mittelstand (500-5.000 Mitarbeiter). Sie beinhalten externe Beratung, Infrastruktur und interne Personalkosten und beruhen auf Projekterfahrung, nicht auf einer veröffentlichten Erhebung. Die exakten Beträge werden in der Prove-Phase validiert.
Für die Budgetverteilung bietet die 10-20-70-Regel von BCG (2024) einen öffentlichen Anker: rund 10% des Aufwands entfallen auf Algorithmen, 20% auf Technologie und Daten, 70% auf Menschen und Prozesse. Wer die Verteilung umdreht, finanziert Technik und unterfinanziert die Einführung. Im Dezember 2025 hat BCG die Regel auf AI Agents übertragen; nach der BCG-Erhebung vom September 2025 (n = 1.250) gelten nur 5% der Unternehmen als „future-built“ für KI, 60% berichten nur minimale Umsatz- und Kostengewinne.
Jedes KI-Projekt hat Risiken. Der Decision Layer adressiert die kritischsten davon.
| Risiko | Wahrscheinlichkeit | Auswirkung | Mitigation |
|---|---|---|---|
| Fehlentscheidung durch AI Agent | Mittel | Hoch | Decision Layer: kritische Entscheidungen bleiben beim Menschen |
| Betriebsrat blockiert | Hoch | Hoch | Rahmen-BV parallel zur Prove-Phase verhandeln |
| Datenschutz-Verstoß | Niedrig | Hoch | Datenschutzfolgenabschätzung, PII-Redaktion vor dem Modellaufruf, Verarbeitung in der EU als Architekturvorgabe |
| Mangelnde Akzeptanz | Mittel | Mittel | Change Management, transparente Kommunikation, Pilotgruppe |
| Technische Integration scheitert | Niedrig | Mittel | API-First-Ansatz, bewährte Konnektoren, Prove-Phase validiert |
| EU AI Act Nicht-Compliance | Niedrig | Hoch | Rolle und Risikoklasse je Agent, Human Oversight per Decision Layer, Audit-Trail |
| Manipulation, missbrauchte Rechte | Mittel | Hoch | Minimale Rechte, Prüfung nach OWASP Top 10 for Agentic Applications, Abschaltprozess |
| Produkthaftung (Agent im Produkt) | Niedrig | Hoch | Richtlinie (EU) 2024/2853 erfasst ab Dezember 2026 auch KI; Lieferantenverträge anpassen |
Nach unserer Einschätzung liegt das größere Risiko im Verzicht auf AI Agents. Unternehmen ohne AI-Agent-Infrastruktur riskieren,
Klare Verantwortlichkeiten sind die Voraussetzung für produktive AI Agents. Ohne definierte Governance-Struktur kein Vorstandsbeschluss.
| Rolle | R (Responsible) | A (Accountable) | C (Consulted) | I (Informed) |
|---|---|---|---|---|
| Agent-Auswahl | Projektleiter | [Fachbereichsleiter] | IT, BR | Vorstand |
| Decision Layer | Projektleiter | [Fachbereichsleiter] | Recht, BR | Vorstand |
| Rahmen-BV | HR | [CHRO] | BR, Recht | Vorstand |
| IT-Integration | IT | [CTO/CIO] | Fachbereich | Vorstand |
| Budget-Freigabe | Controlling | [CFO] | Fachbereich | Vorstand |
| Informationssicherheit | [CISO] | Vorstand | IT, Datenschutz | Fachbereich |
| Audit | Compliance | [Compliance Officer] | IT, Fachbereich | Vorstand, BR |
Empfehlung: Ein AI Governance Board mit monatlichem Turnus und folgenden Aufgaben:
Fällt das Unternehmen unter NIS2, muss die Geschäftsleitung die Risikomanagementmaßnahmen zur Informationssicherheit umsetzen und überwachen, haftet für schuldhaft verursachte Schäden und muss regelmäßig an Schulungen teilnehmen (§ 38 BSIG, seit 6. Dezember 2025). AI Agents mit Schreibrechten in anderen Systemen gehören in dieses Risikomanagement.
Der Vorstand wird gebeten, eine der folgenden Optionen zu beschließen.
Beschluss: Der Vorstand genehmigt die Durchführung einer 3-monatigen Prove-Phase für AI Agent Adoption mit Decision Layer.
Beschluss: Der Vorstand genehmigt die Einführung einer AI Agent Infrastruktur mit Decision Layer für [Fachbereich] mit dem Ziel, innerhalb von 9 Monaten 5-8 Agents produktiv einzusetzen.
Option A wird empfohlen, wenn noch keine KI-Erfahrung im Unternehmen vorliegt oder kein Betriebsrats-Framework existiert. Option B ist geeignet, wenn bereits KI-Pilotprojekte erfolgreich liefen und eine Rahmen-BV in Verhandlung ist.
Diese Vorlage ist in 30 Minuten auf Ihr Unternehmen angepasst. Folgen Sie dieser Checkliste.
Drucken Sie die fertige Vorlage als PDF und senden Sie sie 48 Stunden vor der Vorstandssitzung. So haben die Vorstandsmitglieder Zeit, die Slides vorab zu lesen. In der Sitzung selbst konzentrieren Sie sich auf Slides 1, 4, 9 und 12.
Alle in dieser Vorlage zitierten Quellen und weiterführende Ressourcen.
| Quelle | Titel | Jahr |
|---|---|---|
| ISACA | 2026 AI Pulse Poll (Pressemitteilung vom 05.05.2026, n > 3.400) | 2026 |
| Gartner | Pressemitteilungen vom 25.06.2025 (Over 40% of Agentic AI Projects Will Be Canceled by End of 2027) und 26.05.2026 (Applying Uniform Governance Across AI Agents Will Lead to Enterprise AI Agent Failure) | 2025, 2026 |
| Deloitte | The State of AI in the Enterprise 2026 (21.01.2026, n = 3.235) | 2026 |
| CB Insights | State of AI 2025 (13.01.2026) und AI Agent Market Map (10.11.2025) | 2026 |
| BCG | Where’s the Value in AI? (10-20-70-Regel); The Widening AI Value Gap (n = 1.250); How Agents Are Accelerating the Next Wave of AI Value Creation | 2024, 2025 |
| OWASP, NIST | OWASP Top 10 for Agentic Applications for 2026 (09.12.2025); NIST AI Risk Management Framework (AI RMF 1.0) | 2023, 2025 |
| Quelle | Titel |
|---|---|
| EU | Verordnung (EU) 2024/1689 (EU AI Act), insb. Art. 3-6, 9-16, 26, 50, 86, 99, Anhang III; Verordnung (EU) 2026/1744 (Omnibus zur KI), in Kraft seit 27.07.2026; Verhaltenskodex zur Transparenz KI-generierter Inhalte (10.06.2026); Richtlinie (EU) 2024/2853 (Produkthaftung) |
| Deutschland | KI-MIG vom 22.07.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 223), in Kraft seit 29.07.2026; BetrVG, insb. §§ 76, 80 Abs. 3, 87, 90, 95, 99; § 38 BSIG (NIS2); § 93 AktG, § 43 GmbHG |
| ArbG Hamburg | Beschluss vom 16.01.2024 - 24 BVGa 1/24 (Grenzen der Mitbestimmung bei KI-Nutzung) |
| DSGVO | Datenschutz-Grundverordnung, insb. Art. 22 (automatisierte Entscheidungen) |
| Ressource | URL |
|---|---|
| HR Agent Katalog | gosign.de/de/hr-agent-katalog/ |
| Readiness Assessment (Online) | gosign.de/de/hr-agent-readiness/ |
| Assessment-eBook (PDF) | gosign.de/de/ebook/hr-agent-readiness-assessment/ |
| KI in HR: Governance-Handbuch | gosign.de/de/ebook/ki-hr-governance-handbuch/ |
| Decision Layer | gosign.de/de/decision-layer/ |
Die wichtigsten Begriffe, die in einer Vorstandssitzung zur AI Agent Adoption fallen - kurz und verständlich erklärt.
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| AI Agent | Software-System, das eigenständig Entscheidungen trifft und Aktionen ausführt - innerhalb eines definierten Rahmens (Decision Layer). Nicht zu verwechseln mit Chatbots, die nur antworten. |
| Decision Layer | Kontrollschicht, die für jede Entscheidung in einem Geschäftsprozess definiert, ob ein Mensch, ein Regelwerk oder die KI autonom entscheidet. Kernstück der AI-Governance. |
| EU AI Act | Europäische KI-Verordnung (EU) 2024/1689, in Kraft seit August 2024. Regelt den Einsatz von KI-Systemen nach Risikoklassen. Die Pflichten für Hochrisiko-KI (z.B. bei Personalauswahl und Beförderung) gelten nach der Änderung durch die Verordnung (EU) 2026/1744 ab dem 2. Dezember 2027. |
| Anbieter und Betreiber | Rollen im EU AI Act. Anbieter ist, wer ein KI-System entwickelt oder entwickeln lässt und es unter eigenem Namen in Verkehr bringt oder in Betrieb nimmt, auch für den eigenen Einsatz (Art. 3 Nr. 3 und 11). Betreiber ist, wer ein KI-System in eigener Verantwortung verwendet (Art. 3 Nr. 4; Pflichten nach Art. 26). |
| Human-in-the-Loop | Prinzip, dass ein Mensch in den Entscheidungsprozess eingebunden bleibt - als Entscheider oder als Kontrollinstanz. Der Decision Layer formalisiert, wo und wie. |
| Rahmen-BV | Rahmen-Betriebsvereinbarung. Regelt grundsätzlich den Einsatz von KI im Unternehmen, sodass nicht jeder einzelne Agent separat verhandelt werden muss. |
| Prove-Phase | Erste Phase der AI-Agent-Einführung (3 Monate). Ziel: 1-2 Agents produktiv, Decision Layer getestet, Machbarkeit bewiesen. |
| Readiness Assessment | Strukturierte Bewertung der organisatorischen Reife für AI Agents. Misst 5 Dimensionen: Prozessreife, Governance, Daten, Mitbestimmung, IT. |
| LLM | Large Language Model - das Sprachmodell, das AI Agents antreibt (z.B. GPT, Claude, Gemini, Mistral). Versteht natürliche Sprache und kann Regeln anwenden. |
| RACI | Responsible, Accountable, Consulted, Informed - Matrix zur Klärung von Verantwortlichkeiten in Projekten. |
| Omnibus zur KI | Änderungsverordnung (EU) 2026/1744 („Digital Omnibus on AI“), seit 27. Juli 2026 in Kraft. Verschiebt die Hochrisiko-Fristen des AI Act und macht aus der KI-Kompetenzpflicht des Art. 4 eine Pflicht, Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz zu ergreifen. |
| Hochrisiko-KI | Kategorie im EU AI Act für KI-Systeme mit hohem Risiko, z.B. bei Personalentscheidungen (Anhang III Nr. 4) oder bei der Kreditwürdigkeitsprüfung natürlicher Personen (Anhang III Nr. 5 lit. b). Unterliegt ab dem 2. Dezember 2027 strengen Dokumentations-, Aufsichts- und Konformitätspflichten. |
Sie haben die Vorlage angepasst und den Vorstandsbeschluss erhalten? In 30 Minuten planen wir gemeinsam die Prove-Phase:
gosign.de/de/kontakt/
Oder direkt: bert@gosign.de